Heute ist der Weltgebetstag der Frauen. Auf allen Kontinenten, in allen Sprachen beten Frauen für den Frieden, für eine gerechte und menschliche Welt. Was treibt sie an? Krisen und Kriege gibt es genügend auf der Welt: in der Ukraine, ganz aktuell die besorgniserregenden Entwicklungen im Nahen Osten, die vielen kaum beachteten Konflikte weltweit. Unter dem Krieg leiden alle, aber besonders die Frauen. Welche Frau bringt ein Kind zur Welt mit der Idee, Soldatennachwuchs für die Kriege großzuziehen?
Welche Frau wünscht sich, dass ihr Mann oder ihr Sohn in den Krieg muss? Die tiefen Wunden des Krieges treffen so viele Herzen von Frauen und Müttern. Gemeinsam beten zu können, heißt, die Hoffnung nicht aufzugeben. Rund um den Globus spannt sich heute ein Netz der Verbundenheit im Gebet. Der Weltgebetstag ist ein Zeichen des Zusammenhalts von Frauen auf der ganzen Welt. Beten ersetzt nicht das Tun. Aber es hilft, gemeinsam darauf zu vertrauen, dass der Krieg nicht das letzte Wort hat. Einen Moment innehalten und ein kurzes Gebet sprechen, kann jede und jeder. Beten kostet nichts – und hat doch eine starke Kraft.