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Liebe, Freude, Freundschaft

Gedanken von Kardinal Christoph Schönborn zum Evangelium am 6. Sonntag der Osterzeit, 17. Mai 2009 (Joh 15,9-17)

17.05.2009
© archiv

Wer wäre nicht dafür? Niemand wünscht sich im Leben das Gegenteil. Allen tut Freundschaft gut. Alle haben wir lieber Freude als Trauer. Ganz zu schweigen von der Liebe. Wer wünscht sich nicht im Leben die Liebe? Jesus bietet alle drei an: die Liebe, die Freude, die Freundschaft. Es ist sozusagen ein „Traumangebot“.

 

Aber in Zeiten wie diesen sind wir Traumangeboten gegenüber vorsichtig geworden. Es hat zu viele Enttäuschungen gegeben. Zu oft erweisen sich solche Angebote als Täuschungen, als Vorspiegelungen von falschen „Tatsachen“. Kann man einem glauben, der dauernd von Liebe, Freude, Freundschaft spricht? Die Welt sieht doch ganz anders aus. Heute haben Hassprediger Erfolg. Die „Vernaderer“, die Populisten haben das Sagen. In Zeiten, in denen es enger wird, wirtschaftlich, sozial, klingen die Worte Jesu weltfremd.

 

Sie kommen ja auch nicht aus dieser Welt, nicht aus der traurigen Wirklichkeit dieser Welt. Sie wollen vielmehr ein Licht der Hoffnung ins Dunkel unserer Zeit bringen. Sie sprechen von einer Welt, die an die Liebe glaubt, die die Freude nicht verlernt hat und die vertraut, dass Freundschaft möglich ist.

 

Jesus spricht von einer Wirklichkeit, die nicht von dieser Welt ist, aber in unsere Welt gekommen ist. Er ist gekommen. Er ist der Bote von einem Gott, der nicht nur der liebe Gott ist, sondern der die Liebe ist. Er ist gekommen, damit die Liebe weitergegeben wird: „Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe.“

 

Wie hat er uns geliebt? Wie sollen wir einander lieben? Ich glaube, wir wollen alle geliebt werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand sich wünscht, nicht geliebt zu sein. Aber die entscheidende Frage ist, ob wir auch bereit sind, selber Liebe zu schenken. Die Welt ist voller Hunger nach Liebe. Sind wir bereit, so gut wir können, diesen Hunger ein wenig zu stillen?

 

Jesus zeigt, wie er die Liebe versteht: „Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.“ Wie dankbar sind wir, wenn wir Menschen finden, die in Notsituationen für uns da sind: Sanitäter (meist ehrenamtlich!) bei Unfällen, Feuerwehrleute (fast immer freiwillig und ehrenamtlich), Krankenschwestern, die zu uns gut sind; Ärzte, die Zuwendung schenken. Oder einfach Freunde, die da sind, wenn es mir dreckig geht.

 

Im Grunde wissen wir es alle: Liebe „funktioniert“ nur um den Preis der Hingabe: Zeit schenken, Aufmerksamkeit, wirklichen Beistand. Liebe, das heißt Hingabe, auch bis es weh tut. Das hat Jesus in die Welt gebracht. Und die Folge dieser tätigen Liebe ist Freude. Es gibt keinen schöneren Lohn als die Dankbarkeit für die Hilfe, die wir schenken konnten.

 

Diese Freude ist das „Traumangebot“ Jesu. Sie macht ein Leben hell, auch in dunklen Zeiten. Sie schafft Freundschaft, die hält, auch wenn es eng wird. Dieses Angebot ist sofort zu haben. Wir müssen es nur ergreifen.

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