Heute soll die Crew von Artemis II wieder auf der Erde landen. Einzigartige Bilder haben sie bei der Umrundung von Erde und Mond gesehen. Wie fein und zerbrechlich wirkt unser blauer Planet aus dem Weltall! Wie hauchdünn die Schicht der Atmosphäre, die uns mit Atemluft versorgt und Leben überhaupt möglich macht! Dagegen der Mond: kahl und unbewohnbar. Doch zugleich ist dieser Trabant mit seiner Anziehungskraft unersetzlich für unser Leben. Er stabilisiert die Neigung der Erdachse und damit unser Klima.
Die Erde ist unser einzig möglicher Lebensraum, unsere Heimat. Friedlich wirkt er aus den unendlichen Weiten, der Stille des Weltalls gesehen. Warum machen wir Menschen so viel Krieg, warum so viel Gewalt und Zerstörung, wo uns doch allen dieser einzigartige Planet als Lebensraum anvertraut ist? Viel Erfindungsreichtum und Gelder fließen in die Technik dieses Weltraumabenteuers! Wie viel mehr investieren wir zur gleichen Zeit in Waffen und Bomben, die Menschen töten und Lebenswelten zerstören!
All das erinnert mich an diese schlichte Wahrheit: Wir sind nur Gast auf Erden. Unser kostbarer Planet gehört uns nicht, er ist uns anvertraut. Alle haben wir hier nur eine kurze Lebenszeit hier. Wie lassen wir unsere Gastheimat zurück?