Dr. Wolfgang Kimmel
Pfarrvikar
„Geburt folgt keinem Drehplan“:
Regisseurin Nicole Schergs Dokumentarfilm begleitet fünf Hebammen in Äthiopien, Brasilien, Marokko, Nepal und Österreich. Ein Film über nichts weniger als unsere Menschwerdung und ihre Umstände.
Sie haben uns als Erste auf der Welt erblickt: Die fünf Heldinnen des Films sind Expertinnen für die wichtigste Sache der Welt: Müttern zu helfen, ein Kind zur Welt zu bringen. Regisseurin Nicole Scherg begleitet Genet Gebru aus Äthiopien, „Hajja“ Aïcha El Fathi aus Marokko, Kanchan Mala Shrestha aus Nepal, Gunda Gutscher aus Österreich und Sheila Santos aus Brasilien. Wie Frauen gebären, geht uns alle an: Wir alle wurden schließlich einmal geboren. Die Hebammen begleiten diesen physiologischen Prozess, der universell und natürlich ist – und doch zutiefst individuell. Ob im hochtechnologischen OP-Saal, im frauenverwalteten Geburtshaus oder bei Regen im Dorf: Sie navigieren den Weg zwischen den Welten. Sie wissen von der Unkontrollierbarkeit des Gebärens und sind verlässliche Reiseleiterinnen in Grenzsituationen.
Frauengesundheit, das wird in diesem Film schnell deutlich, folgt immer wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen. Nicole Scherg arbeitete in einem rein weiblichen Kernteam mit Kamerafrau Maria-Thérèse Zumtobel, Tonfrau Eva Hausberger, Editorin Natalie Schwager, und engagierten Kolleginnen vor Ort. „Nach Die Zukunft ist besser als ihr Ruf“ und „Das Leben ist keine Generalprobe“ porträtiert Nicole Scherg erneut Menschen, die sich dem Wesentlichen widmen: der bewussten Gestaltung des Lebens, hier des Beginns in dieser Welt. „Geburt ist der alltäglichste Ausnahmezustand der Welt. Eine Grenzerfahrung, eine Naturgewalt; für die Gebärenden, die Geborenen – und die, die sie dabei begleiten“, sagt Scherg. Diese Frauen haben die Zukunft in der Hand, metaphorisch, aber auch real.
Mehr Infos:
https://wisewomen-film.com/about/
Das Dom Museum Wien im November
Veranstaltungen im Spätherbst 2025
Film: GIRLS & GODS
Er behandelt das Thema: Können Feminismus und Religion koexistieren ?
Es wird in diesem Film auf Dialog gesetzt, indem Priesterinnen, Imaminnen, Rabbinerinnen, Theologinnen und andere Aktivistinnen zu offenen Gesprächen eingeladen werden. Gemeinsam setzten sie sich mit der Kluft zwischen Frauenrechten und religiösen Traditionen auseinander und fragen, ob uralte Religionen die Gleichberechtigung der Geschlechter akzeptieren können und ob der Feminismus in den heiligen Hallen einen Platz finden kann".
Renate
Vom 03. 10 .2025 bis 30. 08. 2026 gibt es eine neue Ausstellung im Dom Museum Wien:
Alles in Arbeit
"Die Ausstellung rückt das menschliche Ringen mit Erwerbsarbeit in den Mittelpunkt, ihre Notwendigkeit, Sinnhaftigkeit, Zumutung und Gestaltung.
Die Schau spannt einen Bogen vom Mittelalter bis in die Gegenwart.
Neben Exponaten aus den Sammlungen des Dom Museum Wien umfasst sie nationale und internationale Leihgaben sowie eigens für die Ausstellung entstandenen Arbeiten."
Im Windfang der Donaucitykirche liegen Prospekte auf.
Die Wiener Hofmusikkapelle ist eine der weltweit ältesten Institutionen ihrer Art.
Sie besteht einerseits aus der HOFMUSIKKAPELLE als KLANGKÖRPER und andererseits aus der HOFBURGKAPELLE als ÖRTLICHKEIT.
Der Eingang befindet sich im Schweizerhof der Wiener Hofburg. Der Trakt rund um die Hofburgkapelle ist der älteste Teil der Hofburg.
Zitat von Direktor Jürgen Partaj: "Wir gehen hier überall durch Geschichte".
Führungen werden für Interessierte nach telefonischer Vereinbarung angeboten:
Führungen sind nur Montag bis Freitag möglich !
Diesbezügliche Wünsche können mit Angabe von Termin(en) und Personenanzahl bekanntgegeben werden.
Sonst - wie schon erwähnt - Spenden zwischen 5 und 10 Euro.
Spenden zwischen Euro 5,00 und Euro 10,00.
Kammerorchester Lyra Wien (ehemals Franz Schmidt Kammerorchester)