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2011 - Youcat und Seligsprechung von Johannes Paul II

Das Jahr 2011 ist ein Nebeneinander von Aufbrüchen und Abschieden. Kardinal Schönborn's Engagement im YOUcat findet weltweite Beachtung. Österreicher sind beim Ratzingerschülerkreis in diesem Jahr besonders präsent.

© EDW
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Das neue Jahr beginnt mit einem Besuch Seiner Eminenz Kardinal Schönborn am 5. Januar in der Moschee am Hubertusdamm in Wien. In Begleitung einer Sternsinger-Gruppe der Pfarre St. Elisabeth-Bruckhaufen betont er die Bedeutung von Gastfreundschaft und gutem Miteinander zwischen Christen und Muslimen. Zudem verurteilt Schönborn gewaltsame religiöse Handlungen und befürwortet den Dialog zur Lösung von Spannungen. Im Rahmen der Begegnung erfolgten gemeinsame Lieddarbietungen, Rundgänge durch die Moschee sowie ein Austausch von Geschenken.

 

Plädoyer für die "Volkskirche"

 

Am 21. Januar 2011 findet im Stift St. Florian eine Veranstaltung des "Marketing Club Linz" statt. Als Referent tritt Kardinal Christoph Schönborn auf, der sich eindeutig für die Volkskirche ausspricht und die Idee einer "kleinen Herde" ablehnt. Er bekräftigt seine Unterstützung für Erneuerungsbewegungen wie die "movimenti", betont jedoch zugleich die Unverzichtbarkeit der Volkskirche in Österreich. In diesem Zusammenhang fordert Schönborn einen gesellschaftlichen Diskurs über die Relevanz des Glaubens und warnt davor, den Kirchenaustritt als Normalfall zu betrachten. Er betont, dass nicht nur die Bischöfe, sondern alle getauften und gefirmten Christen Verantwortung für die Zukunft der Kirche tragen. Zudem plädiert er für eine vertiefte Zusammenarbeit und Transparenz der Pfarrleitungen, die als Voraussetzung für eine nachhaltige Erneuerung und Stärkung der Kirche betrachtet werden können.

 

Schönborn empfängt irakische Flüchtlinge

 

Kardinal Christoph Schönborn heißt am 24. Februar eine irakische Flüchtlingsfamilie im Wiener Erzbischöflichen Palais willkommen und betont: "Herzlich willkommen in diesem Haus, herzlich willkommen in unserem Land Österreich."Die chaldäisch-katholische Familie aus Kirkuk ist eine von 31 irakischen Christen, die von der österreichischen Regierung aufgenommen wurden und nun einen anerkannten Flüchtlingsstatus haben. Im Gespräch erklärt Schönborn, dass die Familie im Irak akut bedroht war, unter anderem durch einen Anschlag auf eine Kirche in Bagdad. Er betont: "Seit Jahren habe ich die Regierung gedrängt, in dieser Richtung tätig zu werden. Jetzt hat sich etwas bewegt, und dafür bin ich dankbar."Die Kirche unterstützt die Familie beim Einleben und Deutschlernen, damit sie bald eigenständig ist.

 

 

Das Kirchenprivilegien- Volksbegehren

 

Als „diffus und verwirrend“ bezeichnet Kardinal Christoph Schönborn im März in einem Interview das geplante Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien in Österreich. Die von säkularen Gruppen wie den „AgnostikerInnen und AtheistInnen für ein säkulares Österreich“ vorgebrachten Positionen kritisierte er als rechtlich unklar und verwies auf bestehende Rechtsnormen, die bei einem solchen Vorhaben zu beachten seien. Schönborn zitiert den Kirchenrechtler Prof. Richard Potz, der das Volksbegehren als „zu platt und undifferenziert“ bezeichnet, da auch andere Religionsgemeinschaften ähnliche steuerliche Begünstigungen genießen. Beim Thema Bettelverbot unterstützt er die Position der Caritas: „Wir sollten nicht die Bettler beseitigen, sondern die Armut bekämpfen“.

 

Erfolgsstory YOUCAT

 

Am 4. April 2011 wird im Münchener Pattloch-Verlag der von Kardinal Christoph Schönborn begleitete Entwurf eines katholischen Jugendkatechismus mit dem Titel "Youcat" publiziert. Das Werk umfasst 304 Seiten und ist mit vierfarbigen Illustrationen versehen. Der "Youcat" ist spezifisch auf Jugendliche zugeschnitten und präsentiert eine zeitgemäße Unterweisung im katholischen Glauben. Der Erzbischof von Wien, der als Redaktionssekretär am weltweiten Referenzwerk "Katechismus der katholischen Kirche" (KKK) mitwirkt, leitete die Entwicklung des "Youcat" gemeinsam mit Priestern und Religionspädagogen aus dem deutschsprachigen Raum. In einem Interview mit dem "Osservatore Romano" erklärt Schönborn, der "Youcat" sei "ein Ausdruck einer zutiefst vom Evangelium geprägten Jugendkultur".

Er betont, dass der Katechismus durch die intensive Einbindung von rund 50 Jugendlichen in zwei Sommercamps wirklich der Mentalität der heutigen Jugend entspricht. "Die Jugendlichen haben den Text geprüft und die Bilder stammen ebenfalls von jungen Leuten. So ist das Buch insgesamt ein lebendiger Dialog zwischen Tradition und Gegenwart geworden", so der Erzbischof von Wien weiter.

 

Der "Youcat" wurde bereits von der vatikanischen Glaubenskongregation begutachtet und erhielt ein Vorwort von Papst Benedikt XVI., welcher das Werk für den Einsatz beim diesjährigen Weltjugendtag in Madrid bestimmte. Schönborn führt aus, dass sich Papst Benedikt XVI. "von Anfang an sehr für das Projekt interessiert und aus eigener Initiative ein Vorwort in deutscher Sprache verfasst habe, in dem er seine Sympathie für die Welt der Jugendlichen und deren Auffassung des Lebens widerspiegelt"

 

Seligsprechung von Johannes Paul II

 

Am 1. Mai 2011 feiert Papst Benedikt XVI. auf dem Petersplatz in Rom die offizielle Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. Die Zeremonie, der mehr als 1,5 Millionen Menschen beiwohnen, ist ein Höhepunkt in der Geschichte der katholischen Kirche. Unter den anwesenden österreichischen Vertretern ist auch der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz, Kardinal Christoph Schönborn, der die Seligsprechung tief bewegt verfolgt.

„Es ist einfach wunderbar zu sehen, welche Welle der Liebe und Dankbarkeit Papst Johannes Paul II. auch sechs Jahre nach seinem Tod auslöst“, so Schönborn in einem Interview nach der Zeremonie. Die Seligsprechung sei ein großer Tag und ein bedeutender Moment für die Kirche. „Der selige Papst Johannes Paul II. war ein Mann von starkem, tiefem und lebendigem Glauben und von großer menschlicher Größe. Er hat sich bedingungslos für die Menschen, den Frieden und den interreligiösen Dialog eingesetzt.“ Bei dem Festgottesdienst würdigte Schönborn den seligen Johannes Paul II. als „unglaublich mutigen Menschen“, der trotz der Schrecken des Nationalsozialismus und des Kommunismus seinen Glauben nie verloren habe. „Dieser Mut war nicht irgendein Mut, sondern der Mut eines Menschen, der tief in Gott verankert war“, so Schönborn weiter. Johannes Paul II. habe die Kirche ins dritte Jahrtausend geführt und ihr eine neue Orientierung gegeben. Schönborn erinnerte an die enge Zusammenarbeit mit Johannes Paul II. im Vatikan und bezeichnete ihn als wahren Hirten der Kirche am Übergang vom 20. zum 21. Er würdigte die Fähigkeit des seligen Papstes, die Botschaft des Evangeliums in die heutige Zeit zu übersetzen und die Umsetzung des Zweiten Vatikanischen Konzils voranzutreiben. „Johannes Paul II. hat gelebt, was er gesagt hat. Seine totale Hingabe im pastoralen Dienst und sein Humor haben mich immer tief beeindruckt", so der Wiener Erzbischof.

 

Masterplan für die Zukunft der Erzdiözese Wien

 

Kardinal Christoph Schönborn präsentiert am 11. Mai 2011 den „Masterplan“ für die Erzdiözese Wien, der einen strukturierten Veränderungsprozess einleitet. In seinem Hirtenbrief betont er Mission first" als oberstes Prinzip und setzt auf Jüngerschaft" zur Stärkung missionarischer Initiativen. Der Plan sieht strukturelle Anpassungen in den Pfarreien vor, fördert die Zusammenarbeit von Laien und Priestern und unterstützt die Gründung Kleiner Christlicher Gemeinschaften. Eine Steuerungsgruppe unter der Leitung von Generalvikar Nikolaus Krasa erarbeitet die nächsten Schritte, darunter eine Diözesanwallfahrt 2013. Schönborn betonte die Integration der mehrsprachigen Gemeinden und die Nutzung der Ressourcen der Ordensgemeinschaften für eine nachhaltige Erneuerung der Diözese.

 

Der "Aufruf zum Ungehorsam"

 

Mitte August veröffentlicht die "Pfarrerinitiative" einen „Aufruf zum Ungehorsam“, in dem sie Reformen wie die Zulassung von Frauen und Verheirateten zum Priesteramt, die Kommunion für Geschiedene und Ausgetretene sowie mehr Mitspracherecht für Laien fordert. Diese Forderungen haben zu erheblichen Spannungen innerhalb der katholischen Kirche in Österreich geführt. Kardinal Christoph Schönborn bezeichnet den Aufruf als schmerzliche Verletzung der Einheit" und versichert, dass eine Klärung unumgänglich sei. Nach einem Gespräch mit Vertretern der Initiative hofft Schönborn auf eine einvernehmliche Lösung und setzt auf „Besinnung und Dialog“ statt auf harte Maßnahmen. Eine zweite Gesprächsrunde im Spätherbst soll den Konflikt vertiefen. Der Kardinal lehnt die geforderten Reformen ab und plädiert für die Bewahrung kirchlichen Überlieferung.

 

Beim Jugendtag in Madrid

 

Beeindruckt zeigte sich Kardinal Christoph Schönborn von der „überwältigenden Menge“ der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Weltjugendtag im August in Madrid mit 1,5 Millionen Menschen. Die Jugendlichen kämen freiwillig und zeigten großes Interesse an Gemeinschaft und Glaubensaustausch. Schönborn stellt die Lebendigkeit des Glaubens als zentrale Botschaft heraus und betont, dass der Glaube eine lebens- und liebenswerte Alternative" sei. Besonders beeindruckt sei er von der Begeisterung der Jugendlichen für Papst Benedikt XVI., die trotz der Unterschiede zu seinem Vorgänger Johannes Paul II. deutlich spürbar sei.

 

Starke österreichische Präsenz beim Ratzinger - Schülerkreis

 

Am Wochenende finden in Castelgandolfo zwei theologische Treffen mit österreichischer Beteiligung statt: das Treffen des Schülerkreises von Papst Benedikt XVI. und der "Neue Ratzinger-Schülerkreis". Beide sind dem Thema der Neuevangelisierung gewidmet. Unter den Teilnehmern sind Kardinal Christoph Schönborn, Otto Neubauer von der Wiener "Akademie für Evangelisation", der Heiligenkreuzer Abt Maximilian Heim sowie Theologen wie Frater Justinus C. Pech und Peter Rosegger. Heim, Träger des Nobelpreises für Theologie", wurde für seine Arbeiten über Joseph Ratzinger ausgezeichnet. Gastredner sind die Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz und Benedikt XVI. selbst, der traditionell am zweiten Tag an den Gesprächen teilnimmt.

 

Tod des Metropoliten Michael von Austria

 

Am im Oktober 2011 wird von Kardinal Christoph Schönborn Metropolit Michael Staikos als "große Säule der Ökumene" in Österreich gewürdigt. Der griechisch-orthodoxe Metropolit, der am 18. Oktober verstorben ist , wird von Schönborn als "Freund und Bruder" betrauert. Er betont Staikos' Vorbild christlicher Verbundenheit und dessen enge Beziehung zu Kardinal Franz König, die seine Offenheit gegenüber der katholischen Kirche geprägt hat.Staikos wird als Repräsentant der Orthodoxie in Österreich und international gewürdigt und für sein Engagement für die Ökumene gelobt. Politiker wie Bundespräsident Heinz Fischer betonen seine Verdienste für den interreligiösen Dialog und die EU-Erweiterung.

 

Leidenschaft für Jümgerschaft

 

Am 21. November 2011 betont Kardinal Christoph Schönborn, dass kirchliche Reformen „kein Selbstzweck“ sein dürfen, sondern die Aufgabe der Kirche in der modernen Gesellschaft widerspiegeln müssen. Beim Fachtag vor 150 Priestern und Pfarrgemeinderäten erläutert er, Reformen sollten von der „Leidenschaft der Jüngerschaft“ getragen sein und ein positives Verhältnis zur säkularen Gesellschaft fördern. Der Reformprozess „Apostelgeschichte 2010“ der Erzdiözese Wien zielt auf Jüngerschaftsschulung, Strukturreform und Ressourcennutzung ab.

 

Schönborn fordert einen „Bottom-Up“-Ansatz, der die Mission der Kirche ins Zentrum stellt und auf die spirituellen Bedürfnisse der Menschen mit Respekt eingeht. Er verurteilt einmal mehr die Verwendung des Begriffs „Ungehorsam“ und plädiert für Klarheit zwischen pastoraler Praxis und tatsächlichem Ungehorsam.

 

Bischofsvikar Dariusz Schutzki betont die Schlüsselrolle der Pfarrgemeinderäte bei den anstehenden strukturellen Veränderungen. Diese sollen mit ihrem Wissen und ihren Netzwerken die Gemeinden unterstützen. Fortsetzung 2012

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