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2013 - Der Papst tritt zurück- es lebe der Papst

Zum zweiten Mal innerhalb von 8 Jahren wird Kardinal Schönborn als einzig deutschsprachiger Kardinal von der internationalen  "papabile"genannt . Im übrigen ist das Jahr geprägt vom Thema Mission und Dialog aber auch der Auseinandersetzung mit geselllschaftlichen Widerständen gegen die Kirche in Österreich.

© mazur cath. church of England
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Das 2013 beginnt eine schwierige Situation der Flüchtenden in und um die Wiener Votivkirche. Kardinal Christoph Schönborn betont am 18. Januar in seiner Freitags-Kolumne für die Zeitung "heute", dass die Kirche weiterhin solidarisch mit den notleidenden Flüchtlingen in der Votivkirche ist und sich für notwendige Verbesserungen der Asylgesetze einsetzt. Seit dem 18. Dezember besetzen rund 40 Asylwerber die Votivkirche, um gegen überfüllte Flüchtlingslager und Mängel im österreichischen Asylwesen zu protestieren. Schönborn distanziert sich scharf von einem „unsäglichen Inserat der FPÖ“, das Flüchtlingen Asylbetrug vorwirft und deren Helfer als „Beitragstäterschaft“ darstellt. Er betont, dass die Kirche auf österreichischen Gesetzen basiert und engagiert sich für einen menschlichen und gerechten Weg zur Lösung der Krise.

 

Schönborn zu Papstrücktritt : Respekt für außergewöhnlichen Schritt

 

Kardinal Christoph Schönborn äußert am 11. Februar in einer ersten Stellungnahme höchsten Respekt und Hochachtung für die völlig überraschende Rücktrittserklärung von Papst Benedikt XVI. Er bezeichnet den Schritt als „ganz außergewöhnlich“ und zeigt Verständnis, obwohl ihn die Entscheidung des Papstes „schmerzlich berührt“.  Schönborn lobt die geistige Klarheit und Tiefe, mit der Papst Benedikt XVI. seine Aufgaben wahrnimmt, und bestätigt, dass der Papst geistig völlig auf der Höhe seines Amtes sei.

 

Sedisvakanz

 

Die katholische Kirche steht vor einem historischen Wandel. Der erste Papstrücktritt seit über 700 Jahren leitet eine intensive Phase der Vorbereitung auf das bevorstehende Konklave ein. Kardinal Angelo Sodano, Dekan des Kardinalskollegiums, beruft im März die 117 wahlberechtigten Kardinäle aus 50 Ländern ein, die den Nachfolger Benedikts XVI. wählen sollen.

Unter den papabili rücken mehrere prominente Kardinäle ins Zentrum der Spekulationen. Besonders im Fokus steht der ghanesische Kardinal Peter Kodwo Appiah Turkson, der als volksnah und mediengewandt gilt. Weitere Favoriten sind der italienische Erzbischof Angelo Scola, der kanadische Marc Ouellet, der österreichische Kardinal Christoph Schönborn sowie der italienische Gianfranco Ravasi. Experten wie P. Eberhard von Gemmingen (Radio Vatikan) plädieren für eine größere internationale Repräsentation im Papstamt, während traditionelle Stimmen wie die italienischen Kommentatoren den Fokus auf bewährte Kandidaten legen. Kardinal Schönborn betont, dass die Wahl des neuen Papstes ein liturgischer Akt sei, der von Gebet und spiritueller Führung geprägt ist.  Am 26. Februar reist der Wiener Erzbischof nach Rom, um an den letzten öffentlichen Terminen von Papst Benedikt XVI. teilzunehmen und sich mit den anderen Kardinälen auszutauschen.

Sein Engagement und seine klaren Vorstellungen von den Qualitäten eines Papstes machen ihn zu einem respektierten und ernstgenommenen Kandidaten im Wahlprozess. In einem Interview mit der "Kleinen Zeitung" äußert seine 92-jährige Mutter Eleonore Zweifel, ob er die Last des Papstamtes bewältigen kann. Sie hält ihn für zu gutmütig und emotional, um den Intrigen im Vatikan standzuhalten. Vatikan-Experte Andreas Englisch wiederum ist optimistisch, dass Schönborn Chancen hat, wenn externe Kardinäle die Kurie und Italiener übertreffen.

 

Buona Sera

 

Am Abend des 13. März begrüßt der Erzbischof von Buenos Aires, Kardinal Jorge Mario Bergoglio, als neugewählter Bischof von Rom mit dem programmatischen Namen Franziskus die Gläubigen am Petersplatz mit einem freundlichen "Buona Sera!" Kardinal Christoph Schönborn verweist in Rom auf die Notwendigkeit dringender Aufräumarbeiten im Vatikan, um den guten Ruf nach Skandalen und Indiskretionen wiederherzustellen.  Er zeigt großes Vertrauen in Papst Franziskus, den er als innovativen und mutigen Hirten bezeichnet, der das „Evangelium der Armut und Einfachheit“ in den Vordergrund stellt. Er hebt Franziskus' Engagement für soziale Gerechtigkeit und seine bescheidenen Gesten hervor, die den neuen Papst als „Papst der Armen“ etablieren.

 

Der neue Papst, Franziskus, wird am 19.3. , dem Hochfest des Hl. Joseph, um 09:30 Uhr in Rom im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes in sein Amt eingeführt. Delegationen aus der ganzen Welt und viele Staats- und Regierungschefs nehmen an der Messe teil. Anlässlich  Wiens Erzbischof Schönborn feiert nach seiner Rückkehr aus Rom am Mittwoch um 19:00 Uhr ein feierliches Te Deum im Stephansdom. Für die musikalische Umrahmung sorgt die Dommusik mit Anton Bruckners Te Deum. Im Anschluss an den Gottesdienst läutet die Pummerin.

 

Tod von Franziska Jägerstätter

 

Kardinal Christoph Schönborn leitet am Samstag, den 23. März, um 14 Uhr im oberösterreichischen St. Radegund die Begräbnismesse für Franziska Jägerstätter, die am 16. März im Alter von 100 Jahren verstorben ist. Franziska war die Witwe des 1943 von den Nazis hingerichteten und 2007 in Linz seliggesprochenen Märtyrers Franz Jägerstätter. Die Messe findet auf dem Platz vor der Pfarrkirche St. Radegund statt und wird von der Familie, Vertretern der Gemeinde St. Radegund, des Bezirks Braunau sowie zahlreichen Ehrengästen besucht.

 

Kirchenprivilegiendiskussion geht weiter

 

Kardinal Christoph Schönborn plädiert für eine sachliche Debatte über die Rolle von Religionen im öffentlichen Raum und kritisiert die Polemik rund um das "Anti-Kirchenprivilegien-Volksbegehren". In seiner wöchentlichen Kolumne in der Tageszeitung Heute betont der Vorsitzende der Bischofskonferenz, dass alle Religionen in Österreich vor dem Gesetz gleiche Rechte und Pflichten haben und die katholische Kirche keine Sonderprivilegien genieße. Schönborn weist auf das vorbildliche Verhältnis zwischen Staat und Religionen in Österreich hin und entkräftet Behauptungen über "riesige Reichtümer" der Kirche.

 

Nationalismus ist die "Ursünde Europas"

 

 

Kardinal Christoph Schönborn warnt am Dienstagabend, 14. Mai, bei einer Podiumsdiskussion in der TU Wien vor einem Rückfall in den Nationalismus, der Europa bereits in zwei Weltkriege geführt habe. Gemeinsam mit Eva Glawischnig und Andreas Treichl plädiert er für Solidarität und Empathie, um die Wirtschaftskrise zu überwinden. Nationalismus nennt er die „Ursünde Europas“ und fordert ein gemeinsames Handeln der Europäer.

 

Dreiwöchige Lateinamerikareise

 

Kardinal Christoph Schönborn unternimmt vom 20. Juli bis 10. August eine dreiwöchige Reise nach Lateinamerika. Im Fokus steht seine Teilnahme am Weltjugendtag in Rio de Janeiro vom 21. bis 29. Juli, begleitet von 550 österreichischen Jugendlichen. Am 23. Juli lädt Schönborn zu einem Österreichertreffen an der Copacabana. Während des WJT hält er drei Katechesen und nimmt an Papst Franziskus' Veranstaltungen teil, darunter die Abschlussmesse am 28. Juli. Von 30. Juli bis 6. August besucht der Kardinal kirchliche Einrichtungen in Argentinien und Chile. Anschließend reist er nach Kolumbien, um an der Planung des World Apostolic Congress on Mercy (WACOM) teilzunehmen. Der Kongress ist für  August 2014 in Bogotá geplant. Schönborn wird als  Präsident fungiert. Der Kardinal bloggt über die Reise und hofft, den Geist Lateinamerikas und die Impulse von Papst Franziskus hautnah zu erleben. Besonders beeindruckt zeigt er sich von den Herausforderungen und der Hinwendung der Kirche zu den Armen.

 

Besuch aus Indien

 

Anfang September empfängt er das Oberhaupt der malankarisch-orthodoxen Kirche, Katholikos Baselios Mar Thoma Paulos II., besuchte am Montag Wien und traf Kardinal Christoph Schönborn. Am Dienstagabend findet ein ökumenisches Treffen in der Wiener Pfarre Auferstehung Christi statt.

 

Vierte Diözesanversammlung

 

Am 18. und 19. Oktober findet im Stephansdom die vierte Wiener Diözesanversammlung statt, bei der Kardinal Christoph Schönborn zentrale Impulse für die katholische Kirche in Wien setzt. Schönborn betont, dass die aktuellen „dramatischen Veränderungen“ in Kirche und Gesellschaft als Chancen genutzt werden sollen, um die Menschen neu für den Glauben zu gewinnen. Er stellt klar, dass nicht ein Priestermangel, sondern ein Christenmangel die Kirche herausfordert und verurteilt die Vorstellung, eine Volkskirche der Vergangenheit wiederherstellen zu wollen. Stattdessen plädiert er für eine neue, gemeinsame Freude am Christsein, die durch die Zusammenarbeit von Laien und Priestern erreicht werden kann. Ein zentrales Thema der Versammlung ist die notwendige Strukturreform der Diözese. Schönborn weist auf die gestiegene Anzahl der Pfarren bei gleichzeitigem Rückgang der aktiven Katholiken hin und erklärt, dass eine Reform unvermeidlich ist, um den veränderten demografischen Gegebenheiten gerecht zu werden. Ziel ist die Schaffung von „Pfarren Neu“, die effizienter und zeitgemäßer organisiert sind. Parallel dazu soll auch die Verwaltung der Diözese schlanker gestaltet werden. Bis 2015 soll die Grobstruktur der „Pfarren Neu“ in Wien klar sein, wobei bestehende Pfarrverbände als Zwischenschritte dienen. 

Kardinal Schönborn unterstreicht abschließend bei der Eucharistiefeier die Bedeutung der Evangelisierung und der Sehnsucht nach der Eucharistie. Er betont, dass die Haltung der Gläubigen wichtiger ist als ein flächendeckendes Messeangebot und ruft dazu auf, sich nach dem Brot des Lebens und dem Kelch des Heiles zu sehnen. Die Versammlung dient als Plattform für offene Aussprache und Orientierung innerhalb des umfassenden Reformprozesses der Erzdiözese Wien, mit dem Ziel, die missionarische Dynamik zu stärken und zeitgemäße kirchliche Strukturen zu schaffen.

 

B'nai Brith-Auszeichnung für Schönborn

 

Am 24.10. zeichnet der weltliche jüdische Orden "B'nai Brith Europe" Kardinal Christoph Schönborn mit der "Menorah für herausragende humanitäre Leistungen" aus. Die Auszeichnung würdigte seine Förderung christlich-jüdischer Freundschaft und den Einsatz für Religionsfreiheit. Schönborn vertete gemeinsame Werte gegen Antisemitismus und Intoleranz. Vertreter von B'nai B'rith lobten seine klare Haltung zur Beschneidungsdebatte und die Bedeutung interreligiöser Zusammenarbeit.

 

Patriarch Bartholomaios besucht Österreich

 

Am 24.11.201 würdigt Patriarch Bartholomaios I. während seines Besuchs in Wien die Ökumene in Österreich. Er nimmt an interreligiösen Konferenzen in Wien teil, besucht orthodoxe Einrichtungen und trifft Kardinal Schönborn sowie andere Kirchenvertreten. Beim Festgottesdienst in der Dreifaltigkeitskathedrale spricht er über die Pflicht zur Ökumene und den Einsatz für Frieden. Zudem hebt er die Bedeutung des Religionsunterrichts hervor und hofft auf verstärkten Dialog innerhalb der Orthodoxie.

 

Evangelii Gaudium erscheint

 

Kardinal Christoph Schönborn unterstreicht Ende November, dass Papst Franziskus mit "Evangelii Gaudium" der Kirche ein umfassendes Kompendium der Evangelisation vorgibt. Er hofft, dass das neue Lehrschreiben zur "Charta für einen weltweiten Aufbruch zur Mission" wird. Schönborn lobt die dynamischen Schritte des Papstes und sieht die Herausforderung darin, mit diesem Tempo Schritt zu halten. Er verweist auf das Aparecida-Dokument von 2007, das als Aufruf zur Mission dient und viele konkrete Hinweise zur Umsetzung enthält. Seit 2008 stellt Schönborn die missionarische Ausrichtung im Reformprozess der Erzdiözese Wien in den Mittelpunkt.

 

Schönborn an Mailänder Priester: mission first

 

Am 11.Dezember spricht Kardinal Schönborn im Mailänder Dom vor rund 1.200 italienischen Priestern und etwa 5.000 Laienmitarbeitern. Er meint, dass die Kirche sich von der Idee einer Rückkehr zur Volkskirche verabschieden und stattdessen verstärkt missionarisch tätig werden muss, besonders in urbanen Ballungsräumen. Schönborn fordert Mut, liberalen und strengen Extrempositionen zu entgehen und das christliche Profil zu bewahren. Er stellt die „Neueevangelisierung“ als „Face to Face“-Ansatz vor und ermutigt alle Gläubigen, sich sozial und politisch zu engagieren. Fortsetzung 2014

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