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Für wen hältst du mich?

Gedanken von Kardinal Christoph Schönborn zum Hochfest der Apostel Petrus und Paulus, 29. Juni 2014 (Mt 16, 13-19)

28.06.2014
© Die Apostel Petrus und Paulus (Pfarre Stixneusiedl). Foto: rupprecht/kathbild.at

Allen, die Peter oder Paul, Petra oder Paula heißen, herzlichen Glück- und Segenswunsch zum heutigen Namenstag. Das Fest der beiden Apostel, Petrus und Paulus, ist so bedeutend, dass es sogar den Sonntag verdrängt, zumindest im Gottesdienst. Daher wird heute das berühmte Evangelium verlesen, in dem Petrus im Mittelpunkt steht. Und in Rom, wo die Gräber der beiden Apostel sind, ist heute ein hoher Feiertag. Denn der Bischof von Rom, der Papst, ist ja ein Nachfolger des heiligen Petrus, und auch sozusagen der Erbe des heiligen Paulus.

 

Der 29. Juni, Peter und Paul, das ist für viele der Schulschluss und das Ende eines Arbeitsjahres. Die Ferienzeit beginnt, für die, die jetzt Urlaub nehmen können. Für manche beginnt nach dem Sommer eine neue Etappe, in der Schule, im Beruf. Auch für die Apostel begann mit dem heutigen Evangelium ein neuer Abschnitt. Ferien kannten sie ja kaum. Urlaub im modernen Sinn war wenig bekannt. Aber es gab Zeiten, da Jesus sich mit seinem engsten Kreis zurückzog, in eine stille Gegend, um sich zu sammeln, zu beten und wohl auch ein wenig auszuruhen.

Wer einmal dort war, wo das heutige Evangelium sich zutrug, wird verstehen, warum Jesus diesen Ort im nördlichen Galiläa ausgesucht hat, um ein wenig zu rasten. Aus einer eindrucksvollen Felswand strömt eine kräftige Quelle, fast schon ein Fluss. Es ist die Jordanquelle. Alles ist frisch und grün, ein Platz zum Rasten und Atemholen.

Dort ist Jesus mit den Seinen alleine. Da kann er ganz persönlich mit ihnen sprechen. Für wen halten die Leute mich? Was hört ihr? Was sagt man im Volk? Die Jünger berichten, was sie so mitbekommen. Eigentlich sind sich die Leute darüber einig: Du bist ein großer Prophet, also ein echter Gottesmann! Es ist ein schönes Zeugnis. Die Menschen spüren offenbar, dass Jesus ein ganz besonderes Verhältnis zu Gott hat. Sie bewundern ihn, staunen über ihn. Weiter geht es nicht. Ihr Leben hat sich wegen ihm nicht verändert.

 

"Ihr aber, für wen haltet ihr mich?" Diese Frage trifft seine Begleiter ganz persönlich. Sie können nicht auf Abstand gehen. Sie müssen sich klar entscheiden. Denn Jesus stellt ihnen nicht eine Art Prüfungsfrage wie bei einem Quiz. Er will wissen, wie ihre Beziehung zu ihm aussieht. Sind sie einfach seine "Fans", die ihn wie einen Star bewundern? Oder lassen sie sich auf ihn ein? Wollen sie wirklich mit ihm gehen?

 

Petrus gibt daraufhin die Antwort, die sein Leben bestimmen sollte, die es für immer verändert hat: "Du bist der Messias - Christus, der Sohn des lebendigen Gottes." Das ist keine theoretische Aussage, kein gelernter Satz, den er so heruntersagt. Petrus hat das Wort gesagt, auf dem das ganze Christentum beruht. Er hat sich zu Jesus als dem Messias, dem Sohn Gottes bekannt. Für uns ist Jesus nicht einfach einer der Propheten, und sei er der größte von ihnen. Für mich ist Jesus "mein Herr und mein Gott", dem ich glaube und vertraue. Das ist der Fels, auf dem ich mein Leben baue. Auf diesem Felsen steht die Kirche und keine Sturmflut, kein Tsunami kann sie wegspülen.

 

Für diesen Glauben, für Jesus, seinen Meister, ist Petrus gekreuzigt worden, dort, wo heute der Petersdom steht. Für diesen Jesus, seinen Erlöser, ist Paulus in Rom enthauptet worden. Für diesen Jesus steht heute ein Franziskus ein, der Papst, der Nachfolger des Petrus. Vielleicht bietet der Sommer ein wenig stille Zeit, ruhige Tage, in denen es eher möglich ist, persönlich auf die Frage Jesu zu antworten: "Für wen hältst du mich?"

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