Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Home
  • Curriculum Vitae
  • 30 Jahre Erzbischof
    • Erzählen
    • Fotos
    • Lesen
  • Archiv
    • Stellungnahmen
    • Ansprachen
    • Briefe und Impulse
    • Chronik
  • KONTAKT
Hauptmenü:

  • YouTube
  • twitter
  • facebook
  • Instagram
  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Hauptmenü:
  • Home
  • Curriculum Vitae
  • 30 Jahre Erzbischof
    • Erzählen
    • Fotos
    • Lesen
  • Archiv
    • Stellungnahmen
    • Ansprachen
    • Briefe und Impulse
    • Chronik
  • KONTAKT

Hauptmenü:

Hauptmenü anzeigen
Inhalt:

Sei ohne Furcht! Glaube nur!

Gedanken von Kardinal Christoph Schönborn zum Evangelium 13. Sonntag im Jahreskreis, 28. Juni 2009 (Mk 5,21-43)

28.06.2009
© BilderBox

Zwei Wundergeschichten: eine Totenauferweckung und eine Krankenheilung! Sie werden lebhaft, anschaulich geschildert. Ich kann mir die beiden Szenen gut vorstellen. Jesus hat Wunder gewirkt. Dafür gibt es viele Zeugen. Sie können sich nicht alle getäuscht haben. Sie sind nicht einer Massenhysterie erlegen.

 

Manche meinen: so genannte „Wunder“ seien einfach Auswirkungen einer besonderen psychischen Kraft, eines starken seelischen Einflusses. Aber das kann nicht die Heilung eines Blindgeborenen, die Auferweckung eines Toten oder die Speisung von 5.000 Menschen mit fünf Broten erklären.

 

Nein, es gibt Wunder, und sie sind aus dem Leben Jesu nicht wegzustreichen. Im Wunder erweist sich Gott als Schöpfer und Herr der Natur. Wenn er ihr ihre Gesetze gegeben hat, dann ist er auch frei, über die Grenzen seiner Naturgesetze hinauszugehen. Wunder sind Zeichen der  Gegenwart Gottes in seiner Schöpfung. Wenn auch heute noch Wunder geschehen (wie etwa in Lourdes), so immer darum, dass unser Glaube an Gottes Gegenwart gestärkt wird.

 

Aber Wunder haben auch ihre eigene Sprache. Sie sagen uns eine Botschaft. So sind auch die beiden Wunderberichte im heutigen Evangelium zu lesen. Beide sprechen von Vertrauen, Hoffnung und Glauben. Beide zeigen Menschen in größter Bedrängnis: einen Vater, der um das Leben seines Kindes bangt, und eine Frau, die durch ihr körperliches Leiden einen wahren Kreuzweg geht. Beide wenden sich hilfesuchend an Jesus. Ihr Glaube sagt ihnen: Jesus kann mir helfen!

 

Die Frau, die an Blutungen litt (die heute wohl heilbar wären), ist am Ende ihrer Kraft und ihrer (finanziellen) Mittel. Sie kann nicht mehr. In ihrer Not will sie einfach heimlich Jesus berühren. Jesus spürt das und will wissen, wer ihn berührt hat, nicht um sie zu beschimpfen, sondern zu trösten und sie geheilt gehen zu lassen.

 

Die Szene ist ein starkes Symbol für jede persönliche Berührung Jesu. Wir können ihn auch heute berühren: in den Sakramenten, besonders in der Kommunion, im Brot, das sein Leib ist. Aber auch im Gebet, in der Kirche, die seine sichtbare Gestalt ist, gewissermaßen sein Gewand.

 

Die Auferweckung des toten Mädchens ist für uns alle ein Zeichen, dass die Begegnung mit Jesus lebendig macht. Wenn wir gottlos leben, dahinleben, als gäbe es Gott nicht, dann sind wir seelisch wie tot. Gott finden ist wie eine Auferstehung. Und sie ist möglich, auch wenn viele sie sich nicht vorstellen können. Zwei Wundergeschichten, die auch heute geschehen. Mitten unter uns.

zurück

Sitemapmenü:
  • Social Media
    • Bluesky
    • X (Twitter)
    • Facebook
    • Instagram
  • Home
    • Curriculum Vitae
    • Kolumne
    • Gedanken zum Evangelium
    • Predigten
    • Katechesen
    • Frag den Kardinal
    • Bibliographie
    • Archiv

Erzdiözese Wien

Erzbischöfliches Sekretariat

Wollzeile 2

1010 Wien

Tel.: +43 1 51552 - 3726


Impressum
Datenschutzerklärung
Barrierefreiheitserklärung
Cookie-Einstellungen
nach oben springen