Gestern war Christi Himmelfahrt. Der Feiertag bringt vielen ein verlängertes Wochenende. Manche blicken zum Himmel. Die einen mit Sorge, ob das Wetter für einen sonnigen Ausflug hält. Die anderen, ob der erhoffte Regen kommt. Seit Wochen ist es viel zu trocken. Ernteausfälle sind zu befürchten. Das Fest Himmelfahrt hat etwas mit dem Blick zum Himmel zu tun. Christus ist vor den Augen seiner Jünger in den Himmel aufgefahren. Wie kann man sich das vorstellen? Ich sage gerne statt „aufgefahren“, dass Jesus „heimgegangen“ ist, zu seinem himmlischen Vater, dorthin wo unsere ewige Heimat ist.
In unserem Alltag ist der Himmel meist weit entfernt. Im Vordergrund stehen die irdischen Sorgen, Aufgaben, Unterhaltungen, alles das, was unsere Aufmerksamkeit beansprucht. Was ist nicht alles zu organisieren, zu bedenken, zu erledigen! Da tut es gut, immer wieder den Blick und das Herz auf das Himmlische zu richten. „Alles Gute kommt von oben“, heißt es. Haben wir nicht alle Sehnsucht nach Himmel, Liebe, Frieden, Heimat? Diese Welt ist nicht alles. Wir sind noch nicht am Ziel. Noch wartet der Himmel auf uns.