Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Home
  • Curriculum Vitae
  • 30 Jahre Erzbischof
    • Erzählen
    • Fotos
    • Lesen
  • Archiv
    • Stellungnahmen
    • Ansprachen
    • Briefe und Impulse
    • Chronik
  • KONTAKT
Hauptmenü:

  • YouTube
  • twitter
  • facebook
  • Instagram
  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Hauptmenü:
  • Home
  • Curriculum Vitae
  • 30 Jahre Erzbischof
    • Erzählen
    • Fotos
    • Lesen
  • Archiv
    • Stellungnahmen
    • Ansprachen
    • Briefe und Impulse
    • Chronik
  • KONTAKT

Hauptmenü:

Hauptmenü anzeigen
Inhalt:

Was kommt auf uns zu?

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn am Sonntag, den 16. November 2025 Lk 21,5 – 19

16.11.2025
mit freundlicher Genehmigung der Russisch-Orthodoxe Kathedrale zum heiligen Nikolaus
© Erzdiözese Wien/ Stephan Schönlaub, Erzdiözese Wien/ Stephan Schön
mit freundlicher Genehmigung der Russisch-Orthodoxe Kathedrale zum heiligen Nikolaus
Bild herunterladen

Jesus scheint am Ende seines Lebens die Zukunft in düsteren Farben gesehen zu haben. Er sieht Schweres auf die Welt zukommen. Da ist die Rede von Zerstörungen, von Kriegen und Unruhen, von Irreführungen, Naturkatastrophen und von Verfolgungen seiner Anhänger. Auf den ersten Blick passt das alles auf unsere Zeit. Zukunftsängste prägen sie mehr und mehr. Was kommt auf die junge Generation zu?

 

Im Unterschied zur heutigen Zukunftsangst sieht Jesus alle die schlimmen und schweren Ereignisse, die sich ankündigen, in einem anderen Licht. Sie sind für ihn Vorboten eines guten Endes. Für ihn war eines sicher: alles auf Erden hat ein Ende, aber das ist nicht das Ende von allem. Auf uns wartet ein Leben, dass keine Katastrophe zerstören kann, nicht einmal der Tod. Er wird als Letzter besiegt werden. Daher das zuversichtliche Wort Jesu: „Wenn ihr standhaft bleibt, werdet ihr das Leben gewinnen“. Ich glaube, Jesus stellt die Fragen nach der Zukunft in ein Licht, das von der Angst befreit, ohne die Sorgen zu verharmlosen. Jesus hat nichts beschönigt, aber alles mit Hoffnung erfüllt.

 

Schauen wir uns das genauer an. Es beginnt mit bewundernden Worten über die Pracht des Tempels in Jerusalem. Nüchtern sieht Jesus voraus, was 40 Jahre später Wirklichkeit wurde: „Es werden Tage kommen, an denen von allem, was ihr hier seht, kein Stein auf dem anderen bleibt, der nicht niedergerissen wird“. Oft denke ich an dieses Wort, wenn ich mich über den Stephansdom freue. Auch er wird einmal vergehen. Möge es erst in vielen hunderten Jahren sein!

 

Auch an Irreführern fehlt es heute nicht: „Lauft Ihnen nicht nach!“ Jesu Rat ist es, genau hinzuschauen und zu prüfen, was hinter allen Arten von Propaganda steckt.

„Wenn ihr von Kriegen und Unruhen hört, lasst euch nicht erschrecken“. Sollen wir wegschauen? Jesus nennt genau, was auch heute täglich in den Nachrichten steht: „Volk wird sich gegen Volk erheben. Es wird gewaltige Erdbeben und an vielen Orten Seuchen und Hungersnöte geben“.

 

Noch etwas wird es immer geben: Verfolgungen wegen des Glaubens! Über sie spricht Jesus am ausführlichsten. Seine Worte sind eine genaue Beschreibung dessen, was es durch alle Jahrhunderte gegeben hat, vielleicht am schlimmsten im 20. Jahrhundert. Kann sich das im dritten Jahrtausend noch steigern? Was kommt auf uns zu in einer digitalen Welt, in der die Verfolgung Andersdenkender noch perfekter möglich ist? Jesus sagt, wie sehr die Grundstimmung kippen kann: „Die Menschen werden vor Angst vergehen in der Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen“. Anders sieht es aus für die, die an das gute Ende glauben, das Jesus verheißen hat: „Richtet euch auf und erhebt eure Häupter, denn eure Erlösung ist nahe“.

zurück

Sitemapmenü:
  • Social Media
    • Bluesky
    • X (Twitter)
    • Facebook
    • Instagram
  • Home
    • Curriculum Vitae
    • Kolumne
    • Gedanken zum Evangelium
    • Predigten
    • Katechesen
    • Frag den Kardinal
    • Bibliographie
    • Archiv

Erzdiözese Wien

Erzbischöfliches Sekretariat

Wollzeile 2

1010 Wien

Tel.: +43 1 51552 - 3726


Impressum
Datenschutzerklärung
Barrierefreiheitserklärung
Cookie-Einstellungen
nach oben springen