Saturday 10. December 2022

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Mit Kindern über den Tod reden

 

Eric Clapton hat Tears In Heaven geschrieben als sein 4jähriger Sohn aus dem Fenster gestürzt ist. Damit verarbeitet er dieses Ereignis.

 

Beyond the door

There's peace, I'm sure

And I know there'll be no more

Tears in heaven

 

Diese Textzeile berührt mich sehr! Für mich bedeutet es, dass im Himmel alles gut ist, denn dort gibt es keine Tränen mehr...

 

Für uns Eltern ist es oft schwer so unbefangen über den Tod mit unseren Kindern zu reden. Wir wollen die Kinder davor beschützen, sie unbelastet aufwachsen lassen und kein Wort über dieses Thema verlieren. Das ist leichter gesagt als getan. Wir müssen auf jeden Fall mit den Kindern darüber reden. Es ist wichtig sie nicht mit ihren Fragen alleine zu lassen.

 

Aber wie verhalte ich mich als Mama, als Papa,… dann?!

  • Ich denke, uns Erwachsenen fällt es leichter darüber zu reden, wenn wir unsere eigene Haltung kennen: Was glaube ich, was nach dem Tod kommt?
  • Was immer Sie glauben, erzählen Sie es den Kindern und sagen Sie dazu, dass auch Sie es nicht genau wissen, sondern es sich so vorstellen.
  • Kleine Kinder können noch nicht abstrakt denken. Aussagen wie: „Irmi macht eine lange Reise“ oder „Franz ist für immer eingeschlafen.“ nehmen sie oft wörtlich und bekommen Angst. Sie schlafen dann oft nicht ein, weil sie Angst haben nicht mehr aufzuwachen oder sie haben Angst, wenn eine Bezugsperson wegfährt, dass sie nicht mehr zurückkommt.
  • Verwenden Sie einfache Sätze wie zB „Tot sein, das sieht wie Schlafen aus. Aber es ist anders. Wer gestorben ist, atmet nicht mehr. Das Herz schlägt auch nicht mehr. Der Körper wird ganz kalt.“

 

Wann ist der beste Moment mit Kindern über dieses schwierige Thema zu sprechen?

 

Auf diese Frage gibt es keine allgemein gültige Antwort. Verlassen Sie sich auf Ihr Gefühl! Ich glaube, dass Kinder erfahren dürfen, dass Sterben zum Leben gehört, genauso wie geboren werden, streiten, lieben, lernen, lachen .... und Tränen erleichternd sein können.

 

Auch bei der Frage „Soll ich mein Kind zum Begräbnis mitnehmen?“ verlassen Sie sich auf Ihr Gefühl. Niemand kennt Ihr Kind so wie Sie und kann das entscheiden. Grundsätzlich gilt: Ein Begräbnis ist eine Gelegenheit um Abschied zu nehmen.

 

Wenn Sie Ihr Kind mitnehmen, sollte es jemanden geben, der sich ganz auf Ihr Kind konzentrieren kann und auch seine Fragen beantworten kann. Fühlen Sie sich als Eltern dazu nicht in der Lage (weil Sie gerade von dem Verlust betroffen sind und trauern), dann bitten Sie jemanden aus der Familie oder Freunde diese Aufgabe zu übernehmen.

 

Es ist nicht schlimm wenn die Kinder Sie weinen sehen! Erklären Sie den Kindern Ihre Tränen. Dann kennen sie sich aus und das gibt ihnen Sicherheit. 

 

Meine Empfehlungen von Kinderbüchern zum Thema Tod und Sterben:

  • "Weil du mir so fehlst" - Ein Buch mit "praktischen" Ideen zum Trauern und Abschiednehmen für Kinder und Erwachsene von Ayse Bosse und Andreas Klammt 
  • "Der alte Elefant" - Eine liebevoll erzählte Geschichte über Freundschaft, Tod und Loslassen-Können von Laurence Bourguignon und Valérie d'Heur
  • "Wo die Toten zu Hause sind" - Ein Buch in dem wir die Bilder, die Jesus dem Leben nach dem Tod gegeben hat, kennenlernen von Christine Hubka und Nina Hammerle
  • "Ente, Tod und Tulpe" - Eine tröstliche Geschichte für Klein und Groß von Wolf Erlbruch

 

Monatsimpuls Dezember

 

Sicherheit in einer Zeit in der so Vieles so unsicher zu sein scheint?

 

Was gibt mir Sicherheit?

Geld? Essen? Eine Wohnung? Ärztliche Versorgung? Wie ich darüber nachdenke, beginne ich zu zweifeln... Ist das wirklich so? Auch diese Dinge können verloren gehen und was ist dann? Mein Blick fällt auf das Dach des Stephansdoms und ich frage mich "Kann Gott mir Sicherheit geben? Und wenn ja, wie weit bin ich bereit mich auf ihn zu verlassen?"

 

Ich zünde eine Kerze an und denke darüber nach...

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