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Die Freude des Evangeliums

Gedanken von Kardinal Christoph Schönborn zum Evangelium am Sonntag, 21. Jänner 2018 (Mk 1, 14-20)

20.01.2018
Gedanken von Kardinal Christoph Schönborn zum Evangelium am Sonntag, 21. Jänner 2018 (Mk 1, 14-20)
© bilderbox.com
Gedanken von Kardinal Christoph Schönborn zum Evangelium am Sonntag, 21. Jänner 2018 (Mk 1, 14-20)

Glaubt an das Evangelium! Mit diesen Worten beginnt Jesus sein öffentliches Wirken. Was aber ist das: das Evangelium? Was heißt das: Jesus verkündete das Evangelium Gottes? Nun ist bekannt, dass mit „Evangelium“ gewisse Schriften der Bibel bezeichnet werden. Es gibt die vier Evangelien, die das Herzstück des Neuen Testaments ausmachen, benannt nach ihren Verfassern: Matthäus, Markus, Lukas und Johannes.

 

Aber was ist das Evangelium? Es ist das Kennzeichen des Christentums. Als Martin Luther vor fünfhundert Jahren die Kirche erneuern wollte, berief er sich vor allem auf das Evangelium als den Maßstab für die Reform des Christentums. Deshalb werden die Kirchen, die aus der Reformation hervorgegangen sind, „evangelisch“ genannt. Sie wollten dem Evangelium Jesu treu sein und es möglichst ganz leben und verwirklichen.

 

Glaubt an das Evangelium! Was heißt das? Sollen wir an ein Buch, eine Schrift glauben? Geht es um eine Lehre, die wir annehmen sollen? Um bestimmte moralische Regeln, die es einzuhalten gilt? Woran erkennt man, ob jemand an das Evangelium glaubt? An seinen Worten?

 

Am Taufschein? An einem Eintrag der Religionszugehörigkeit? Wenn ich dieses Wort Jesu höre, wenn ich mich frage, wer mir dabei einfällt, dann kommen mir Menschen in den Sinn, von denen ich sagen kann, dass sie das Evangelium leben. An das Evangelium glauben, das sind nicht zuerst Worte, sondern eine Art zu leben. Und diese Art zu leben hat vor alle mein Kennzeichen: die Freude! Denn das Wort „Evangelium“ heißt ja „Frohe Botschaft“, „freudige Nachricht“.

 

Jesus hat also eine gute, freudebringende Nachricht verkündet. Worin bestand sie? Papst Franziskus hat es in seiner einfachen, direkten Art gesagt: „Die Freude des Evangeliums erfüllt das Herz und das gesamte Leben derer, die Jesus begegnen... Mit Jesus kommt immer – und immer wieder – die Freude.“

 

Jesus begegnen: Das ist die Einladung des Evangeliums. Heute erzählt der Evangelist Markus von vier Personen, die Jesus begegnet sind und deren Leben dadurch eine ganz neue Richtung bekommen hat. Jesus spricht die beiden Brüderpaare an. Sie lassen alles liegen und stehen, verlassen ihren Fischerberuf und folgen Jesus nach.

 

Die Freude des Evangeliums zu erleben, das setzt einen Schritt voraus. Jesus nennt ihn mit einem Wort: Kehrt um! Etwas muss sich ändern, um die frohe Botschaft Jesu leben und erleben zu dürfen. Es geht nicht ohne Loslassen. Wir müssen nicht unbedingt Beruf und Familie verlassen, wie es die ersten Apostel getan haben. Die Freude des Evangeliums erfahren die, die ihren Egoismus loslassen, nicht mehr nur für sich selber leben. Ein Leben, das sich selbst zum Zentrum macht, die anderen nicht sieht, kein Mitleid kennt und kein Herz für die Not des Nächsten hat, wird schwerlich die Freude des Evangeliums erleben.

 

Zuerst muss das Evangelium bei mir selber ankommen. Worin besteht es? Jesus sagt: Das Reich Gottes ist nahe! Das heißt: Gott ist jedem von uns nahe! Was immer in deinem Leben schiefgegangen ist, Gott wartet auf dich! Jesus will, dass das Evangelium, diese frohe Botschaft, wirklich alle Menschen erreicht.

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