Donnerstag 9. Juli 2026
Evangelium von heute Mt 10, 7-15 "Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben"
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Aufbruch nach Ecuador – mit bischöflichem Segen!

Am 14. Juli bricht eine kleine Delegation der Erzdiözese Wien in die Partnerdiözese San Jacinto auf. Ziel der Reise: Eintauchen in die Realität der Partnerdiözese und Kennenlernen der Projekte der „Wiener Missionare“.

„Die ‚Begegnungs- und Lernreise‘ nach Ecuador wird den Teilnehmer:innen viele Facetten der kirchlichen Arbeit in Ecuador näher bringen“ so die Reisebegleiter Weltkirche-Referentin Elisabeth Palugyay und Weltkirche-Beauftragter Christian Zettl. „Die Reise führt uns an Hotspots der Drogenbandengewalt, der die Partnerdiözese San Jacinto an ihren Schulen mit Friedenspädagogik erfolgreich begegnet. Dieses Leuchtturm-Pilotprojekt wird aus Mitteln der Erzdiözese Wien in Kooperation mit der Dreikönigsaktion gefördert.“

Perspektiven für minderjährige Schwangere

In einem weiteren von Wien geförderten Projekt geht es um minderjährige Schwangere und Alleinerziehende, welche materiell, medizinisch, psychologisch und seelsorglich von der Diözese San Jacinto begleitet und unterstützt werden. Ein besonderer Moment wird die Teilnahme an einer Graduierungsfeier jener Mädchen aus einem Armenviertel sein, die nach einer Teenagerschwangerschaft nicht nur ihr Kind zur Welt bringen, sondern auch eine Ausbildung absolvieren konnten. „Ich bin tief berührt, wie unsere Partner mit einfachen Mitteln eine hochprofessionelle Arbeit leisten und bin überzeugt, dass wir viel voneinander lernen werden“, so Nicole Meissner, Geschäftsführerin der St. Elisabeth-Stiftung.

Weitere Highlights der Begegnungsreise: Besuche in Schulen und Stätten der Sozialarbeit - die „Früchte der Arbeit der Wiener Missionare“, Kennenlernen der Indigenen-Pastoral im Gefolge des „Bischofs der Indios“ Leonidas Proaño im Andenhochland und Sozial- und Fairtrade-Projekte rund um die Hauptstadt Quito.

"Nehmt einen anderen Blickwinkel ein!"

Die Delegierten brechen mit dem (Reise-) Segen von Erzbischof Josef Grünwidl auf, der ihnen zum Fest Maria Heimsuchung „viele Begegnungen auf Augenhöhe“ wünschte und sie – aus der päpstlichen Enzyklika zitierend - dazu ermutigte, „einen anderen Blickwinkel einzunehmen, um die Welt von unten aus zu betrachten, mit den Augen derer, die leiden, nicht mit der Sichtweise der Mächtigen; um die Geschichte mit den Augen der Kleinen zu betrachten und nicht aus der Perspektive der Einflussreichen.“

Foto: Die Reiseteilnehmer:innen mit dem Erzbischof in der Andreaskapelle (Erzdiözese Wien/Kirche im Dialog, vlnr): Nicole Meissner (Geschäftsführerin der St. Elisabeth-Stiftung), Elisabeth Palugyay (Weltkirche-Referentin im Pastoralamt), Erzbischof Josef Grünwidl, Maria Zettl-Berthold, Christian Zettl (Weltkirche-Beauftragter), Helmut Klauninger (Pfarrer im Pfarrverband Fischatal Nord)

Nicht am Bild: Katarzyna Kuban (Leiterin Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising, St. Elisabeth-Stiftung) und Hans Tatzl (langjährige horizont3000-Fachkraft in Ecuador)

Kalender
Fr.., 02. Oktober 2026 17:30
Impulstreffen Weltkirche
Pastoralamt der ED. Wien Weltkirche und Entwicklungszusammenarbeit
Stephansplatz 6/6/633
1010 Wien

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