Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Home
  • Curriculum Vitae
  • 30 Jahre Erzbischof
    • Erzählen
    • Fotos
    • Lesen
  • Archiv
    • Stellungnahmen
    • Ansprachen
    • Briefe und Impulse
    • Chronik
  • KONTAKT
Hauptmenü:

  • YouTube
  • twitter
  • facebook
  • Instagram
  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Hauptmenü:
  • Home
  • Curriculum Vitae
  • 30 Jahre Erzbischof
    • Erzählen
    • Fotos
    • Lesen
  • Archiv
    • Stellungnahmen
    • Ansprachen
    • Briefe und Impulse
    • Chronik
  • KONTAKT

Hauptmenü:

Hauptmenü anzeigen
Inhalt:

Das Fest des Neuanfangs

Gedanken zur Lesung, von Kardinal Christoph Schönborn, am Sonntag, 23. Mai 2021 (Apostelgeschichte 2,1-11).

23.05.2021
© shutterstock.com

Seit dem 19. Mai gibt es deutliche Schritte in Richtung Rückkehr zum „normalen“ Leben. Immer noch bleibt Vieles mühsam durch die Sicherheitsmaßnahmen gegen die Covid-19-Pandemie der letzten langen Monate. Und vor uns liegen noch schwierige Etappen. Mir macht aber Hoffnung, dass die jetzigen schrittweisen Öffnungen gerade wenige Tage vor Pfingsten erfolgen. Denn Pfingsten ist nicht nur ein langes Wochenende, an dem Viele die neue Freiheit genießen können. Pfingsten ist das Fest des Neuanfangs, und gerade das brauchen wir jetzt: dass der Neuanfang gelingt!

 

Was bedeutet das christliche Pfingstfest? Es hat, wie so Vieles im Christentum, jüdische Wurzeln. Am 50. Tag nach Pessach wird das Fest der Bundeserneuerung gefeiert. An diesem Tag war die noch kleine Schar der Anhänger Jesu in Jerusalem versammelt. Da machten sie eine Erfahrung, die ihren weiteren Weg entscheidend prägen sollte. Was sie erleben, ist schwer zu beschreiben: „Alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt und begannen, in anderen Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.“ Jesus hatte immer wieder vom Geist gesprochen, den sie empfangen würden, wenn er einmal nicht mehr sichtbar unter ihnen sein werde. Er, der Heilige Geist, werde ihnen beistehen, sie leiten und ihnen Kraft für den Weg geben.

 

Es ist doch naheliegend, auch für unsere heutige Situation Gott um diese Hilfe von oben zu bitten, um den Heiligen Geist, die Kraft für einen guten Neuanfang. Viele Menschen beten weltweit dafür. Die Pandemie hat uns gezeigt, dass wir eine derart globale Krise nicht alleine bewältigen können. Aber wie kann man feststellen, ob der Heilige Geist am Werk ist? Was sind meine eigenen Ideen und was kommt vom Heiligen Geist? Nicht jeder Geistesblitz ist schon ein Einfall des Heiligen Geistes. Deshalb ist es hilfreich, Kriterien der Unterscheidung zu haben. Jetzt ist die Zeit der Firmungen. Nach dem langen Lockdown können wieder Firmgottesdienste gefeiert werden. Ich freue mich, jungen Menschen das Sakrament des Heiligen Geistes, die Firmung, spenden zu können. Ich stelle den Firmkandidaten gerne die Frage: Woran merkt ihr, ob etwas vom Heiligen Geist stammt? Wie spürt man sein Wirken? Die Antwort gibt der Apostel Paulus, wenn er aufzählt, was „Frucht des Geistes“ ist: „Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.“ Paulus liefert gleich dazu eine lange Liste von Verhaltensweisen, die sicher nicht vom Heiligen Geist stammen: „Feindschaften, Streit, Eifersucht, Jähzorn, Eigennutz, Spaltungen, Parteiungen, Neid, maßloses Essen und Trinken und Ähnliches mehr.“

 

Ich habe eine schöne Umschreibung für das gefunden, was als gemeinsamer Nenner all der guten Früchte des Heiligen Geistes gelten kann: „Gemeinsam über sich hinauswachsen“. Und die Wurzel aller Fehlhaltungen kann in einem Wort zusammengefasst werden: der Ich-bezogene Geist. Die Corona-Krise hat uns für beide Haltungen deutliche Beispiele vor Augen geführt. Sie hat uns an manche Grenzen geführt, in Belastungen, die schwer durchzustehen waren und sind. Sie hat aber auch beeindruckend gezeigt, wie Menschen in den Herausforderungen der Krise gemeinsam über sich hinausgewachsen sind. Ich glaube, darin dürfen wir das Wirken des Heiligen Geistes sehen. Er ist die tragende Kraft für den Neuanfang.

zurück

Sitemapmenü:
  • Social Media
    • Bluesky
    • X (Twitter)
    • Facebook
    • Instagram
  • Home
    • Curriculum Vitae
    • Kolumne
    • Gedanken zum Evangelium
    • Predigten
    • Katechesen
    • Frag den Kardinal
    • Bibliographie
    • Archiv

Erzdiözese Wien

Erzbischöfliches Sekretariat

Wollzeile 2

1010 Wien

Tel.: +43 1 51552 - 3726


Impressum
Datenschutzerklärung
Barrierefreiheitserklärung
Cookie-Einstellungen
nach oben springen