Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Home
  • Curriculum Vitae
  • 30 Jahre Erzbischof
    • Erzählen
    • Fotos
    • Lesen
  • Archiv
    • Stellungnahmen
    • Ansprachen
    • Briefe und Impulse
    • Chronik
  • KONTAKT
Hauptmenü:

  • YouTube
  • twitter
  • facebook
  • Instagram
  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Hauptmenü:
  • Home
  • Curriculum Vitae
  • 30 Jahre Erzbischof
    • Erzählen
    • Fotos
    • Lesen
  • Archiv
    • Stellungnahmen
    • Ansprachen
    • Briefe und Impulse
    • Chronik
  • KONTAKT

Hauptmenü:

Hauptmenü anzeigen
Inhalt:

Friede sei mit euch!

Gedanken von Kardinal Christoph Schönborn zum Evangelium am 3. April 2016 (Joh 20,19-31)

01.04.2016
Gedanken von Kardinal Christoph Schönborn zum Evangelium am 3. April 2016 (Joh 20,19-31)
© kathbild.at/Rupprecht
Gedanken von Kardinal Christoph Schönborn zum Evangelium am 3. April 2016 (Joh 20,19-31)

Gleich drei Mal grüßt Jesus die Seinen mit diesen Worten. Im Orient ist das Wort „Friede“ bis heute der übliche Gruß: im Arabischen „Salem“! Im Hebräischen „Schalom“. Friede sei mit euch! Das muss für die Jünger Jesu ein vertrauter Gruß gewesen sein, an diesem Tag ganz besonders. Die Tage davor waren voller Schrecken und Angst. Sie mussten damit rechnen, dass man auch sie verhaften wird, wie Jesus. Warum sollten die Behörden nicht gleich reinen Tisch machen und seine Anhänger beseitigen, damit diese Sekte der Jesus-Jünger mit der Wurzel ausgerissen wird?

 

Sie hatten also allen Grund, die Türen sicherheitshalber fest verschlossen zu halten. Jesus war tot. Sie wollten überleben. Freilich hatte es am Morgen dieses ersten Tages der Woche einige Aufregung gegeben. Frauen hatten gemeldet, das Grab sei leer. Zwei von ihnen liefen hin und fanden es bestätigt. Doch statt nach dem Leichnam zu suchen, verschanzten sie sich umso mehr in ihrem Versteck.

 

Plötzlich ist er mitten unter ihnen, trotz der verschlossenen Türen, und grüßt sie: Friede sei mit euch! Was für eine Erfahrung war das? Jesus hat ihnen nicht nur Frieden gewünscht, sondern auch gebracht. An seinen Händen und seiner Brust erkennen sie: Das sind Jesu Wunden! Das ist er selber! Freude kommt auf. Er lebt!

 

Friede sei mit euch! Es berührt mich jedes Jahr beim Osterevangelium, dass das der erste Gruß Jesu an seine Jünger ist. Wenn ich als Bischof einen Gottesdienst beginne, sind das ebenfalls meine ersten Worte: Der Friede sei mit euch! Und oft füge ich hinzu: Mit diesen Worten hat Jesus an Ostern seine verängstigten Jünger begrüßt. Diesen Gruß darf ich Ihnen weitergeben!

 

Welchen Frieden wünscht Jesus uns, damals und heute? Was Sehnsucht nach Frieden bedeutet, das können uns Flüchtlinge aus Syrien oder dem Irak zeigen. Wer Jahre des Krieges erlebt hat, Jahre der Flucht und des Schreckens, der weiß, was für ein Geschenk der Frieden ist. Was Sehnsucht nach Frieden ist, können wir ahnen bei Kinder, die in den Rosenkrieg ihrer Eltern hineingezogen werden und als Faustpfand gegeneinander herhalten müssen.

 

Sehnsucht nach Frieden! Jesus zeigt den Weg zum Frieden: Empfangt den Heiligen Geist, sagt er und haucht sie an. Den Geist des Friedens gibt er ihnen. Wie dieser wirkt? Durch Verzeihen! Ohne gegenseitiges Vergeben gibt es keinen Frieden. Einer muss aber anfangen! Gott hat damit begonnen, indem er uns verziehen hat. Er hat uns alle Sünden erlassen!

 

Und Frieden hat mit Vertrauen zu tun. Wo Misstrauen sich bis zum Hass gesteigert hat, da herrscht Unfrieden. Thomas, der zu spät Gekommene, traut dem Frieden nicht ohne handgreifliche Beweise. Jesus sagt ihm: Vertraue, glaube! Sei nicht so ungläubig. Der Weg zum Frieden kann lang und mühsam sein. Heute bietet Jesus an: Meinen Frieden gebe ich euch!

zurück

Sitemapmenü:
  • Social Media
    • Bluesky
    • X (Twitter)
    • Facebook
    • Instagram
  • Home
    • Curriculum Vitae
    • Kolumne
    • Gedanken zum Evangelium
    • Predigten
    • Katechesen
    • Frag den Kardinal
    • Bibliographie
    • Archiv

Erzdiözese Wien

Erzbischöfliches Sekretariat

Wollzeile 2

1010 Wien

Tel.: +43 1 51552 - 3726


Impressum
Datenschutzerklärung
Barrierefreiheitserklärung
Cookie-Einstellungen
nach oben springen