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Gedanken zum Evangelium: Hier ist ein kleiner Junge …

Gedanken zum Evangelium von Kardinal Christoph Schönborn, am Sonntag, 26. Juli 2015. (Johannes 6,1-15)

24.07.2015
Speisung der 5.000
© kathbild.at,rupprecht
Speisung der 5.000

Mitten im heutigen Evangelium steht die Gestalt dieses kleinen Jungen. Wer ist er? Was bedeutet er? Was hat er uns zu sagen? Denn sicher ist nicht zufällig von ihm die Rede. Versuchen wir, zu verstehen…

 

Eine riesige Menschenmenge ist Jesus gefolgt, von Jesus angezogen, „weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat“.

 

Jesus will die Menschen nicht hungrig weggehen lassen. Hunger war damals ein häufiger Gast, wie er es heute noch in vielen Teilen der Welt ist. Unsere heutige (westliche) Wohlstandswelt ist ja eine große Ausnahme im Rahmen der leidvollen Menschheitsgeschichte. So gut versorgt wie wir es sind, war kaum je eine Epoche vor uns.

„Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben?“ Diese Frage Jesu an den Apostel Philippus war eine Art Test. Jesus wusste, dass sie, er und seine Begleiter, unmöglich für so viele Brot kaufen können. Einen Jahreslohn eines Arbeiters (etwa 200 Denare) würde es kosten, damit jeder auch nur ein bisschen Brot bekäme.

 

Was also tun? Andreas kommt mit einer Idee: „Hier ist ein kleiner Junge, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische!“ Aber Andreas merkt, dass seine Idee eigentlich unsinnig ist, denn: „Was ist das für so viele?“

 

Hier zeigt sich, was Jesus uns sagen will, „denn er selbst wusste, was er tun wollte“. Es ist eine Situation, für die es eigentlich keine Lösung gibt, es sei denn, es geschieht ein Wunder. Weder das Geld noch die wenigen Vorräte reichen, um so viele Menschen auch nur annähernd satt zu machen. So wirkt also Jesus ein Wunder. Der Eindruck muss gewaltig gewesen sein, denn die Leute sehen in Jesus den verheißenen Propheten, den kommenden Retter, und wollen ihn gleich zu ihrem König machen.

 

Nun mag man einwenden: Was hilft das mir in einer ausweglosen Situation? Wird Jesus heute auch für mich, für uns ein solches Wunder wirken? Wird er uns zum Beispiel aus der Schuldenfalle befreien, in die nicht nur viele einzelne, sondern ganze Staaten, ja ganz Europa geraten sind? Oder wird er unsere Beziehungskonflikte wie durch ein Wunder lösen, die unsere Familien zu zerreißen drohen? Gibt es heute noch Wunder?

 

Genau da kommt der „kleine Junge“ mit seinen fünf Broten und zwei Fischen ins Spiel. Was kann ein Kind schon leisten? Es ist auf Andere angewiesen. Kinder brauchen Eltern. Sie brauchen Hilfe. Aber sie sind auch ein Geschenk. Sie sind die Hoffnung. Ohne Kinder keine Zukunft. Mitten in dieser riesigen Menge von Erwachsenen ist gerade dieses Kind der Hoffnungsträger. Das bisschen, das es beizusteuern hat, wird allen zugutekommen.

Vielleicht will dieses Evangelium uns heute sagen: Schaut auf die Kinder! Schaut, welcher Schatz sie sind! Ohne sie haben wir keine Chance. Brot ist das wichtigste Lebensmittel. Kinder bringen uns ein Leben mit Zukunft.

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