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Gedanken zum Evangelium: Not und Segen der Familie

Gedanken zum Evangelium, von Kardinal Christoph Schönborn, am Sonntag, 7. Juni  2015. (Markus 3,20-35)

03.06.2015
Fröhliche Familie
© EDW
Fröhliche Familie

Familie – die Urzelle des Menschenlebens. Ort der Geburt und der Geborgenheit. Vater und Mutter. Kindheit und Heranwachsen. Erste Lebensschule. All das ist die Familie, und noch viel mehr: Auffangnetz in Zeiten der Not. Miteinander der Generationen. Füreinander, wenn es einem schlecht geht.

 

Familie – das ist aber oft auch der Ort der ersten Verletzungen. Nirgendwo tun Konflikte so weh wie in der eigenen Familie. Dann kann das Zuhause zur Fremde werden. Dann wird die Familie zum Gefängnis, aus dem die Einzelnen zu flüchten versuchen. Es ist kein Zufall, dass so viele Gewalttaten in der Familie geschehen. Die Familie – Segen und Not!

 

Jesus hatte seine Familie. Der Sohn Gottes wollte ein Menschensohn werden. Die meiste Zeit seines Lebens verbrachte er im Alltagsleben seiner Familie in Nazareth. Ging es da friedlich zu? Herrschte Harmonie im Haus des Joseph und der Maria? Wir dürfen es annehmen. Und auch, dass dort Geborgenheit und Liebe wohnten. Und ein tiefer Glauben, der die Herzen miteinander verband.

 

Anders sah es aus, als Jesus mit dreißig Jahren aufbrach und sein Leben völlig änderte. Die Seinen empfanden das als Ausbruch aus dem Familienverband. Sein neuer Lebensstil, sein plötzlicher Wandel muss sie empört haben. Oder waren sie besorgt, er könnte verrückt geworden sein? So „machten sie sich auf den Weg, um ihn mit Gewalt zurückzuholen; denn sie sagten: Er ist von Sinnen“.

 

Immerhin gehen sie nicht so weit wie die hohen Herren aus Jerusalem, die eigens den weiten Weg nach Galiläa auf sich nehmen, um sich diesen umstrittenen Mann aus Nazareth anzusehen. Sie haben schon ihre fertige Diagnose aus der Ferne gestellt, ehe sie Jesus überhaupt gesehen und gehört haben: Er ist vom Teufel besessen! Seine Teufelsaustreibungen, von denen viel berichtet wird, betreibe er mit Hilfe des Teufels selbst!

Jesu Antwort ist handfest: „Wenn eine Familie in sich gespalten ist, kann sie keinen Bestand haben.“ Wie sollte ich mit Hilfe des Teufels den Teufel austreiben? Dass auch in der Familie „der Teufel los“ sein kann, sagt Jesus damit indirekt. Wenn Hass und Neid, Eifersucht und Missgunst in einer Familie Fuß gefasst haben, dann kann das wirklich ihr Ruin sein. Dann braucht diese Familie eine tiefe Heilung, eine Befreiung von ihren „Dämonen“.

 

Wie kann das geschehen? Die Familie Jesu nimmt einen zweiten Anlauf, Jesus zur Vernunft zu bringen, diesmal behutsamer: Sie wollen mit ihm reden. Scheinbar ist Jesus wieder ganz abweisend: „Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder?“ Tut er so, als kenne er sie nicht? Ich glaube, er will etwas anderes sagen: „Wer den Willen Gottes erfüllt, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.“ Das heißt: Die Blutsbande der Familie sind nicht das Wichtigste. Sie können auch zum Gefängnis werden. Heilung findet die Familie, wenn Gott in ihrer Mitte ist. Jesus ist gekommen, um auch unsere Familienbeziehungen zu heilen und zu erneuern. Durch Glauben und Liebe wird die Familie für alle zum Segen!

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