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Schalom, Salam, Frieden

Gedanken von Kardinal Christoph Schönborn zum Evangelium, 1. Mai 2016 (Joh 14,23-29)

29.04.2016
Gedanken von Kardinal Christoph Schönborn zum Evangelium, 1. Mai 2016 (Joh 14,23-29)
© Shalom, Salam
Gedanken von Kardinal Christoph Schönborn zum Evangelium, 1. Mai 2016 (Joh 14,23-29)

Im Orient war und ist es noch heute ein schöner Brauch, zur Begrüßung und zum Abschied einander den Frieden zu wünschen. In Israel grüßt man mit „Schalom“, in den arabischsprechenden Ländern mit „as-salam alaikum“, „der Friede sei über euch“. Wie sehr gerade dieser Teil der Welt nach Frieden hungert und dürstet, hören und sehen wir täglich in den Nachrichten. Und wer mit Flüchtlingen aus Syrien, Irak, Afghanistan gesprochen hat, wer ein wenig von ihren Schicksalen gehört hat, ahnt, warum das Wort Frieden in dieser Region der übliche Gruß, der gegenseitige Wunsch ist.

 

Jesus hat oft mit diesen Worten gegrüßt. Aber er hat mehr getan. Er hat Frieden nicht nur gewünscht, sondern gebracht. Er hat Frieden nicht nur erhofft, sondern geschenkt: „Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch.“ Hat Jesus einen eigenen Frieden zu geben? Worin besteht er? Es sei, sagt Jesus, ein anderer Friede als der, „wie die Welt ihn gibt“.

 

Was wäre das für ein Segen, wenn zum Beispiel in Syrien ein wirklich haltbarer Waffenstillstand zustande käme, nach fünf Jahren Krieg! Diesen Frieden kann und muss „die Welt“ geben, indem die großen Mächte endlich aufhören, Waffen zu liefern und ihre Machtspiele auf Kosten der leidenden Menschen zu veranstalten. Aber das ist noch nicht der Friede, von dem Jesus spricht. Wenn die Waffen schweigen, kann erst der echte Friedensweg beginnen. Wissen wir bei uns in Österreich, was für ein kostbares Gut der soziale Friede ist? Diesen gibt es nur dort, wo eine ordentliche Justiz, öffentliche Sicherheit und gesunde wirtschaftliche Verhältnisse herrschen. Für uns ist das alles selbstverständlich. Wir leben seit siebzig Jahren in Frieden. In weiten Teilen der Welt können die Menschen davon nur träumen. Darum ist Österreich für viele ein Traumland des Friedens.

 

Und doch ist das noch nicht der Friede, den Jesus gibt. Den Frieden Jesu gibt es auch in Flüchtlingslagern, auf Krankenbetten, bei Sterbenden. Er kommt von anderswo. Jesus spricht heute eine große Verheißung aus: Wer ihn liebt und an seinem Wort festhält, der wird eine ganz tiefe Erfahrung des Friedens machen: „Wir werden kommen und bei ihm wohnen“, verspricht Jesus. „Mit Gott unter einem Dach leben“, so könnte man sagen. Es gibt keinen friedlicheren Hausgenossen als Gott selber. Daher ist das Wichtigste im Leben, mit Gott in Frieden zu sein.

 

Wie kommen wir zum Frieden mit Gott? Jesus hat auch hier vorgesorgt: Er hat uns einen „Beistand“ versprochen. Das Wort, das Jesus gebraucht, kann bedeuten: Anwalt, Fürsprecher, aber auch Tröster. So nennt Jesus den Heiligen Geist. Gott ist nicht gegen uns! Auch wenn wir Fehler machen, über uns traurig und enttäuscht sind, Gott selbst ist unser Verteidiger. Er tröstet uns und richtet uns auf. Er zeigt uns den Weg und erinnert uns an Jesus und was er uns gesagt hat.

 

Weil Jesus uns den Heiligen Geist geschickt hat, kann er sagen: „Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht!“ Ist das nicht alles zu schön, um wahr zu sein? Gibt es diesen Frieden, diesen Trost? Ist Gott wirklich für uns? Ich glaube das. Ich vertraue darauf! Mit gutem Grund!

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