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Von Generation zu Generation

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn am Sonntag, den 21. 12. 2025.

21.12.2025
© Georg Schimmerl
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Weihnachten steht vor der Tür, das Fest der Geburt Jesu. „Mit der Geburt Jesu Christi war es so…“ Bevor der Evangelist Matthäus darüber Genaueres sagt, stellt er die Genealogie Jesu vor: „Buch des Ursprungs Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams.“ So beginnt das Matthäusevangelium. Wie wir alle steht auch Jesus in einer langen Folge, von Generation zu Generation. Wer waren seine Vorfahren? Wer sind meine? Genealogien haben mich immer schon fasziniert. Wer sind unsere Ahnen? Woher kommen wir? Welches Erbe trage ich in mir? Wie wenig wissen wir davon! Die meisten Stammbäume interessieren sich nur für den „Stammhalter“. So auch die Genealogie Jesu, von Vätern zu Söhnen. Wer von uns kennt die ganze Spannweite der eigenen Vorfahren? Dazu eine kleine Überlegung: Wir haben alle zwei Eltern, vier Großeltern, acht Urgroßeltern, sechzehn Ururgroßeltern und zweiunddreißig Urururgroßeltern. Spätestens ab da weiten sich die Zahlen unserer tatsächlichen Vorfahren bis ins Unermessliche aus. Wir tragen alle das Erbe zahlloser Generationen in uns. Dank der genetischen Forschung können diese Spuren bis in die Ursprünge des Lebens auf Erden zurückverfolgt werden. Es ist keine fromme Übertreibung, von der Menschheitsfamilie zu sprechen. Wir sind ein Teil der Schöpfung, wir hängen von ihr ab. Schwester Sonne, Bruder Mond, Mutter Erde: Das sind nicht fromme Sprüche, sondern nüchterne Fakten. Sie gelten für uns alle, auch für Jesus, dessen Geburt wir bald feiern.

 

Wie war es mit seiner Geburt? Woher stammte er? Von einer Mutter, wie wir alle: „Es zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete“. Jedes Kind hat einen Vater. Sicher ist nur die Mutter. Wer ist der Vater? Matthäus spricht im heutigen Evangelium diese Frage direkt an. Josef war nicht der Vater, er will aber Maria nicht bloßstellen. Er sucht deshalb eine gerechte Lösung: „Er beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen.“ Im Traum erhält er eine andere Botschaft: „Das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.“ Josef vertraut und nimmt Maria als Frau zu sich.

 

Was Josef geglaubt hat, ist der Kern der Weihnachtsbotschaft: Dieses Kind kommt von Gott! Deshalb wird es Sohn Gottes genannt. Deshalb singen die Weihnachtslieder nicht nur vom Tannenbaum und vom leise rieselnden Schnee, sondern von Gottes Sohn und seiner Geburt als Mensch. Jesus ist „wahrer Gott und wahrer Mensch“. Das ist die Herausforderung des christlichen Glaubens. Wenn es stimmt, dass wir Menschen wirklich eine Familie bilden, dann sind wir alle durch die gleiche Würde als Menschen miteinander verbunden, dann stimmt auch, was das II. Vatikanische Konzil von Jesus sagt: „Er, der Sohn Gottes, hat sich in seiner Menschwerdung gewissermaßen mit jedem Menschen vereinigt.“ Mich berührt ein Wort dieses Konzils ganz besonders: Der Sohn Gottes „hat mit Menschenhänden gearbeitet, mit menschlichem Geist gedacht, mit einem menschlichen Willen gehandelt, mit einem menschlichen Herzen geliebt.“ Das ist der tiefste Grund der Weihnachtsfreude: Gott hat unser Menschsein ganz angenommen. Deshalb sind alle Generationen seine Familie geworden.

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