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Sagen es die Sterne?

Evangelienkommentar von Kardinal Schönborn zum Hochfest der Erscheinung des Herrn, 6. Januar 2004, (Mt 2,1-12)

06.01.2004
© www.BilderBox.com

Steht es in den Sternen, was uns im neuen Jahr bevorsteht? Horoskope haben Hochsaison. Heute treten die "Sterndeuter" sogar ganz offiziell auf den Plan. Die in der volkstümlichen Überlieferung liebevoll "die Heiligen Drei Könige" genannten Männer aus dem Orient, wahrscheinlich aus Persien, heißen im heutigen Evangelium "magoi", also "Magier". Die deutsche Bibelübersetzung bietet eine erklärende Deutung, wenn sie von den "Sterndeutern aus dem Osten" spricht.

 

Ist also Sterndeuterei erlaubt? Die "Weisen aus dem Morgenland" haben einen besonderen "Stern aufgehen sehen". Sie gehörten wohl zu den Gelehrten in Persien, die damals schon eine unglaublich genaue Kenntnis der Bewegungen der Gestirne besaßen. Ein bedeutender österreichischer Astronom mit dem so typisch altösterreichischen Namen Konradin Ferrari d'Occhieppo hat viele Jahre seines Lebens der Erforschung der antiken Sternenkunde gewidmet und dabei auf eine besondere Jupiter-Saturn-Konstellation im Jahre 7 vor Christus hingewiesen, dem wahrscheinlich "echten" Geburtsjahr Jesu.

 

Sagen die Sterne und ihre Konstellationen etwas über unserer Zukunft? Die Sterndeuter sahen es so. Für sie war der Stern, den sie aufgehen sahen, ein himmlischer Hinweis auf das, was sich an Wichtigem in der Welt ereignet. Die Geburt eines "Königs der Juden" lesen sie aus den Sternen. Sie ahnen, dass hier ein Wendepunkt der Weltgeschichte ansteht.

 

Nun aber das Entscheidende: Auf die Gestirne schauen genügt nicht. Es kommt darauf an, sich selber auf den Weg zu machen. Die Weisen aus dem Osten wagen eine weite Reise. Sie suchen den neugeborenen König, "um ihn anzubeten". Sie sind bereit, sich in ihrer Suche führen zu lassen. In Jerusalem stoßen sie auf die Botschaft der alten Propheten: In Bethlehem soll der Gesuchte geboren werden. Gottes Wort hilft ihnen weiter. Sie lassen sich von ihm den Weg weisen. Es schreckt sie nicht, dass sie in diese armselige kleine Stadt Bethlehem geschickt werden.

 

Da leuchtet ihnen der Stern wieder. Ist es einfach ein Himmelslicht? Zieht sie nicht schon ein anderes Licht, das von dem Ort ausgeht, zu dem hin sie unterwegs sind? Bald werden sie das Haus finden, das Kind und Maria, seine Mutter. Vor dem Jesuskind knien sich die Weisen nieder und schenken ihm ihre mitgebrachten Schätze. Auf ihrem Heimweg leitet sie nicht mehr ein Stern, sondern ein Traum, dem sie gehorchen. 

 

Steht es in den Sternen, wohin unser eigener Weg führt? Allgemeine Hinweise können mir auch die Sterne geben, sie sind ja Gottes Geschöpfe. Aber die Zukunft liegt nicht in den Sternen, sondern in der Hand ihres Schöpfers.

 

Er spricht zu uns auf vielerlei Weise: durch die innere Stimme des Gewissens; durch sein Wort in der Bibel; durch Ereignisse, freudige wie leidvolle; auch durch die Natur und ihre Gesetze. Durch all das spricht Gott uns an. Aber aufbrechen müssen wir selber, suchen, uns um den Weg und das Ziel mühen.

 

Doch wie groß ist die Freude wenn wir in Jesus den finden, der der wahre Morgenstern ist, das Licht der Welt!

 

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