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Zurück zum Anfang

Gedanken von Kardinal Christoph Schönborn zum Evangelium 3. Sonntag im Jahreskreis, 23. Jänner 2011 (Mt 4,12-23)

23.01.2011
© archiv

In Zeiten wie diesen, in denen es für viele mit ihrer Zugehörigkeit zur Kirche zu Ende geht, ist es gut zu fragen, wie es eigentlich am Anfang war. Wie hat alles begonnen? Was geschah damals, als die Kirche entstand? Worum ging es? Was wollte Jesus wirklich? „Back to the roots“, heißt es heute oft: „Zurück zu den Wurzeln!“ Was sagt dazu heute das Evangelium?

 

Am Anfang steht eine Gestalt, eine Person, nicht eine Theorie, und auch nicht eine Organisation. Am Anfang steht Jesus. Ein Mann aus Nazareth, wo er als Zimmermann gelebt und gearbeitet hat. Eines Tages beschließt er, seinen Beruf, sein Haus, seine Verwandtschaft zu verlassen und etwas ganz Neues zu beginnen. Er allein. Aus innerem Antrieb, mit einer klaren Entschiedenheit.

 

Er zieht hinunter nach Kapharnaum, übersiedelt an den See Genesareth, nicht um Urlaub zu machen, sondern um eine Botschaft unter die Leute zu bringen. Der Platz ist gut gewählt. Er liegt an der damals berühmten „Straße am Meer“, der via maris, einer der bedeutensten Handelsstraßen der damaligen Welt, die vom Orient zum Mittelmeer führt. Nicht nur Waren, sondern auch Nachrichten werden dort in alle Welt transportiert.

 

Und Jesus will, dass seine „gute Nachricht“ möglichst viele Menschen erreicht. „Evangelium“, nennt er seine Botschaft, eben „gute Nachricht“. Ihr Inhalt ist einfach, aber anspruchsvoll: „Das Himmelreich ist nahe“. Will sagen: Gott ist nahe. Sein Reich, das heißt seine Zeit ist gekommen. Sein Wirken wird spürbar. Stellt euch darauf ein! Ändert euer Leben! Und glaubt Ihm!

 

Damit fing alles an. Ideen eines Verrückten? Phantasien eines Träumers? Zwei Gründe haben dazu geführt, dass Jesus mit seiner Botschaft nicht alleine blieb, sondern eine Gemeinschaft bilden konnte, die heute weltweit zwei Milliarden Menschen umfasst.

 

Jesus hat Menschen „mit ins Boot“ genommen. Er blieb nicht alleine, wollte kein Einzelkämpfer sein. Er hat Menschen gerufen, eingeladen, mit ihm den neuen Weg zu gehen. Vier Fischer waren die ersten. Keine Obergescheiten, keine Spitzenleute, sondern ganz „normale“ Menschen aus dem Volk. Und die haben sich darauf eingelassen, mit ihm eine Gemeinschaft zu bilden, um anderen die „gute Nachricht“ von Gottes Nähe zu bringen. Er machte sie zu „Menschenfischern“.

 

Aber das allein hätte nicht genügt. Jesus hat auch besondere Kräfte gehabt: Die Gabe zu heilen. Seine Worte wurden durch sein Tun bestätigt. Menschen haben mit ihm erlebt, dass Gott wirklich nahegekommen ist. Sie haben ihm vertraut, an ihn geglaubt, und sie sind mit ihm den Weg gegangen. So hat es mit der Kirche angefangen.

 

In unseren Tagen, da viele mit der Kirche Schluss machen, ist es gut, sich an diesen Anfang zu erinnern. Er ist nicht Vergangenheit. Auch heute fängt es wieder neu so an: sich mit Jesus ganz neu auf den Weg zu machen!

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