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Wie soll das geschehen?

Evangelienkommentar von Kardinal Schönborn  für 4. Adventsonntag, 22.12.2002 (Joh 1,26-38)

22.12.2002
© Rupprecht@kathbild.at

Zum zweiten Mal in diesem Advent wird das Evangelium von der Verkündigung gelesen. Am Marienfest, am 8. Dezember, war es bereits zu hören. Es gehört zu den bekanntesten Evangelien. In zahllosen Darstellungen ist die Szene der Verkündigung zu sehen, wie der Engel Gabriel Maria die Botschaft bringt, sie werde ein Kind empfangen, das “Sohn des Höchsten”, also Sohn Gottes genannt werden wird und das ohne Ende herrschen werde.

 

Meist haben die Künstler versucht, das Erschrecken Marias darzustellen. Die alte Überlieferung sagt, Lukas, der diese Szene aufgezeichnet hat, sei nicht nur Arzt gewesen, sondern auch Maler. Auf jeden Fall hat er eine große Gabe, Ereignisse sehr plastisch zu schildern.

 

Doch woher nimmt Lukas sein Wissen? Ist es glaubwürdig? Ist es überhaupt glaubbar, dass ein Kind nicht von einem Mann gezeugt, sondern vom Heiligen Geist empfangen sein soll?

 

Lukas sagt selber, er sei “allem von Grund auf sorgfältig nachgegangen”, damit seine Leser sich “von der Zuverlässigkeit der Lehre überzeugen” können. Ich denke, nur ein Mensch konnte hier für Lukas ein zuverlässiger Zeuge sein: Maria selbst. Denn sie allein war Zeuge der Szene mit dem Engel. Sie allein wußte, dass das Kind, das sie empfangen und geboren hat, von keinem Mann kam, sondern ihr auf wundersame Weise von Gott geschenkt worden war. Sie allein konnte darüber sprechen, und ich nehme an, sie hat es denen gegenüber getan, die bereits in ihrem Herzen glaubten, dass ihr Sohn Jesus wirklich der Sohn Gottes war.

 

Spötter gab es ja genug, schon in Nazareth, die munkelten, Maria habe ihr Kind gar nicht von Joseph, mit dem sie noch gar nicht zusammen gekommen war, sondern von einem Fehltritt  mit einem römischen Soldaten namens Pantera. Das Gerücht hielt sich lange und wurde auch in polemischen Schriften gegen die Christen weiterverbreitet. 

 

Maria selber fragte: “Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? Sie bekommt die Antwort: “Für Gott ist nichts unmöglich.” Und dann erlebt sie im eigenen Leib, dass das Menschenunmögliche für Gott möglich ist: Sie wird Mutter, sie erwartet ein Kind und weiß, dass es Gottes Sohn ist, den sie im Schoß trägt. Als sie ihn arm in Bethlehem zur Welt bringt, weiß und glaubt sie, dass sie in dieser stillen, heiligen Nacht den Retter, den Heiland geboren hat.

 

Aber das alles hätte ihr niemand geglaubt, wenn nicht viele andere zumindestens ähnliche Erfahrungen gemacht hätten: Die Hirten vom benachbarten Feld, die Weisen, die von weither  aus dem Osten kamen, und später die vielen, die Jesus, ihrem Sohn begegneten, seine Kraft der Heilung, sein Verstehen, seine Liebe erlebten und ihrerseits zum Glauben kamen:

 

Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes. Bis heute gibt es sie, die Menschen, die zu Weihnachten dankbar feiern, dass Gott wirklich zu uns als Mensch gekommen ist - durch Maria!

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