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Apg 1,1–11 - Das Fest der Heimkehr

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn zum Fest Christi Himmelfahrt, 14. Mai 2026,

14.05.2026
© Von Photo: Andreas Praefcke - Eigenes Werk, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3576630
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Beim Nachdenken über das heutige Fest der „Himmelfahrt“ Christi ist mir ein Kinderbuch in den Sinn gekommen, das wir sehr geliebt haben: „Wie Engelchen seine Mutter suchte“. Ein unvorsichtiges Engelchen fällt von seiner Wolke herunter auf die Erde. Es beginnt, seinen Platz zu suchen: Wo könnte ich zu Hause sein? Bei aller Liebe, die ihm begegnet, ist die Tierwelt doch nicht das, was es sucht. Es findet sein Glück schließlich bei einer Mutter, die es aufnimmt. Das Buch spricht feinfühlig an, was schon in Kindertagen als Frage auftauchen kann: Wo komme ich her? Was ist mein Zuhause? Es ist eine der Urfragen von uns Menschen. Auf kindgerechte Weise wird eine tiefe Wahrheit angesprochen: dass wir in gewisser Weise „vom Himmel“ stammen und auf Erden in einer Familie gelandet sind. Wir sind nicht nur ein irdisches Produkt, sondern haben himmlische Wurzeln.

 

Religionen und Philosophien haben sich seit jeher mit dieser Einsicht beschäftigt und verschiedene Deutungen angeboten. Die asiatischen Religionen lehren die Wiedergeburt. Aus dem Rad vieler Erdenleben versuchen wir uns zu befreien. Andere sehen im Innersten jedes Menschen einen „göttlichen Funken“, der ewig ist. Wieder andere leugnen, dass der Mensch für die Ewigkeit bestimmt ist. Für sie ist mit dem Tod alles aus.

 

Was sagt das heutige Fest dazu? Mit dem Kinderbuch hat es eine gewisse Ähnlichkeit. Jesus ist „vom Himmel“ in diese Welt gekommen. So heißt es klar und deutlich im christlichen Glaubensbekenntnis: „Für uns Menschen und zu unserem Heil ist er vom Himmel gekommen und ist Mensch geworden.“ Heute feiern wir, dass er dorthin heimgekehrt ist, woher er gekommen war: Er ist „aufgefahren in den Himmel“.

 

Ist das eine Art Kindermärchen? Ich sehe es umgekehrt: Märchen machen oft tiefe Wahrheiten deutlich. Ich versuche, das in Worte zu fassen: Jesus ist wirklich in dem Sinn vom Himmel gekommen, dass und weil er Gott ist. Er kommt auf die Erde und wird als Mensch geboren. Für ihn ist der Himmel die Heimat. Er ist in Gott zu Hause. Und doch ist er ganz Mensch. Er steht, wie man so sagt, mit beiden Beinen auf dem Boden. Er ist ganz Gott und ganz Mensch. Ich weiß, dass andere Religionen diese Überzeugung nicht teilen. Ich persönlich glaube, dass hier die große Würde des Menschen zum Ausdruck kommt. Gott hat sich ganz mit uns Menschen eins gemacht. Ich nenne daher das heutige Fest „das Fest der Heimkehr“. Wir sind nicht vom Wolkenhimmel heruntergepurzelte Engel. Wir sind Menschen, hier zu Hause, in unserer Welt. Doch einmal werden wir ganz heimkehren dürfen. Das wartet noch auf uns.

 

Apostelgeschichte 1,1–11

Im ersten Buch, lieber Theóphilus, habe ich über alles berichtet, was Jesus von Anfang an getan und gelehrt hat, bis zu dem Tag, an dem er in den Himmel aufgenommen wurde. Vorher hat er den Aposteln, die er sich durch den Heiligen Geist erwählt hatte, Weisung gegeben. Ihnen hat er nach seinem Leiden durch viele Beweise gezeigt, dass er lebt; vierzig Tage hindurch ist er ihnen erschienen und hat vom Reich Gottes gesprochen. Beim gemeinsamen Mahl gebot er ihnen: Geht nicht weg von Jerusalem, sondern wartet auf die Verheißung des Vaters, die ihr von mir vernommen habt! Denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber werdet schon in wenigen Tagen mit dem Heiligen Geist getauft werden. Als sie nun beisammen waren, fragten sie ihn: Herr, stellst du in dieser Zeit das Reich für Israel wieder her? Er sagte zu ihnen: Euch steht es nicht zu, Zeiten und Fristen zu erfahren, die der Vater in seiner Macht festgesetzt hat. Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samárien und bis an die Grenzen der Erde. Als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken. Während sie unverwandt ihm nach zum Himmel emporschauten, siehe, da standen zwei Männer in weißen Gewändern bei ihnen und sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch fort in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen.

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