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So ist es zweifellos

Evangelienkommentar von Kardinal Schönborn zum 2. Sonntag im Jahreskreis 16. Januar 2005, (Joh 1,29-34))

16.01.2005

Nach der Taufe Jesu (vergangener Sonntag) kommt heute das Zeugnis des Täufers Jesu. Johannes redet über Jesus. Er ist der erste Zeuge Jesu. So ist er das Vorbild für alle, die Jesus bezeugen wollen. Und genau darum geht es im christlichen Leben. Am Anfang des neuen Jahres, das erst zwei Wochen alt ist, wird durch Johannes den Täufer sozusagen der Grundauftrag des Christen formuliert.

 

Jesus ist noch nicht zu seiner vierzigtägigen Wüstenzeit aufgebrochen. Er hält sich noch in der Nähe des Jordans auf, wo er von Johannes getauft worden ist. Als dieser Jesus auf sich zukommen sieht, spricht er ein rätselhaftes Wort, das seither unzählige Male bei jeder Messfeier wieder holt wurde: „Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinweg nimmt."

 

Was sagen diese Worte? Zuerst dies: Johannes weist immer von sich weg auf Jesus hin. Darin ist er Vorbild für Christen: auf Jesus hinweisen, nicht auf sich selber! Wie oft geht es zu sehr um die Kirche und zu wenig um Jesus! Wie oft weisen wir Christen mehr auf uns selber als auf Ihn - Jesus! Der Auftrag für Christen 2005 ist klar: redet weniger von euch, zeigt mehr auf Ihn!

 

Was sollt ihr von Christus zeigen? Seht das Lamm Gottes! Es nimmt die Sünde der Welt auf sich und trägt sie weg! Welchen Jesus sollt ihr zeigen? Nicht einen Löwen, sondern das Lamm. Nicht einen Herrscher, der sich bedienen lässt, sondern den, der sich freiwillig zum Diener gemacht hat.

 

Lamm Gottes! Welch ein Kontrast: der große Gott, der Allmächtige, soll als Lamm gesehen werden, das zum Schlachten bestimmt ist wie die Osterlämmer zum jüdischen Paschafest. Ein Gott also, der nicht richtet, sondern rettet; der nicht Strafe fordert (die wir verdient hätten), sondern selber Sühne für uns leistet (die wir nicht verdient haben). Ein Gott, der nicht kreuzigt, sondern sich kreuzigen lässt. Ein Gott, der die Welt nicht verdammt, sondern die ganze Last ihrer Fehler und Sünden, ihrer Bosheit und Verirrtheit auf sich lädt und Sie von der Welt wegnimmt.

 

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