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2018 - Die Werte Europas und die Synodalität in der Kirche

Kardinal Christoph Schönborn engagiert sich intensiv für den Erhalt und die Stärkung der europäischen Einheit. Er betont die Bedeutung von Solidarität, Frieden und Toleranz in einer zunehmend fragmentierten Welt. Mit Blick auf die Herausforderungen wie Nationalismus und Flüchtlingskrisen appelliert er an Christen, sich aktiv für eine offene und gerechte Gesellschaft einzusetzen.

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Zu Beginn des Jahres warnt Kardinal Schönborn vor der Zersplitterung Europas. Er kritisiert die Rückbesinnung auf nationale Interessen als kurzsichtig und sieht in den Erfolgen rechter Parteien eine Bedrohung für die europäische Einheit. Ereignisse wie der Brexit und separatistische Bewegungen in Katalonien verdeutlichen die brüchige Stabilität der EU. Dennoch bleibt Schönborn optimistisch und bezeichnet die EU als ein „beispielloses Friedensprojekt“, das auf den Werten Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit basiert.

 

Holocaust-Gedenken und Antisemitismus

 

Am Holocaust-Gedenktag betont Schönborn die Notwendigkeit, antisemitische Tendenzen entschieden zu bekämpfen. Er verurteilt kürzlich aufgedeckte antisemitische Liedtexte und fordert die Gesellschaft auf, aktiv gegen Antisemitismus vorzugehen. Die katholische Kirche Österreichs gedenkt gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinschaft der Opfer der Shoah und bekräftigt die Freundschaft mit dem Judentum. Schönborn sieht es als seine Pflicht, sicherzustellen, dass jüdische Menschen in Österreich und weltweit respektiert und geschützt werden.

 

Dialog mit Viktor Orban

 

Ende Januar empfängt Schönborn den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban zu einem informellen Gespräch. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Europa und der Nahe Osten. Schönborn dankt Ungarn für die Unterstützung beim Wiederaufbau in Irak und Aleppo und betont die langjährige Bedeutung des Dialogs zwischen den beiden Führern. Die Zusammenarbeit umfasst Hilfsprojekte in Syrien, Libanon und Irak, wobei über zwei Millionen Euro für den Wiederaufbau christlicher Dörfer bereitgestellt werden.

 

Frieden in Syrien und ökumenischer Dialog

 

Beim ökumenischen Symposium im Februar hebt Schönborn die Notwendigkeit politischen Willens für Frieden in Syrien hervor. Gemeinsam mit anderen Kirchenführern betont er die zentrale Rolle der Christen im Nahen Osten für Frieden und Stabilität. Die Diskussionen konzentrieren sich auf den Wiederaufbau kirchlichen Lebens und die Unterstützung von Hilfsaktionen durch orthodoxe und katholische Gemeinden.

 

Kritik an kirchlichen Vergleichen

 

Schönborn reagiert scharf auf den NS-Vergleich des emeritierten Weihbischofs Andreas Laun. Er bezeichnet die Äußerungen als „inakzeptabel“ und unterstützt die Forderung nach einer öffentlichen Entschuldigung. Trotz der späteren Entschuldigung von Laun bleibt die Kritik aus Kirche, Politik und Gesellschaft bestehen, was die Bedeutung von Sensibilität im Umgang mit historischen Themen unterstreicht.

 

Rücktrittspläne und zukünftige Aufgaben

 

Im Februar äußert Schönborn, dass er 2020 mit 75 Jahren seinen Rücktritt anbieten möchte, um sich verstärkt dem geistlichen Leben zu widmen. Aktuell sieht er seine Hauptaufgaben in der Leitung der Erzdiözese Wien, der Bischofskonferenz und als Vermittler zwischen Österreich und Rom. Sein Fokus liegt auf der nachhaltigen Gestaltung der kirchlichen Strukturen und der Förderung einer kreativen Minderheit innerhalb der Kirche.

 

Unterstützung für iranische Flüchtlinge

 

Kardinal Schönborn empfängt rund 60 Iraner, die aufgrund von Einreisebeschränkungen in Österreich feststecken. Die Betroffenen, darunter Christen und Angehörige religiöser Minderheiten, sind auf Unterstützung angewiesen, da ihre Weiterreise in die USA nicht möglich ist. Schönborn betont die Notwendigkeit einer humanen Lösung, um Abschiebungen in den Iran zu verhindern und bietet den Betroffenen bestmögliche Unterstützung an.

 

Historische Treffen und Versöhnung

 

Die Österreichische Bischofskonferenz tagt erstmals in Sarajewo, unter der Leitung von Schönborn. Die Beratungen umfassen den Austausch über kirchliche und gesellschaftliche Herausforderungen sowie Treffen mit politischen und religiösen Autoritäten. Schönborn setzt sich für eine vertiefte Zusammenarbeit deutschsprachiger Bischofskonferenzen und die Vorbereitung der Jugendsynode im Vatikan ein.

 

Lehren aus der Vergangenheit

 

In einem Gespräch mit Altbundespräsident Heinz Fischer reflektiert Schönborn die Lehren aus dem März 1938. Er warnt vor den Gefahren von Hetze und Ausgrenzung, die zu Hass und Gewalt führen können. Beide betonen die Bedeutung der Aufarbeitung der Vergangenheit und die Notwendigkeit, aus historischen Fehlern zu lernen, um eine gerechtere Gesellschaft zu fördern.

 

Engagement für Obdachlose

 

Mitte März besucht Schönborn das Obdachlosenzentrum „Gruft“ der Caritas in Wien-Mariahilf. Er spricht mit den Betroffenen und lobt deren Kampf um Würde trotz harter Lebensumstände. Schönborn appelliert an die Gesellschaft, die Schwächsten zu unterstützen und dankt der Caritas für ihre wichtige Arbeit als „Anwalt für die Schwächsten der Gesellschaft“.

 

Humanitäres Bleiberecht und Integration

 

In einer ORF-„Pressestunde“ fordert Schönborn eine großzügigere Anwendung des humanitären Bleiberechts in Österreich. Er kritisiert die Abschiebung gut integrierter Menschen und betont, dass Integration eine Bereicherung für das Land darstellt. Schönborn appelliert an die Behörden, Asylfälle differenziert zu prüfen und humane Entscheidungen zu treffen, um das Leid von Flüchtlingen zu lindern.

 

Kirchenreformen und Synodalität

 

Im Oster-Interview spricht Schönborn über die notwendigen Kirchenreformen. Er fordert mehr Synodalität und die Einbindung junger Menschen sowie Frauen in kirchliche Leitungspositionen. Schönborn sieht die Kirche als kreative Minderheit, die durch Reformen und strukturelle Veränderungen eine positive Rolle in der Gesellschaft einnehmen kann.

 

Jugendsynode und Zukunft der Kirche

 

Während der Jugendsynode im Vatikan arbeitet Schönborn mit anderen Kardinälen und Bischöfen an zentralen Themen wie Migration, Missbrauch und Genderfragen. Er betont die Bedeutung der Jugendarbeit und die Notwendigkeit, die Kirche auf die Herausforderungen der modernen Welt vorzubereiten. Die Ergebnisse der Synode sollen einen nachsynodalen Prozess einleiten, der Veränderungen auf Diözesanebene und in einzelnen Ländern fördert.

 

Gedenken und Versöhnung in Belgrad

 

Im November reist Schönborn nach Belgrad, um am Gedenken zum 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkriegs teilzunehmen. Er betont die Bedeutung von Versöhnung und Frieden in Europa und stärkt die Beziehungen zwischen der katholischen und serbisch-orthodoxen Kirche. Schönborn besucht auch ein Migrationszentrum, um Flüchtlingen Unterstützung zu bieten und den interreligiösen Dialog zu fördern.

 

Unterstützung der ukrainischen Gemeinschaft

 

Nach seiner Rückkehr aus Belgrad empfängt Schönborn den ukrainischen Außenminister Pawlo Klimkin. Sie besprechen die Unterstützung der österreichischen Caritas im ukrainischen Kriegsgebiet und die aktuelle kirchliche Situation in der Ukraine. Schönborn hofft auf eine friedliche Lösung des Konflikts zwischen den Patriarchaten von Moskau und Konstantinopel und würdigt den historischen Einsatz von Kardinal Innitzer während des Holodomor.

 

Zusammenarbeit mit Patriarchen des Nahen Ostens

 

Im Dezember treffen sich Schönborn und andere Patriarchen mit Bundeskanzler Sebastian Kurz, um die Lage der Christen im Nahen Osten zu besprechen. Sie betonen die Bedeutung des Schutzes religiöser Minderheiten und die Notwendigkeit, gegen Extremismus vorzugehen. Schönborn und die Patriarchen setzen sich für die Unterstützung der christlichen Gemeinden in Krisengebieten ein und stärken die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Kirchen.

 

Konflikt in der Diözese Gurk

 

Der Konflikt in der Diözese Gurk verschärft sich nach dem Wechsel von Bischof Alois Schwarz nach St. Pölten. Schönborn reagiert mit einem Schreiben, in dem er Transparenz und Wahrheit fordert. Er betont die Bedeutung eines ehrlichen Umgangs mit Missständen und setzt sich für eine schnelle Klärung des Konflikts ein, um das Vertrauen innerhalb der Kirche wiederherzustellen.

 

Brutaler Überfall auf Schulbrüderkonvent

 

Ende des Jahres erschüttert ein brutaler Überfall auf den Konvent der Schulbrüder im „De La Salle“-Schulzentrum in Wien-Strebersdorf die Öffentlichkeit. Schönborn zeigt sich tief betroffen und besucht die Opfer persönlich, um Trost zu spenden. Er betet für die Genesung der Verletzten und betont die Verletzlichkeit spiritueller Orte, die eigentlich Orte des Friedens und der Gemeinschaft sein sollen. Fortsetzung 2019

 

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