Pageareas:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Home
  • Curriculum Vitae
  • 30 Jahre Erzbischof
    • Erzählen
    • Fotos
    • Lesen
  • Archiv
    • Stellungnahmen
    • Ansprachen
    • Briefe und Impulse
    • Chronik
  • KONTAKT
Mainmenu:

  • YouTube
  • twitter
  • facebook
  • Instagram
  • A: Fontsize: normal
  • A: Fontsize: large
  • A: Fontsize: very large
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Mainmenu:
  • Home
  • Curriculum Vitae
  • 30 Jahre Erzbischof
    • Erzählen
    • Fotos
    • Lesen
  • Archiv
    • Stellungnahmen
    • Ansprachen
    • Briefe und Impulse
    • Chronik
  • KONTAKT

Mainmenu:

Hauptmenü anzeigen
Content:

Maria, die Begnadete

Evangelienkommentar von Kardinal Schönborn zum 8. Dezember 2001

(Lk 1, 26-38)

 

08.12.2001
© Franz Josef Rupprecht

 

Der 8. Dezember ist für Österreich ein besonders wichtiger Tag. Er hat in der Geschichte unseres Landes immer wieder eine Rolle gespielt, die gläubigen Menschen haben diesen 8. Dezember ganz besonders geliebt. Wir sind heute in Gefahr, gar nicht mehr zu wissen, worum es geht: Oft sagt man „Unbefleckte Empfängnis”, die Empfängnis Jesu, den Maria vom Heiligen Geist empfangen hat. Es geht um die Empfängnis Mariens durch ihre Eltern Joachim und Anna.

 

Das Evangelium von heute ist freilich das der Verkündigung an Maria, also das, was wir am 25. März feiern, die Empfängnis Jesu im Schoß Mariens durch das Wirken des Heiligen Geistes. Warum wir grade dieses Evangelium heute hören? Nicht weil das Thema des Festes heute die Empfängnis Jesu ist, sondern, weil es um die geht, die der Engel hier begrüßt mit den Worten: „Sei gegrüßt, du bist voll der Gnade!” Dieses Wort ist eigentlich der Kern des heutigen Festes. Und was heißt das? Maria ist vom ersten Moment ihrer Empfängnis an gewissermaßen in den Mantel der Gnade gehüllt. Sie ist bewahrt vor dem, was die Erbschaft jedes Menschen ist, der auf die Welt kommt, die Erbsünde.

 

Was ist die Erbsünde? Im Lateinischen ist es vielleicht deutlicher: „Macula originalis” heißt es dort, der Urmakel, aber nicht im Sinne eines Fleckes, einer Beschmutzung, mit der wir auf die Welt kommen. Jeder Mensch, der empfangen wird, dem fehlt etwas, eine Dimension bringt er nicht mit auf die Welt. Und weil ihm diese Dimension sozusagen von Geburt an fehlt, hat er eine Belastung, die sein ganzes Leben lang zu tragen ist. Was fehlt dem Menschen? Der Glaube sagt, dass unsere Stammeltern die Freundschaft Gottes verloren haben durch ihre Sünde, durch ihre Abwendung von Gott. Jeder Mensch kommt sozusagen auf die Welt im Zustand eines Mangels.

 

Und nun sagt die Kirche und feiert dieses Geheimnis: Maria ist gewissermaßen ohne diesen Mangel auf die Welt gekommen. Sie ist das einzige Geschöpf, der einzige Mensch, den Gott  vorweg beschenkt hat mit alle dem, was wir mühsam im Laufe unseres Lebens erst erwerben können, dürfen: Die Freundschaft mit Gott. Sie ist ganz begnadet vom ersten Moment an.

 

 

back

Sitemapmenü:
  • Social Media
    • Bluesky
    • X (Twitter)
    • Facebook
    • Instagram
  • Home
    • Curriculum Vitae
    • Kolumne
    • Gedanken zum Evangelium
    • Predigten
    • Katechesen
    • Frag den Kardinal
    • Bibliographie
    • Archiv

Erzdiözese Wien

Erzbischöfliches Sekretariat

Wollzeile 2

1010 Wien

Tel.: +43 1 51552 - 3726


Impressum
Datenschutzerklärung
Barrierefreiheitserklärung
Cookie-Einstellungen
jump to top