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25.04.2014 · Glaube · Glaubenswissen

Marienbilder im neuen Testament

Maria in der Heiligen Schrift - hier ein Bildnis in einer alten Handschrift.

 


 

Dr. Christiane Koch ist Professorin für Biblische Theologie an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen in Paderborn.

Erdentochter, Himmelsfrau: eine Frau Mitten im Leben. Ein Gespräch mit der Theologin Christiane M. Koch.

Was sagen uns die Marienbilder im Neuen Testament?
Koch: Zunächst einmal geben sie, wenn auch nur punktuell, Auskunft über die Mutter Jesu. Wir erfahren, dass Maria aus Nazaret, einem kleinen, galiläischen Dorf, stammt und dort wohl auch bis ins hohe Alter gelebt hat.

 

Nach dem Zeugnis der Apostelgeschichte verbringt sie ihre letzten Jahre im Kreis der Urgemeinde in Jerusalem.

 

Bei genauerem Hinsehen bieten die Evangelien im Hinblick auf Maria jedoch wesentlich mehr als „nur” fragmentarische, biographische Notizen. Sie „zeichnen” auf je unterschiedliche Art und Weise Marien-Bilder, die einerseits inspirierte, theologische Reflexion erkennen lassen, andererseits aber jeweils auch Aspekte unseres eigenen Lebens widerspiegeln.

 

Im Markusevangelium wird z. B. erzählt, wie sich Maria auf den Weg von Nazaret nach Kafarnaum macht, um ihren Sohn zu sehen.

 

Dort angekommen, wird sie allerdings nicht mit offenen Armen von ihm empfangen, wie man sich das als Mutter wohl wünscht. Vielmehr steht sie draußen vor der Tür jenes Hauses, in dem Jesus sich mit Schriftgelehrten unterhält.

 

Die Situation, als Mutter eines Tages nicht mehr den ersten Platz im Leben eines Kindes einzunehmen, sondern draußen vor der Türe zu stehen, ist vielen nicht unbekannt.

Der Blick auf Maria, die Mutter des Gottessohnes, ruft jedoch nicht nur ähnliche Erfahrungen in Erinnerung, sondern führt darüber hinaus und lässt eine ganz neue, über körperliche Nähe hinausgehende Art der Verbundenheit entdecken.

 

Warum „begegnen” in Maria einander Himmel und Erde?
Koch: Die Evangelien charakterisieren Maria als eine Frau und Mutter, die sozusagen mitten im Leben steht. Sie begegnet uns als Mutter draußen vor der Türe, als wertgeschätzte Gastgeberin der Weisen aus dem Orient, als einfache Frau aus dem Dorf, die den Geruch der Tiere kennt und die Hirten versteht; sie begegnet uns bei der Hochzeit zu Kana und unter dem Kreuz.

 

Doch darüber hinaus ist da jeweils auch jenes eigene Licht, das von ihr ausgeht, und das durch die vordergründige Wirklichkeit hindurch noch ein ganz anderes Leben aufleuchten lässt.

 

So wird etwa die Hochzeit zu Kana von der gelungenen Party zum wahren „Fest des Lebens”, weil Maria, die um das Geheimnis des Lebens in Fülle weiß, für die Festgäste die Erfahrung der Gegenwart Gottes ermöglicht, die eine bleibende, innere Freude mit sich bringt und nicht mit der letzten Flasche Wein endet. So öffnet Maria mitten im Leben den Zugang zum Himmel.

Wie kann eine „geerdete Begegnung” mit Maria aussehen?
Koch: Sich auf Maria einzulassen, braucht vor allem die Bereitschaft, sich dem eigenen Leben zu stellen. Denn eine Begegnung mit ihr, die Jubel und Kreuz kennt, wirft unweigerlich Licht auf die eigenen Freuden- und Schattenseiten.

 

So kommt ganz neu in den Blick, was im Leben Reichtum ist, Schönheit und Aufbruch, aber auch, was Armut ist und auf Er-Lösung wartet. An Maria ist erkennbar, dass beides gleichermaßen wertvolle Seiten des menschlichen Lebens sind und als solche angenommen zur Ganzheit führen.

erstellt von: Redaktion der Sonntag / Stefan Kronthaler
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