Ein Ort des Glaubens erwacht zu neuem Leben
Die Geschichte der kleinen Gebetsstätte reicht vermutlich bis um 1800 zurück. Viele Jahre geriet sie jedoch in Vergessenheit und war schließlich so stark überwuchert, dass sie kaum noch wahrgenommen werden konnte. Im Jahr 2021 wurde die Idee einer Renovierung wieder aufgegriffen – und daraus entstand ein beeindruckendes ehrenamtliches Projekt.
Mit großem persönlichem Einsatz machte sich eine engagierte Gruppe von Pfarrangehörigen an die Arbeit. Rund 750 ehrenamtliche Arbeitsstunden wurden geleistet und etwa 10 Tonnen Material über den schmalen Weg zur Grotte transportiert.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die mit ihrer Zeit, ihrer Kraft, ihrem handwerklichen Können und ihren Spenden dazu beigetragen haben, dass die Mariengrotte heute wieder in neuem Glanz erstrahlt.
Maria – eine Hilfe im Alltag
In seiner Predigt lenkte Weihbischof Stephan den Blick auf Maria und ihr großes Ja zu Gott. Maria war bereit, sich auf Gottes Weg einzulassen – auch dann, wenn sie selbst noch nicht wusste, wie alles geschehen würde. Gerade darin kann sie uns ein Vorbild sein: im Vertrauen, dass Gott uns auch durch die Herausforderungen und Grenzen unseres Alltags begleitet.
Die Mariengrotte soll deshalb wieder ein Ort sein, an dem Menschen zur Ruhe kommen, beten und ihre persönlichen Sorgen und Anliegen Maria anvertrauen können.
Die Mariengrotte steht nun wieder allen offen. Der Pfarrgarten lädt dazu ein, einen Moment innezuhalten, eine Kerze zu entzünden oder einfach in der Stille zu verweilen.
Künftig sollen hier auch Marienandachten sowie Gottesdienste gefeiert werden. So soll die wiedererstandene Mariengrotte zu einem lebendigen Ort des Glaubens, der Begegnung und der Hoffnung für unsere Pfarrgemeinde werden.
Für alle, die den Weg zur Mariengrotte nicht mehr zu Fuß gehen können, gibt es hier die Möglichkeit, den Weg und die Grotte in einem Video mitzuerleben - zum Video!




