Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

Hauptmenü schließen
  • Home
  • Curriculum Vitae
  • 30 Jahre Erzbischof
    • Erzählen
    • Fotos
    • Lesen
  • Archiv
    • Stellungnahmen
    • Ansprachen
    • Briefe und Impulse
    • Chronik
  • KONTAKT
Hauptmenü:

  • YouTube
  • twitter
  • facebook
  • Instagram
  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Hauptmenü:
  • Home
  • Curriculum Vitae
  • 30 Jahre Erzbischof
    • Erzählen
    • Fotos
    • Lesen
  • Archiv
    • Stellungnahmen
    • Ansprachen
    • Briefe und Impulse
    • Chronik
  • KONTAKT

Hauptmenü:

Hauptmenü anzeigen
Inhalt:

Wiener Gesera

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn in der Zeitung HEUTE am 12 März 2021.

12.03.2021
'Mahnmal f?r 65.000 ermordete Juden' am Judenplatz in Wien von Rachel Whiteread.Franz Josef Rupprecht, A-7123 M?nchhof; Bank: Raika M?nchhof (BLZ 33054), Kto.: 17.608
© Franz Josef Rupprecht
"Mahnmal f?r 65.000 ermordete Juden" am Judenplatz in Wien von Rachel Whiteread.Franz Josef Rupprecht, A-7123 M?nchhof; Bank: Raika M?nchhof (BLZ 33054), Kto.: 17.608

Heute vor genau 600 Jahren, am 12. März 1421, wurde das jüdische Leben in Wien systematisch vernichtet. 92 Männer und 120 Frauen wurden bei lebendigem Leib auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Öffentlich, auf der Gänseweide im heutigen dritten Bezirk. Diese Männer und Frauen waren die letzten überlebenden Mitglieder der bedeutenden jüdischen Gemeinde von Wien. Schon im Vorjahr hatte Herzog Albrecht V. verfügt: Alle Juden, die sich nicht taufen ließen, sollten vertrieben oder gefangengenommen werden. Ihr Vermögen wurde eingezogen. Einige Juden verschanzten sich in der Synagoge am Judenplatz. Nach dreitägiger Belagerung gaben sie auf: Sie wählten lieber den Freitod als zwangsweise getauft zu werden.

 

Eine Gedenktafel am Judenplatz erinnert heute an die Verbrechen der Wiener Gesera und an die Mitschuld der Christen. Wie konnte es nur zu diesem hemmungslosen Hass auf unsere jüdischen Geschwister kommen? Ich bin dankbar, dass heute in Wien wieder ein vielfältiges jüdisches Leben blüht. Aber vergessen wir nie: Wieviel unsägliches Leid! Damals, vor 600 Jahren, und erst wieder in jüngster Vergangenheit! Daran sollten wir gerade heute denken.

zurück

Sitemapmenü:
  • Social Media
    • Bluesky
    • X (Twitter)
    • Facebook
    • Instagram
  • Home
    • Curriculum Vitae
    • Kolumne
    • Gedanken zum Evangelium
    • Predigten
    • Katechesen
    • Frag den Kardinal
    • Bibliographie
    • Archiv

Erzdiözese Wien

Erzbischöfliches Sekretariat

Wollzeile 2

1010 Wien

Tel.: +43 1 51552 - 3726


Impressum
Datenschutzerklärung
Barrierefreiheitserklärung
Cookie-Einstellungen
nach oben springen