Heute und in den kommenden Tagen erreicht die Hitzewelle ihren Höhepunkt. Temperaturen bis zu 40 Grad werden erwartet. Es ist für die meisten von uns eine echte Belastung. Ich denke zur Zeit oft an meine Oma. Wenn wir als Kinder über die Hitze gestöhnt haben, war ihre trockene Antwort: „Im Winter ist es kalt! Im Sommer ist es heiß!“ Damit war für sie das Thema erledigt. Heute ist es anders. Solche Temperaturen gab es damals nicht. Der Klimawandel droht zur Klimakatastrophe zu werden. Müssen wir ohnmächtig zusehen?
Ein Erstes können wir alle tun: uns darauf besinnen, dass wir nicht „die Herren der Schöpfung“ sind. Also mehr Bescheidenheit, Demut, Dankbarkeit! Ein Zweites: Aufeinander schauen, füreinander dasein. Wie geht es der älteren Nachbarin, dem hilfsbedürftigen Alleinstehenden? Notfalls einen Notruf 144 betätigen. Das kann Leben retten! Ein Drittes: Gefragt sind kühle Orte zum Rasten. Kirchen sind dazu geeignet. Mit ihren starken Mauern bewahren sie länger kühlere Temperaturen. In vielen Kirchen und Pfarren gibt es Klimaoasen. Da geht es leichter zu beten und Gott zu bitten für unsere bedrohte Welt.