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Gedanken zum Evangelium: Das Kreuz – das gute Zeichen

Gedanken von Kardinal Christoph Schönborn zum Evangelium, 13. September 2015 (Mk 8,27-35)

10.09.2015
Das Kreuz – das gute Zeichen
© goestl.globl.net, Markus Göstl
Das Kreuz – das gute Zeichen

Warum ist das Kreuz für viele ein Anstoß? Warum werden Kreuze radikal abgelehnt? Manche wollen sie aus der Öffentlichkeit weghaben. Dem Kreuz wird widersprochen. Es wird abgelehnt. In nicht wenigen Ländern der Welt ist es gefährlich, ein Kreuz sichtbar am Hals zu tragen.

 

Woher kommt diese Haltung? Und wie damit umgehen? Die negative Einstellung zum Kreuz kann verschiedene Ursachen haben. Manchmal ist es echte Feindschaft gegen das Christentum als Religion.

 

Das Kreuz ist das Symbol des Christentums, wie der Davidstern das Judentum, der Halbmond den Islam bezeichnen. In den mehrheitlich islamischen Ländern heißt die bekannte Hilfsorganisation deshalb nicht „Rotes Kreuz“, sondern „Roter Halbmond“.

 

Das Kreuz löst nicht immer nur gute Erinnerungen aus. Die „Kreuzzüge“ haben in den betroffenen Ländern schlimme Spuren hinterlassen. Manche politische, religiöse, kulturelle Verfolgung geschah im Namen oder unter dem Zeichen des Kreuzes. Daher kommt dann immer wieder die Forderung, im öffentlichen Raum auf dieses Zeichen zu verzichten, es ganz zu entfernen.

 

Das heutige Evangelium macht einen tieferen Grund deutlich, warum das Kreuz so oft und so heftig Widerspruch auslöst. Jesus hat sich mit seinen engsten Anhängern in die abgelegene Gegend der Jordanquellen zurückgezogen. Dort, abseits von den vielen Menschen, stellt er ihnen eine ganz persönliche Frage: Wer bin ich für euch? Wie seht ihr mich? Wofür haltet ihr mich? Kurz und bündig antwortet Petrus: „Du bist der Messias!“

 

Dieses eine, kleine Wort hat große, weitreichende Bedeutung. „Du bist der Messias!“ – das heißt: du bist der Befreier, der ersehnte Erlöser, der allem Elend ein Ende macht. Was Petrus da ausspricht, hat gewaltige Folgen. Endlich werden Krieg und Leid, Krankheit und Tod ein Ende haben. Eine glückliche Zeit bricht an. Alle Tränen werden getrocknet, alles Unrecht beseitigt. Die Begeisterung, die im Wort „Messias“ mitschwingt, ist umso größer, als die damalige Zeit voller Not war.

 

Jesus stoppt diese Erwartungen energisch. Er gibt ein Sprechverbot: Sagt niemandem, dass ich der Messias bin! Und erklärt dann, was ihm und seinen Freunden bevorsteht: alles andere als ein Paradies auf Erden. Was da auf mich und auf euch zukommt, so sagt ihnen Jesus, hat in einem kleinen Wort Platz: das Kreuz!

 

Jetzt aber sagt Petrus ein energisches Stopp! Niemals! Alles, nur nicht das! Wir erhoffen Befreiung, nicht neues Leid! Schluss mit dem Kreuz! Doch da wird Jesus noch energischer: „Satan“, nennt er Petrus. Und zu allen: Sagt Ja zum Kreuz in eurem Leben. Nur so seid ihr meine Jünger!

 

Warum ist das Kreuz so wichtig? Für mich macht das „Rote Kreuz“ den Sinn des Kreuzes so deutlich. Wo finden wir das „Rote Kreuz“? Überall dort, wo Not ist! Das Kreuz heißt: Nicht wegschauen vom Leid des anderen. Noch haben wir kein Paradies auf Erden. Noch gibt es so viel Elend und Not. Das Kreuz ist das große Zeichen der Zuwendung zu allem Leid. Dafür steht Jesus. Gott hat nicht weggeschaut. Darum ist das Kreuz ein gutes Zeichen.

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