Friday 10. April 2020
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Trotz Corona: Kirche zum Gebet geöffnet!

Auch wenn es derzeit Corona-bedingt keine öffentlichen Gottesdienste gibt, bleibt unsere Kirche tagsüber zum Gebet geöffnet. Hier finden Sie einige Gebetsimpulse für diese schwierige Zeit.

Christus-Statue in der Kirche Unterheiligenstadt

Wenn Sie einen Raum der Ruhe und Besinnung suchen, wo Sie Frust, Angst, Sorgen und Nöte bei Gott deponieren möchten, dann sind Sie herzlich in unserer Kirche willkommen! Gott ist gerade in diesen schweren Zeiten mitten unter uns!

 

Für sich und für andere zu beten, ist vielen Menschen in Zeiten wie diesen ein großes Anliegen. Unsere Kirchentüren sind offen für alle – ganz besonders auch für jene, die schon länger nicht mehr in der Kirche waren oder sich vom Glauben abgewendet haben. Für Gott macht das keinen Unterschied!

 

Wo beten?

In unserer Unterheiligenstädter Pfarrkirche in der Heiligenstädter Straße 101 finden zwar zur Zeit keine öffentlichen Gottesdienste statt, die Kirche ist aber tagsüber zum Gebet geöffnet.

 

Wie beten?

Hier einige Tipps:

  • Das Wichtigste beim Gebet ist, sich in Gottes Gegenwart zu versetzen. Gott ist nicht irgendwo weit weg, er ist in meinem Inneren da. In der Kirche ist Gott ganz besonders im Tabernakel anwesend.
  • Beim Beten selbst geht es weniger um Worte als um die innerliche Sehnsucht nach Gott. 
  • Wir brauchen uns für das Gebet keine Masken aufsetzen. Sei einfach du selbst, so muss auch unsere Beziehung zu Gott sein. 
  • Es geht darum auf Christus fokussiert zu sein, nicht auf mich selbst. Und ja, es ist ein Abenteuer, sich in Gott zu verlieren, um sich selbst zu gewinnen.

 

Was beten?

Wie schon erwähnt, braucht es keine Worte, um Gott im Gebet nahe zu kommen. Und doch fällt es uns oft leichter, anhand von vorgefertigten Texten zu beten. Hier daher einige Gebete, die unsere Gefühle, Ängste und Betroffenheit in dieser belastenden Zeit zum Inhalt haben. Klicken Sie sich einfach durch und finden Sie „Ihr“ Gebet!

 

Angst und Vertrauen

Guter Gott,

ich fühle mich nicht wohl und habe immer wieder Angst.

So viele Fragen schießen durch meinen Kopf.

Wie geht es jetzt weiter? Bleibe ich gesund?

Habe ich womöglich schon den Virus?

Wie geht es den erkrankten Menschen bei uns und überall? 

Mit all diesen Ängsten und Zweifeln komme ich zu Dir.
Du bist doch der liebe Gott seit meinen Kindertagen.


Ich schaue auf deinen Sohn am Kreuz, der all die Ängste

und Nöte von uns Menschen selbst durchleben musste.

Und ich sehe die vielen Kreuze in unseren Tagen, die Leid

und Trauer bringen, die Hoffnung auf eine Zukunft zerstören. 

Bist du der gute Gott, der auch jetzt zu mir steht? 

Ich will glauben, dass Du mir nah bist in deiner Liebe.

Ich will vertrauen, dass Du treu bleibst in deiner Kraft der Nähe.

Ich will hoffen, dass du mich erfüllst mit deiner Barmherzigkeit. 

 

Guter Gott, gib uns deinen Geist der Solidarität und Stärke,

der Hoffnung und Zuversicht. Lass uns erkennen,

was jetzt wichtig ist und zählt.

Du bist der gute Gott, der uns befreit und begleitet!

Lass uns in diesem Glauben die nächsten Schritte wagen. Amen

 

Pater Alfons Friedrich, Pfarradministrator in München-Haidhausen

In Zeiten der Belastung und Unsicherheit

Jesus,

unser Gott und Heiland,

in einer Zeit der Belastung und der Unsicherheit für die ganze Welt kommen wir zu Dir und bitten Dich:

  • für die Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert wurden und erkrankt sind;
  • für diejenigen, die verunsichert sind und Angst haben; 
  • für alle, die im Gesundheitswesen tätig sind und sich mit großem Einsatz um die Kranken kümmern;
  • für die politisch Verantwortlichen in unserem Land und weltweit, die Tag um Tag schwierige Entscheidungen für das Gemeinwohl treffen müssen;
  • für diejenigen, die Verantwortung für Handel und Wirtschaft tragen;
  • für diejenigen, die um ihre berufliche und wirtschaftliche Existenz bangen;
  • für die Menschen, die Angst haben, nun vergessen zu werden;
  • für uns alle, die wir mit einer solchen Situation noch nie konfrontiert waren.

Herr, steh uns bei mit Deiner Macht,

hilf uns, dass Verstand und Herz sich nicht voneinander trennen.

Stärke unter uns den Geist des gegenseitigen Respekts, der Solidarität und der Sorge füreinander. Hilf, dass wir uns innerlich nicht voneinander entfernen.

Stärke in allen die Fantasie, um Wege zu finden, wie wir miteinander in Kontakt bleiben.

 

Sei gepriesen in Ewigkeit. Amen.

 

Gebet von Bischof Dr. Stephan Ackermann Bistum Trier

Deine Gegenwart schenkt Zuversicht

Herr, Du Gott des Lebens,

betroffen von der Not der Corona-Krise kommen wir zu Dir.

Wir beten für alle, deren Alltag jetzt massiv belastet ist

und bitten um Heilung für alle Erkrankten.

Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.

Tröste jene, die jetzt trauern, weil sie Tote zu beklagen haben.

 

Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie,

und allen Pflegenden Kraft in ihrer extremen Belastung.

Gib den politisch Verantwortlichen Klarheit für richtige Entscheidungen.

Wir danken Dir für alle, die mit vielfältigen Diensten

die Sicherheit und Versorgung unseres Landes aufrecht erhalten.

wir beten für alle, die in Panik sind oder von Angst überwältigt werden.

 

Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden erleiden oder befürchten.

Guter Gott, wir bringen Dir unsere Bitten für alle, die in Quarantäne mussten, sich einsam fühlen und niemanden an ihrer Seite haben.

Stärke die Herzen der alten und pflegebedürftigen Menschen,

berühre sie mit Deiner Sanftheit und gib ihnen die Gewissheit,

dass wir trotz allem miteinander verbunden sind.

 

Von ganzem Herzen flehen wir, dass die Epidemie abschwillt

und dass die medizinischen Einrichtungen auch künftig

den übermäßigen Anforderungen entsprechen können.

Wir beten, dass die Zahl der Infizierten und Erkrankten abnimmt

und hoffen auf eine baldige Rückkehr zur vertrauten Normalität.

 

Guter Gott, mache uns dankbar für jeden Tag, den wir gesund verbringen.

Lass uns nie vergessen, dass unser Leben ein zerbrechliches Geschenk ist.

Wir sind sterbliche Wesen und können nicht alles kontrollieren.

Du allein bist ewig, Ursprung und Ziel von allem – immer liebend.

Getragen vom Frieden, der von Dir kommt, werden wir die Krise bestehen.

Jesus, Du Herr und Bruder aller Menschen,

Deine Gegenwart vertreibt jede Furcht, sie schenkt Zuversicht

und macht uns bereit – offen und aufmerksam füreinander.

Jesus, wir vertrauen auf Dich!

 

Gebet überarbeitet und aktualisiert von Bischof Hermann Gletttler

Fürbittgebet

Beten wir für alle Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind,

für alle, die Angst haben vor einer Infektion,

für alle, die sich nicht frei bewegen können,

für die Ärztinnen und Pfleger, die sich um die Kranken kümmern,

für die Forschenden, die nach Schutz und Heilmitteln suchen,

dass Gott unserer Welt in dieser Krise seinen Segen erhalte.

 

(Stilles Gebet)

 

Allmächtiger Gott, du bist uns Zuflucht und Stärke,

viele Generationen vor uns haben dich als mächtig erfahren,

als Helfer in allen Nöten.

Steh allen bei, die von dieser Krise betroffen sind,

und stärke in uns den Glauben, dass du dich um jede und jeden von uns sorgst.

Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

 

© Martin Conrad, Liturgisches Institut der deutschsprachigen Schweiz

Bitte um Heilung und Heil

Gott, unser Leben,

eine Pandemie von ungeheurem Ausmaß belastet die Menschen auf der ganzen Welt.

Aus unserer Not rufen wir zu dir und bitten dich:

Für alle Verstorbenen:

Schenke ihnen die Freude der ewigen Gemeinschaft mit dir.

Für die Kranken:

Gib ihnen Kraft und, wenn es möglich ist, gute Genesung.

Für die Ärzte und Pflegekräfte:

Stärke sie in ihrem schweren Dienst.

Für die Verantwortlichen in Politik und Behörden:

Hilf ihnen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Für die Wissenschaftler und Forscher:

Erfülle sie mit deinem Geist der Weisheit, dass sie schnell Fortschritte in Abwehr und Heilung des Corona-Virus und anderer schwerer Krankheiten machen können.

Für alle, die sich einsam fühlen:

Tröste sie mit der Erfahrung deiner Nähe.

Für alle, die um ihre Existenz bangen:

Eröffne ihnen Wege in die Zukunft.

Für uns alle:

Lass uns tiefer erkennen, was im Leben wirklich wichtig ist.

Gott, unser Leben, dir vertrauen wir uns und die ganze Welt an.

Schenke Heilung und Heil durch Christus, unseren Herrn. Amen.

 

© Weihbischof Dr. Stephan Zekorn, Bistum Münster

Gebet voll Zuversicht in turbulenten Zeiten

Guter Gott!

Bewahre mich in diesen Tagen vor allzu vielen Klagen.

Statt mich den unzähligen Einschränkungen zu widmen,

möchte ich mit wachen Augen und weitem Herzen

auf das schauen, was alles möglich ist.

Daher sage ich Danke

für all die unverhofften Leerstellen im Kalender

und das Geschenk des Durchatmen-Dürfens.

Welch ein Luxus.

Danken möchte ich für die viele Zeit mit jenen Menschen,

für die sonst zu wenig Zeit bleibt, meine Familie.

Welch Chance.

Dank sage ich für all die kreativen Ideen

einander zu helfen oder den Alltag aufzulockern.

Welch Reichtum.

Dank regt sich in mir für all jene Menschen, die das Leben in diesen Zeiten hochhalten:

an den Kassen, in den Krankenhäusern, bei den unterschiedlichsten Organisationen,

– oder wo auch immer.

Unbezahlbar.

Dank sei gesagt für die schwierige und gewissenhafte Arbeit unserer Politikerinnen und Politiker.

Sie zu loben – ein unbekanntes Neuland.

Danke auch für die Erkenntnis,

dass nichts selbstverständlich ist.

Wie sehr haben wir das doch mitten in der Fülle vergessen.

Und schließlich Danke, dass DU da bist,

gerade dann, wenn all unser Tun und Mühen an die Grenzen stößt:

uns begleitend, uns stützend, uns tragend.

Amen.

 

© Stefan Schlager, 16.3.2020

Wir zünden eine Kerze an ...

  • für alle Bewohnerinnen und Bewohner in den Altenheimen, die keinen Besuch von ihren geliebten Menschen erhalten können.
  • für alle Erkrankten, damit sie die Stärke haben, wieder gesund zu werden.
  • für alle Einsatzkräfte, die in diesen Tagen an ihre Grenzen gehen.
  • für das Personal der Intensivstationen, die mit allen Kräften um das Wohlergehen der Patienten kämpfen.
  • für die Unternehmerinnen und Unternehmer, die durch diese Krise schwere finanzielle Verluste hinnehmen müssen.
  • für all jene, die unter der Einsamkeit der Isolation leiden.

 

Quelle: Pfarre Treffling

Gebet in Zeiten erlebter Zerbrechlichkeit

Dieses Gebet wurde von der Italienischen Bischofskonferenz veröffentlicht. 

 

Allmächtiger, ewiger Gott, Erquickung in der Mühe, Halt in der Schwachheit!

Von Dir erhalten alle Geschöpfe Kraft, Sein und Leben.

Zu Dir kommen wir, um deine Barmherzigkeit anzurufen,

weil wir heute mehr denn je die Zerbrechlichkeit der menschlichen Existenz erkennen, da wir die Erfahrung einer neuen Viren-Epidemie machen.

 

Dir vertrauen wir die Kranken und ihre Familien an.

Schenke Heil ihrem Körper, ihrer Seele und ihrem Geist!

Hilf allen Gliedern der Gesellschaft, die eigene Verantwortung wahrzunehmen

und untereinander den Geist der Solidarität zu stärken!

Halte und stärke die Ärzte und das Sanitätspersonal in vorderster Front

sowie alle Pfleger bei der Erfüllung ihres Dienstes!

 

Der Du die Quelle bist alles Guten, segne

mit der Fülle Deiner Gaben die Menschheitsfamilie,

halte fern von uns alles Ungute und schenke allen Christen einen festen Glauben!

Befreie uns von dieser Epidemie, die dabei ist, uns schwer zu treffen,

auf dass wir uns wieder gerne unseren gewohnten Aufgaben widmen

und mit einem erneuerten Herzen dich loben und dir danken können.

 

Auf Dich vertrauen wir und an Dich richten wir unsere Bitte, da Du, o Vater, der Ursprung des Lebens bist, der Du mit deinem Sohn, unserem Herrn Jesus Christus, in Einheit mit dem Heiligen Geist lebst und Herr bist in Zeit und Ewigkeit.

Amen.

 

Maria, Heil der Kranken, bitte für uns!

 

Italienische Bischofskonferenz CEI, Nationales Amt für die Krankenseelsorge

Übersetzung von Pfarrer Oswald Kuenzer.

Unter dem Schutz des Höchsten

Wer im Schutz des Höchsten wohnt, der ruht im Schatten des Allmächtigen. Ich sage zum HERRN: Du meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich vertraue. Denn er rettet dich aus der Schlinge des Jägers und aus der Pest des Verderbens. Er beschirmt dich mit seinen Flügeln, unter seinen Schwingen findest du Zuflucht, Schild und Schutz ist seine Treue. Du brauchst dich vor dem Schrecken der Nacht nicht zu fürchten, noch vor dem Pfeil, der am Tag dahinfliegt, nicht vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die wütet am Mittag. Fallen auch tausend an deiner Seite, dir zur Rechten zehnmal tausend, so wird es dich nicht treffen. Mit deinen Augen wirst du es schauen, wirst sehen, wie den Frevlern vergolten wird. Ja, du, HERR, bist meine Zuflucht. Den Höchsten hast du zu deinem Schutz gemacht. Dir begegnet kein Unheil, deinem Zelt naht keine Plage. Denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen. Sie tragen dich auf Händen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt; du schreitest über Löwen und Nattern, trittst auf junge Löwen und Drachen. Weil er an mir hängt, will ich ihn retten. Ich will ihn schützen, denn er kennt meinen Namen. Ruft er zu mir, gebe ich ihm Antwort. In der Bedrängnis bin ich bei ihm, ich reiße ihn heraus und bring ihn zu Ehren. Ich sättige ihn mit langem Leben, mein Heil lass ich ihn schauen.

 

Psalm 91

 

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