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Gedanken zum Evangelium: Das Evangelium - was ist das?

Gedanken von Kardinal Christoph Schönborn zum Evangelium am 2. Adventsonntag, 7. Dezember  2014. (Markus  1,1-8)

05.12.2014
© Evangelium/EDW

Heute, am zweiten Adventsonntag, wird der Anfang  des Markusevangeliums gelesen. Es beginnt mit den Worten: „Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes“. Was bedeutet hier das Wort „Evangelium“? Zweierlei: Zuerst ist damit der Name einer jener vier Schriften gemeint, die in der Bibel, im Neuen Testament , so bezeichnet werden. Es sind die Schriften, die vom Leben, Sterben und Auferstehen Jesu handeln, und als deren Verfasser die vier „Evangelisten“ gelten, Matthäus, Markus, Lukas und Johannes.

 

Mit „Evangelium“ wird aber auch die Lehre Jesu bezeichnet. Gleich nach dem heutigen Evangelium ist zu lesen: „Nachdem man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, ging Jesus wieder nach Galiläa: Er verkündete das Evangelium Gottes und sprach: „Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium.“ Das Evangelium meint hier nicht eine der vier genannten Schriften, sondern deren Inhalt, die Botschaft Jesu, seine Lehre, sein Anliegen, das, was er zu sagen hatte.

 

Heute geht es um beides: Den Anfang der Schrift, die wir das „Evangelium nach Markus“ nennen, und den Anfang der Verkündigung des Evangeliums Jesu, seiner Botschaft für die Menschen. Beide, das Evangelium als Buch, und das Evangelium als Botschaft, haben etwas Einzigartiges, Unverwechselbares.

 

Der heuer verstorbene Theologe und Religionsphilosoph Eugen Biser (1918-2014) hat über die Evangelien als Bücher der Bibel gesagt: „Sie stehen im weiten Feld der Weltliteratur einzigartig da. Von keinem anderen Religionsstifter gibt es Evangelien, und in der ganzen Weltliteratur ist die Evangeliengattung etwas völlig einmalig Dastehendes.“ Woran liegt das? Wie kam es zur Schöpfung dieser Schriften, und was sind sie eigentlich?

 

Das älteste der vier Evangelien ist das von Markus verfasste. Die Mutter des Markus gehörte zur ersten Christengemeinde in Jerusalem. Ihr Sohn begleitete Paulus auf seiner ersten Missionsreise und was später mit Petrus und Paulus in Rom, wo er wahrscheinlich auch sein Evangelium niederschrieb.

 

Ich freue mich, das in diesem liturgischen Jahr, also von diesem bis zum nächsten Advent 2015, an den meisten Sonntagen Abschnitte aus dem Markusevangelium gelesen werden. Denn Markus ist zwar das kürzeste Evangelium, aber es zeigt uns Jesus so lebensnahe und direkt, dass ich oft den Eindruck habe, ihm selber zu begegnen, ihn zu sehen und zu hören. Und genau darum geht es ja im Evangelium: Jesus zu begegnen! Sein Wort zu hören und sein Wirken zu sehen!

 

Oft wurde die Frage gestellt: Sind die Evangelien glaubwürdig? Begegnet uns hier wirklich Jesus – oder vielmehr die Vorstellungen, die die Menschen sich damals von Jesus machten? Da hilft uns gerade der erste und älteste Darsteller des Lebens Jesu. Markus ist sehr nüchtern. Er schmückt nichts aus. Er gibt den unmittelbaren Eindruck von Jesus wieder, schlicht und direkt. Matthäus und Lukas haben vieles aus anderen Quellen und Erinnerungen ergänzt, und Johannes hat aus eigenem Erleben mit Jesus Kostbares hinzugefügt. Aber den Kern des Evangeliums, die unvergleichlich starke Wirkung, die Jesu Person und sein Wort und Tun, hinterlassen haben, dürfen wir im Markusevangelium empfangen. Ich freue mich auf ein Jahr des Weges Jesu mit Markus! 

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