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Schöne, schwierige Hl. Familie

Gedanken von Kardinal Christoph Schönborn zum Evangelium am Fest der Heiligen Familie 30. Dezember 2012 (Lk 2,41-52)

30.12.2012
© kathbild.at/Rupprecht

Weihnachten ist das Fest der Familie. Mit allem Schönen und allem Schwierigen, das zur Familie gehört.  Es wird gemeinsam gefeiert – und leider oft auch gestritten. Alle erwarten ein friedliches, harmonisches Fest, und nur allzu oft endet es mit alten und neuen Familienkonflikten.

 

Familie ist Heimat, Geborgenheit   – und allzu oft Ort nachhaltiger Verletzungen, unversöhnlicher Feindschaft. Wir alle wünschen uns eine gute Familie und leiden nur allzu häufig unter den  Rissen, die durch die Familie gehen. Zu Weihnachten ist dieser Kontrast zwischen Sehnsucht nach Eintracht und realer Familiensituation oft besonders schmerzlich spürbar.

 

Deshalb ist es auch sinnvoll, dass die Kirche am Sonntag nach Weihnachten das Fest der Heiligen Familie feiert, um uns Jesus, Maria und Joseph als Familie vor Augen zu stellen. Aber ist das so eine ideale Familie? Und was wissen wir wirklich über ihr Alltagsleben? Es ist erstaunlich, dass die Evangelien  fast gar nichts über die dreißig Jahre berichten, die Jesus im Kreis  seiner Eltern und Verwandten in Nazareth gelebt hat. Wie sah ihr Familienleben aus, wie ihre Arbeitswelt, ihr religiöses Leben?

 

Ein einziges Ereignis wird aus den dreißig Jahren erzählt, die Jesus im Kreis seiner Familie gelebt hat. Das heutige Evangelium berichtet davon. Die Eltern Jesu hielten sich wohl an den Brauch, am jüdischen Pesachfest zum Tempel nach Jerusalem zu pilgern. Von Nazareth aus war das etwa die Entfernung Wien – Mariazell, also jedes Mal etwa drei bis vier Tagesmärsche hin und ebenso viele wieder zurück: eine beachtliche Leistung.

 

Jesus ist zwölf und geht schon mit auf diese Wallfahrt. Erst am Abend des ersten Tages der Rückreise merken die Eltern, dass ihr Sohn fehlt. Sie hatten darauf  vertraut, dass er in der großen Pilgergruppe mitgegangen ist: Ein angsterfüllter Tagesmarsch zurück nach Jerusalem; dort sorgenvolles Suchen, bis sie ihn im Tempel finden, mitten unter den Gelehrten.

 

„Kind, wie konntest du uns das antun?“ Jesus – ein Vorbild für einen gehorsamen Jugendlichen? Vielleicht ein wenig pubertärer Unabhängigkeitsdrang? Die Antwort Jesu klingt nicht sehr freundlich: „Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich mich um die Sache meines Vaters kümmern muss?“

 

In dieser Szene kommt etwas von dem persönlichen Geheimnis Jesu zum Ausdruck, aber auch etwas für alle Familien Gültiges. Mit zwölf Jahren macht Jesus seinen Eltern klar, dass er nicht ihnen gehört und gehorcht, sondern Gott, seinem Vater. Gott gebührt immer der erste Platz. Jesus ist zuerst Gottes Sohn und dann erst Mariens Sohn und Joseph, seinem Ziehvater, anvertraut.

 

Wenn in unseren Familien Gott den ersten Platz hat, dann lösen sich so manche Konflikte, die oft aus Egoismus, Verletzungen, Vorwürfen entstehen. Maria ist hier Vorbild. Sie verstand anfangs ihren Sohn nicht, hat aber über alles nachgedacht und gebetet. Und im Glauben Ja gesagt zu Gottes Willen in ihrem Leben und im Leben ihres Kindes Jesus.

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