Ein Gefühl macht sich breit: Ausweglosigkeit! Wohl am stärksten spürbar beim Klimawandel. Er ist einfach nicht mehr wegzureden. Schon vor einigen Jahren hat mir ein Experte gesagt: Zwettl wird das Klima von Athen bekommen. Ich konnte es mir damals nicht vorstellen. Dieser Sommer zeigt, dass es vielleicht stimmt. Ausweglos sieht es auf dem weiten Feld der Kriege aus. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert inzwischen schon länger als der erste Weltkrieg. Weit und breit ist kein Ende in Sicht. Ausweglos sieht die Lage im Nahen Osten aus. Israel – Iran – USA: wie soll da ein Weg zum Frieden aussehen? Vom mörderischsten gegenwärtigen Krieg im Sudan spricht niemand, also auch von keinem Ausweg aus diesem erschütternden Leid.
Gibt es wenigstens Auswege für unsere persönlichen Krisen und Konflikte? Jesus gibt einen klaren Rat: „Schließe ohne Zögern Frieden mit deinem Gegner, solange du mit ihm noch auf dem Weg zum Gericht bist.“ Dieser Ausweg steht uns offen. Es braucht dazu nur den Willen. Und doch gelingt es uns oft nicht. Was Wunder, dass es beim Klimawandel und bei den Kriegen nicht besser ist. Versuchen wir es wenigstens!