Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Home
  • Curriculum Vitae
  • 30 Jahre Erzbischof
    • Erzählen
    • Fotos
    • Lesen
  • Archiv
    • Stellungnahmen
    • Ansprachen
    • Briefe und Impulse
    • Chronik
  • KONTAKT
Hauptmenü:

  • YouTube
  • twitter
  • facebook
  • Instagram
  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Hauptmenü:
  • Home
  • Curriculum Vitae
  • 30 Jahre Erzbischof
    • Erzählen
    • Fotos
    • Lesen
  • Archiv
    • Stellungnahmen
    • Ansprachen
    • Briefe und Impulse
    • Chronik
  • KONTAKT

Hauptmenü:

Hauptmenü anzeigen
Inhalt:

Darum haltet euch bereit

Evangelienkommentar von Kardinal Schönborn zum 1. Advent,  Sonntag, 2.12.2001

02.12.2001
© kathbild.at/Rupprecht

Advent heißt Ankunft. Adventzeit ist Vorbereitung auf eine Ankunft. Aber nicht Weihnachten, das Fest der Geburt Jesu Christi, ist das Thema des heutigen Evangeliums, sondern eine andere, letzte Ankunft: wenn Christus wiederkommen wird am Ende der Zeit. In Jerusalem, wenige Tage vor seinem Tod, hat Jesus von dieser Endzeit gesprochen. Er nennt sich selber den “Menschensohn”, und er verheißt, dass er “mit großer Macht und Herrlichkeit” kommen wird.

Das wird dann der “jüngste Tag” sein, das Endgericht, das “Ende der Welt”.

 

Wann wird das sein? Jesus gibt keinen Zeitplan bekannt. Aber dass “Himmel und Erde vergehen werden”, das ist sicher. Einmal, und wenn es in Milliarden Jahren ist, wird dieses Universum untergehen, wie es auch einmal, vor Milliarden Jahren, entstanden ist.

Und sicher ist, dass alles auf Erden vergänglich ist, auch die mächtigsten Reiche, die schönsten  Bauten, die großartigsten Werke. Sicher ist auch, dass einmal unsere letzte Stunde schlägt.

Von diesem “Advent” spricht das heutige Evangelium, und Jesus sagt uns, wie wir uns auf das Kommende vorbereiten sollen.

 

Zwei ganz anschauliche Hinweise gibt er. Lernt aus der Natur: Wenn an den Bäumen die Zweige saftig werden und austreiben, wisst ihr, dass der Sommer nahe ist. So sollen wir auch erkennen, wann das Ende vor der Tür steht. Schwere Krankheit oder hohes Alter sagen uns, dass die Zeit nahe ist, aufzubrechen, heimzukehren zu Gott. Wer das nicht wahrhaben will, belügt sich selber.

 

Und einen zweiten praktischen Hinweis gibt Jesus. Lernt aus eurem eigenen Alltag: Wenn ihr wüsstet, wann der Dieb kommt, würdet ihr wach bleiben. Da wir es nicht wissen, hilft nur eines: aufpassen, wachsam sein! Denn nur die Wachsamkeit schützt uns vor unangenehmen Überraschungen. Wie ein Dieb in der Nacht, so kommt “der Menschensohn”, so bricht unsere letzte Stunde herein, “zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet”. Für die Tausenden, die im World Trade Center in New York starben, kam der Tod völlig unerwartet, und ebenso für die vielen, die auf unseren Straßen sterben. Daher Jesu schlichter Zuruf: “Seid also wachsam! Denn ich wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt.”

Gewiss ist, dass die letzte Stunde kommt, ungewiss ist, wann sie kommt. Wir können den Gedanken daran verdrängen und in den Tag leben - wie die Menschen vor der Sintflut. Oder wir halten uns bereit. Nicht in Angst und Panik, sondern in Vorfreude, einmal, wenn es soweit ist, zu Gott heimkehren zu dürfen. Mit dieser Einstellung sehen wir auch unser vergängliches Leben mit anderen Augen. Dann ist jeder Tag kostbar, ein Kommen Gottes, ein Advent.

zurück

Sitemapmenü:
  • Social Media
    • Bluesky
    • X (Twitter)
    • Facebook
    • Instagram
  • Home
    • Curriculum Vitae
    • Kolumne
    • Gedanken zum Evangelium
    • Predigten
    • Katechesen
    • Frag den Kardinal
    • Bibliographie
    • Archiv

Erzdiözese Wien

Erzbischöfliches Sekretariat

Wollzeile 2

1010 Wien

Tel.: +43 1 51552 - 3726


Impressum
Datenschutzerklärung
Barrierefreiheitserklärung
Cookie-Einstellungen
nach oben springen