04. Juni 2026
Dieser Satz aus dem Johannesevangelium ist sozusagen die „Geburtsstunde“ des Sakraments der Eucharistie, das Jesus mit diesen Worten selbst eingesetzt hat. Somit ist der Fronleichnamstag gleichsam ein zweiter Gründonnerstag, diesmal mit fröhlichen Vorzeichen. Der Name „Fronleichnam“ leitet sich vom mittelhochdeutschen Wort „vronlichnam“ ab, was schlicht „Leib des Herrn“ bedeutet. Die geschichtlichen Wurzeln des Fronleichnamfestes finden wir bereits im 13. Jhdt., wo im Jahr 1277 erstmals in Köln eine Prozession am Fronleichnamstag stattfand; auch damals am zweiten Donnerstag nach Pfingsten.
Pünktlich hatten sich die Himmel- und Fahnenträger versammelt und unter den Klängen einer Abordnung des Musikvereins St.Veit/Trstg. zogen die Gläubigen nach dem Festgottesdienst, zelebriert von Pater Adalbero und Diakon Moritz (Pfarrer Dr. Čubela war zur gleichen Zeit in seiner zweiten Pfarre Hirtenberg tätig) in einer würdigen Prozession durch den Ort. An vier Altären hielten Pater Adalbero und Diakon Moritz mit dem Allerheiligsten in der Monstranz an, dabei wurden Gebete gesprochen, Bitten an Gott gerichtet und der Ort und die Anwesenden selbst gesegnet. Den Abschluss bildete der vierte Altar bei der Kirche, wo mit dem Lied „Großer Gott wir loben dich ...“ die Fronleichnamsfeier 2026 endete.
Diakon Moritz bedankte sich bei allen Akteuren und lud alle zu einer kleinen Agape in den Pfarrgarten ein.
Das war das Fronleichnamsfest am 04. Juni 2026 in der Pfarre St.Veit an der Triesting/Ödlitz.
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In jener Zeit
5 sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn einer von euch einen Freund hat und um Mitternacht zu ihm geht und sagt: Freund, leih mir drei Brote;
6 denn einer meiner Freunde, der auf Reisen ist, ist zu mir gekommen, und ich habe ihm nichts anzubieten!,
7 wird dann etwa der Mann drinnen antworten: Lass mich in Ruhe, die Tür ist schon verschlossen, und meine Kinder schlafen bei mir; ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben?
8 Ich sage euch: Wenn er schon nicht deswegen aufsteht und ihm seine Bitte erfüllt, weil er sein Freund ist, so wird er doch wegen seiner Zudringlichkeit aufstehen und ihm geben, was er braucht.
9 Darum sage ich euch: Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet.
10 Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet.
11 Oder ist unter euch ein Vater, der seinem Sohn eine Schlange gibt, wenn er um einen Fisch bittet,
12 oder einen Skorpion, wenn er um ein Ei bittet?
13 Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten.
* in Aquitanien in Frankreich
lebte im 9. Jahrhundert
Amor kam der Legende nach zum Grab des Servatius nach Maastricht, wo er sich niederließ und der Bevölkerung das Evangelium verkündete. Die Überlieferung schreibt ihm auch die Gründung des Kloster Munsterbilzen zu.
Seit dem 10. Jahrhundert wird Amor deshalb in Munsterbilzen verehrt, die Reliquien stammen aber von Amor von Amorbach.
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† um 304 in Sirmium, dem heutigen Sremska Mitrovica in Jugoslawien (?)
oder in der Achaia in Griechenland
In der Überlieferung über Demetrios vereint sich wohl die von drei verschiedenen Personen: Erstens die eines Märtyrers aus Thessaloniki unter Kaiser Maximianus, der in der Christenverfolgung Anfang des 4. Jahrhunderts im Kerker erstochen wurde; zweitens die eines Diakons aus Sirmium - dem heutigen Sremska Mitrovica in Serbien; drittens die eines weiteren Diakons slawischer Abstammung in Pannonien - der damaligen römischen Provinz im heutigen Ungarn.
Demetrios ist einer der am meisten verehrten Heiligen der Ostkirche, vor allem in Griechenland und besonders in Thessaloniki, durch Wallfahrer aber auch in der westlichen Kirche verbreitet. Wohl wegen der Plünderung von Sirmium - dem heutigen Sremska Mitrovica in Serbien - durch die Hunnen um 441/442 wurden Gebeine von dort nach Thessaloniki überführt, nach der Verlegung der Präfektur von Sirmium nach Thessaloniki wurde 535 Thessaloniki zum Zentrum der Verehrung des Heiligen. Der altserbische Name von Sirmium erinnerte an den Heiligen: er lautete Dimitrovce, ungarisch Szava Szent-Demeter, civitas S. Demetrii in lateinischen Quellen des 13. bis 15. Jahrhunderts. Im 9. Jh. führten die Slavenlehrer Cyrillus und Methodius die Verehrung von Demetrios in Mähren und Pannonien ein.
Nach Russland kam die Verehrung von Dimitrij wohl aus Mähren, 1052 wurde das erste russische Kloster dieses Namens eröffnet. 1197 wurde eine Ikone von Thessaloniki nach Kiew gebracht. Klemens von Ochrid verfasste um 916 einen Lobpreis in altbulgarischer Sprache. Auch in Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul in der Türkei - wurde Demetrios verehrt; infolge der Kreuzzüge verbreitete sich der Kult auch im Westen; Zeuge ist z.B. der Schrein für Anno von Köln in Siegburg.
Im 5. Jahrhundert wurde Demetrios zu Ehren in Thessaloniki eine Kirche erbaut. Sein Grab wurde im Mittelalter ein bedeutender Wallfahrtsort, aus ihm fließt bis heute in den Tagen vor seinem Fest ein für heilkräftig erachtetes Öl, das täglich mehr duftet. Am Festtag wird der Schrein geöffnet und innerhalb weniger Sekunden duftet die ganze Kirche vom Wohlgeruch. Anschliessend ist eine Prozession in der Stadt, dabei erfüllen sich die Gassen von diesem Duft. Noch heute sind ihm allein in Griechenland über 200 Kirchen geweiht. Er gehört zu den Heiligen Rittern, die in verschiedener Zusammenstellung vorkommen.
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† 8. Oktober 940
Gunther war Mönch im Kloster St. Emmeram. 940 wurde er von Kaiser Otto dem Großen zum Bischof von Regensburg ernannt, starb aber schon bald darauf.
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* 18. Dezember 1842 in Eggenfelden in Bayern
† 8. Oktober 1924 in Vilsbiburg in Bayern
Anton Nikolaus Weiß wurde 1866 zum Priester geweiht, 1875 trat er dem Kapuzinerorden bei und nahm den Ordensnamen Viktrizius an. Aufgabe des promovierten Theologen war zunächst die Erziehung der Ordensjugend. Er wirkte dann 15 Jahre als Ordensprovinzial und bewirkte ein Aufblühen des Ordens und die Gründung neuer Klöster in Bayern. Dann ging er zur Missionsarbeit nach Chile. Nach seiner Rückkehr förderte er die kirchliche Presse und arbeitete als Exerzitienmeister, in allem immer ein Vorbild im Ordensleben. Trotz Krankheiten wirkte er ab 1908 bis zu seinem Tod als Seelsorger in Vilsbiburg.
Das heiligmäßige Leben von Viktrizius Weiß ist bereits päpstlich bestätigt worden. Die Seligsprechung steht bevor.
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* in Rom
† um 300 in Arrigny in Frankreich
Benedicta war eine vornehme Römerin, die der Überlieferung nach mit ihrer Milchschwester in Gallien das Evangelium verkündete, in Arrigny gegeißelt und vom christenfeindlichen Richter selbst durch einen Beilhieb in den Kopf getötet wurde.
Um 700 wurden Benedictas Gebeine erhoben.
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† um 1230 in Genua
Hugo war Mitglied im Johanniterorden (dessen katholischer Zweig heute der Malterserorden ist). Er soll ein Schiff aus Seenot errettet haben.
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* in Ostrevant, dem Landstrich um Douai in Frankreich
† um 805
Ragenfredis stiftete 764 in Denain auf ihrem Besitz eine Benediktinerabtei, deren erste Äbtissin sie wurde.
Nach einer Legende aus dem 11. Jahrhundert war Ragenfredis die Tochter von Regina und Adalbert, dem Grafen von Ostrevant. Legendär sind auch die neun Schwestern von Ragenfredis.
Die Benediktinerinnen von Denain gründeten vermutlich im 9. Jahrhundert in Hönnepel - heute ein Ortsteil von Kalkar am Niederrhein - eine Niederlassung und bauten eine Klosterkirche. Sie wurde Ragenfredis nach ihrer Heiligsprechung wurde geweiht.
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