Am Sonntag ist Weltkindertag. Wie wichtig ist es, auf die Jüngsten in unserer Gesellschaft achtzugeben! So unterschiedlich sind die Lebenskontexte, in denen Kinder heute aufwachsen. Die einen leben in Wohlstand, die anderen hat die Geburtslotterie weniger begünstigt. 150 Millionen Kinder weltweit leiden unter extremer Armut, unter Hunger und Ausbeutung. Fast 50 Millionen Kinder sind wegen Kriegen oder Gewalt auf der Flucht. Wer hört auf sie? Wer schaut auf ihre Rechte, auf ihre verletzlichen Kinderseelen, ihr Bedürfnis nach Zuwendung, sauberem Trinkwasser und ausreichend Nahrung, Frieden und Sicherheit, Bildung und Spiel?
Jesus hat immer die Kinder ins Zentrum gestellt. Seine Liebe galt besonders den Kleinsten. Von ihnen können wir lernen, was es heißt, mit Vertrauen und Neugier in die Welt zu blicken. Wenn die Verantwortlichen der kriegstreibenden Länder sich erinnern würden, dass sie selber einmal Kinder waren, dann gäbe es vielleicht mehr Frieden auf der Welt. Ich sage immer: Wer die Kinder hat, hat die Zukunft. In ihren kleinen Händen liegt die Welt von morgen. Sie alle verdienen unsere Aufmerksamkeit und die gleichen Chancen!