Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Home
  • Curriculum Vitae
  • 30 Jahre Erzbischof
    • Erzählen
    • Fotos
    • Lesen
  • Archiv
    • Stellungnahmen
    • Ansprachen
    • Briefe und Impulse
    • Chronik
  • KONTAKT
Hauptmenü:

  • YouTube
  • twitter
  • facebook
  • Instagram
  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Hauptmenü:
  • Home
  • Curriculum Vitae
  • 30 Jahre Erzbischof
    • Erzählen
    • Fotos
    • Lesen
  • Archiv
    • Stellungnahmen
    • Ansprachen
    • Briefe und Impulse
    • Chronik
  • KONTAKT

Hauptmenü:

Hauptmenü anzeigen
Inhalt:

Wie es auf Erden Friede wird

Evangelienkommentar von Kardinal Schönborn für den Palmsonntag, 1. April 2007, (Lk 22,14-23,56)

01.04.2007
© www.BilderBox.com

So oft schon habe ich dieses Evangelium gehört und gelesen. Palmsonntag. Der Einzug Jesu in Jerusalem, bescheiden auf einem jungen Esel reitend: Die Szene ist vertraut, und doch auch wieder fremd. Eine kleine Beobachtung hat mich nachdenklich gemacht. Ein Pfarrer, der seine Bibel sehr gut kennt, hat mich darauf hingewiesen. Es geht um den freudigen Zuruf der Jünger, als Jesus sich der Stadt nähert: "Im Himmel Friede und Herrlichkeit in der Höhe.

 

Was aber ist das Verwunderliche? Dass die Botschaft zu Weihnachten so anders lautete. Im bekannten Weihnachtsevangelium singen die Engel: "Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden den Menschen Seiner Gnade." Das war damals die hoffnungsvolle Botschaft bei der Geburt des Jesuskindes im Stall von Bethlehem. Bis heute wird überall zu Weihnachten die Hoffnung besungen, dass Frieden auf Erden sei: oder dort werde, wo kein Frieden ist.

 

Was ist aus dieser Hoffnung geworden? Warum rufen die Leute Jesus jetzt zu: "Im Himmel Frieden?" Gibt es den Frieden also doch nicht auf Erden? Hat das Kind von Bethlehem, der Mann aus Nazareth es doch nicht geschafft, den Frieden vom Himmel auf die Erde zu bringen? Denn dass im Himmel Frieden ist, was hilft uns das, wenn er nicht zu uns auf die Erde kommt?

 

Die nächsten Tage werden ja zeigen, wie es um den verheißenen Frieden steht. Jesus wird von einem immer größeren Hass getroffen, der nicht ruht, bis er am Kreuz hängt und dort unter unsäglichen Qualen stirbt. Der trostlose Kreis der Gewalt, der Ungerechtigkeit und des Todes schließt auch Jesus ein. Keiner entkommt ihm. Kein Frieden auf Erden in Sicht!

 

Oder doch? Kommt der zu Weihnachten verheißene Frieden doch noch auf die Erde? In einem Menschen ist er wirklich schon bei uns "gelandet". Eben dieser eine, der da ohne Macht und Pomp in Jerusalem einzieht, trägt den Frieden des Himmels in sich. Worin besteht er?

 

Es gibt auf Erden keinen Frieden, wo nicht mit dem Himmel, mit Gott Frieden geschlossen wird. Die tiefste Wurzel allen Unfriedens ist der Unfriede mit Gott. Jesus geht seinen Weg in völliger Eintracht mit Gott seinem Vater. Er ist bereit, selbst das Kreuz zu leiden, weil es Gottes Wille ist. Sein Ja zum Kreuz bringt Frieden, ihm selber und uns allen. Wieso?

 

Wir sagen von Menschen, die sich weit von Gott entfernt haben und dann, oft durch manches Leid geläutert, zu Ihm zurück finden, dass sie "ihren Frieden mit Gott gemacht haben". Dazu ist Jesus am Palmsonntag nach Jerusalem gekommen, um für uns "mit Gott Frieden zu machen". Dazu hat er das Kreuz getragen. Deshalb ist der zu Weihnachten verheißene Frieden erst mit dem Karfreitag, mit Ostern wirklich auf Erden angekommen.

zurück

Sitemapmenü:
  • Social Media
    • Bluesky
    • X (Twitter)
    • Facebook
    • Instagram
  • Home
    • Curriculum Vitae
    • Kolumne
    • Gedanken zum Evangelium
    • Predigten
    • Katechesen
    • Frag den Kardinal
    • Bibliographie
    • Archiv

Erzdiözese Wien

Erzbischöfliches Sekretariat

Wollzeile 2

1010 Wien

Tel.: +43 1 51552 - 3726


Impressum
Datenschutzerklärung
Barrierefreiheitserklärung
Cookie-Einstellungen
nach oben springen