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Der Weg zum Glauben - heute

Gedanken von Kardinal Christoph Schönborn zum Evangelium am 3. Sonntag im Jahreskreis, 22. April 2012 (Lk 24,35-48 )

22.04.2012
© archiv

Wie kommen Menschen zum Glauben? Wie geht das? Auf einmal, plötzlich? Oder in Etappen, allmählich? Für viele ist es ein Hineinwachsen, vom kindlichen Glauben in der Familie zum reifen Glauben längerer Lebenserfahrung. Oft bleibt der Glaube unterentwickelt, oder gar unentwickelt. Die Traditionen tragen nicht mehr, die Glaubensweitergabe von Großeltern über die Eltern zu den Enkeln bricht irgendwo ab. So sieht es heute zum Teil in Österreich aus.

 

Da hilft das heutige Evangelium. Es zeigt den Weg, auf dem die ersten, die an Christus geglaubt haben, zu diesem Glauben gekommen sind. Das kann auch für heutige Glaubenswege hilfreich sein. Am Anfang steht eine große Enttäuschung: sie hatten sich ganz Anderes von Jesus erwartet, Erfolg, Triumph, die totale Wende, den Durchbruch der Königsherrschaft Jesu – und für sie alle einen ordentlichen Anteil daran.

 

Es kam so völlig anders. Nicht Sieg sondern Niederlage, nicht königlicher Glanz  sondern schrecklicher Kreuzestod. Und das Grab. Und mit ihm alle Hoffnung begraben. Wie wurden aus diesen enttäuschten, verschreckten Menschen die ersten Christen? Und wie werden aus den heutigen Christen, die oft enttäuscht und mutlos sind, so überzeugte Glaubende wie am Anfang, als alles begann? Und wie kommen heute Menschen zum Glauben an Christus, denen bisher dieser Glaube und die Kirche gar nichts bedeutet haben?

 

Heute braucht es, so glaube ich, neue Erfahrungen, so wie damals, als alle Hoffnung mit Jesus begraben war, nur durch eine starke, neue Erfahrung aus den enttäuschten Jüngern die Apostel wurden. Wie geschah das damals? Es begann mit einzelnen Erlebnissen. Da gingen die Frauen zum Grab Jesu – und fanden es leer. Da gingen zwei der Jünger Jesu nach Emmaus, ganz traurig und niedergeschlagen. Und es kommt zur Begegnung. Die Frauen sehen Jesus, der lebt und sie anspricht. Den Jüngern auf dem Emmausweg gesellt sich ein Fremder zu, der sie ihre ganze Traurigkeit erzählten lässt, mit ihnen redet, schließlich ihre Einladung annimmt. Beim Abendessen, als der Fremde das Brot bricht, erkennen sie Jesus.

 

Starke Erfahrungen gibt es auch heute, vielleicht nicht gerade direkte Erscheinungen Jesu (es gibt sie, aber eher selten), sondern Erlebnisse, in denen Gottes Gegenwart spürbar, seine Nähe greifbar wurde. Und da nun das Entscheidende: „Die beiden Jünger kehrten von Emmaus zurück und erzählten den Elf und den anderen Jüngern, was sie unterwegs erlebt und wie sie Jesus erkannt hatten, als er das Brot brauch“.

 

Sie erzählten ihre Erfahrung. So, und nur so, wird auch heute der Glaube weitergegeben. Wenn Eltern (oder Großeltern) ihren Kindern (ihren Enkeln) erzählen können, was der Glaube in ihrem Leben bedeutet, wird er auch für die jüngere Generation glaubwürdig. Wir können Jesus nicht so berühren wie die Apostel damals, zu Ostern, als er ihnen erschien. Aber er macht sich „berührbar“ im eucharistischen Brot, in der heiligen Kommunion, die sein Leib ist. Und auch heute sagt er: „Ihr seid Zeugen dafür“.

 

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