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1997 - Auf den Spuren von Kardinal König

Das Jahr 1997 ist gekennzeichnet von einem stetig größeren Radius des Wirkens von Erzbischof Schönborn. Langsam ähnelt er seinem Vorvorgänger Franz König.

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Mit dem neuen Jahr startet die Erzdiözese Wien eine kommunikative Offensive: Im Januar 1997 präsentieren Generalvikar Helmut Schüller und Chefredakteur Wolfgang Bergmann das Mitgliedermagazin Dialog. Mit einer monatlichen Auflage von 717.000 Exemplaren richtet es sich vor allem an Menschen, die der Kirche nur lose verbunden sind. Dialog soll Brücken bauen und Glaubensfragen zeitgemäß vermitteln – ohne inhaltliche Substanz zu verlieren. Christoph Schönborn selbst steuert meditative Beiträge bei und prägt so den persönlichen Ton des Magazin.

 

 

Die Gründung des ITI in Gaming

 

Am 28. Januar 1997 öffnet das Internationale Theologische Institut für Studien zu Ehe und Familie (ITI) in der ehemaligen Kartause Gaming seine Türen. Großkanzler Christoph Schönborn hat das Institut maßgeblich mitentwickelt und übernimmt nun die Leitung. Das ITI folgt einer klaren theologischen Ausrichtung und konzentriert sich auf zentrale Fragen von Ehe und Familie in einer sich wandelnden Gesellschaft.

Das Institut wurde auf Wunsch von Papst Johannes Paul II. gegründet und zieht Studierende aus 13 Nationen an – unter anderem aus den USA, der Ukraine und der Slowakei. Einige österreichische Theologen äußern jedoch deutliche Kritik, da sie die bestehenden Fakultäten zu wenig in die Planungen eingebunden sehen.

2009 übersiedelt das ITI in das Schloss Trumau der Erzdiözese Wien und führt seither den Namen „Internationales Theologisches Institut – Hochschule für Katholische Theologie“. Die aktuelle Fassung der Statuten der inzwischen „Katholischen Hochschule ITI“ genannten Einrichtung wird am 26. Januar 2021 vom Heiligen Stuhl approbiert.

 

Brasilien: Begegnung mit Kirche und Realität

 

Im Februar 1997 reist Schönborn nach Brasilien, um am jährlichen Fortbildungskurs für Bischöfe teilzunehmen. Gemeinsam mit dem dominikanischen Theologen P. Georges Cottier widmet er sich aktuellen Fragen der Christologie. Rio de Janeiro begeistert ihn durch die „brüderliche Herzlichkeit“ der Bischöfe und die dynamische Entwicklung der Priesterseminare.

 

Besonders beeindruckt zeigt sich Schönborn von der missionarischen Kraft der brasilianischen Kirche, die über 1.000 Priester in andere Länder entsendet. Zugleich erlebt er die enormen Herausforderungen: Armut, soziale Ungleichheit und fehlende Mittel prägen die pastorale Realität. Tief bewegt äußert er sich über das Engagement für AIDS-Kranke – ein Beispiel „gelebter Nächstenliebe“, wie er betont.

 

Internationale Anerkennung

 

Auch 1997 genießt Schönborn global ein hohes theologisches Renommee. Im Februar beruft ihn Papst Johannes Paul II. in das Vorbereitungsteam für die nächste Europäische Bischofssynode. Gemeinsam mit Kardinal Joseph Ratzinger und Kardinal Miloslav Vlk gestaltet Schönborn die Themen für die Synode des Jahres 1999.

 

Zwischen Paris, Moskau und Konstantinopel

 

Der Spätsommer 1997 führt Schönborn auf eine vielgestaltige Reise durch Europa:

 

Paris – Weltjugendtag

 

Beim Weltjugendtag in Paris spricht er vor 1.600 österreichischen Jugendlichen. Offen und direkt sagt er:
„Wir Bischöfe haben euch nicht immer das beste Beispiel gegeben, aber wir arbeiten daran – und das wünsche ich auch euch.“
Die Freude und Leichtigkeit des Treffens prägen den Auftakt seiner Reise.

 

Moskau und St. Petersburg

 

Kurz darauf besucht Schönborn Russland. Im Moskauer Danielskloster empfängt ihn Patriarch Aleksij II. In St. Petersburg besucht er das orthodoxe Priesterseminar sowie die Dominikaner, die dort in Seelsorge und Ausbildung wirken. Nach seiner Rückkehr berichtet Schönborn dem Papst in Castelgandolfo ausführlich über seine Eindrücke – Johannes Paul II. zeigt großes Interesse an seiner Russlandreise.

 

Istanbul – Begegnung im Phanar

 

Ende November folgt eine weitere ökumenische Begegnung: Als persönlicher Gast des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios reist Schönborn nach Istanbul. Gemeinsam mit dem Wiener Metropoliten Michael Staikos nimmt er im Phanar an den Feierlichkeiten zum Fest des Apostels Andreas teil – ein erneutes Zeichen seines Engagements für den Dialog zwischen den Kirchen.

 

Chronik 1998

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