Montag 18. Mai 2026

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Rainer Kaupil
Das Sakrament der Taufe

Start ins Leben mit Gott

Gründe, ein Kind taufen zu lassen, gibt es viele. Wer sein Kind taufen lässt, stellt es unter einen ganz besonderen Schutz – unter den Schutz Gottes. Er soll das Kind begleiten und behüten, sein Leben lang. In der Taufe steckt die Zusage: Gott lässt den getauften Menschen nicht alleine, er ist immer bei ihm, begleitet ihn, gibt ihm Halt und Zuflucht. Und das ohne Vorbedingung, ohne dass der Mensch eine bestimmte Leistung erbringen muss. Durch die Taufe wird der Mensch eingegliedert in die Gemeinschaft der Kirche. Er ist aufgehoben in einer Gemeinschaft von Glaubenden, denen das Miteinander in guten wie in schweren Tagen wichtig ist.

 

Mit der Taufe sagen wir auch Danke, für das unfassbare Geschenk des neuen Lebens. Wir geben den Glauben weiter, der uns selbst trägt, der vielleicht für uns oder für Menschen in unserem Umfeld ein "Fels in der Brandung" war und durch schwere Zeiten geholfen hat.

Taufformel

 

(Taufname), ich taufe dich
im Namen des Vaters,
des Sohnes und
des Heiligen Geistes.

Matthäus 28,19

Wissenwertes
Taufe im Pfarrverband

Zuständig für die Taufe ist die Wohnsitzpfarre. Aus berechtigtem Grund kann die Taufe auch in einer anderen Pfarre stattfinden.

Sehr gerne taufen unsere Priester dein Kind in einer unserer Kirchen. Bitte nimm rechtzeitig Kontakt mit uns auf.

Kontakt
Taufgespräch

Vor der Taufe werden die Eltern mit der Taufpatin/dem Taufpaten zu einem gemeinsamen Taufgespräch eingeladen. Termin und Ort werden bei der Taufanmeldung vereinbart.

Folgende Dokumente sind erforderlich
  • Meldezettel und Geburtsurkunde des Kindes
  • eventuell Taufscheine der Eltern und der Patin/des Paten
  • den kirchlichen Trauungsschein oder (bei nur standesamtlich verheirateten) Heiratsurkunde der Eltern und, wenn verheiratet, kirchlichen Trauungsschein der Patin / des Paten
  • Adresse und Geburtsdatum derPatin/des Paten
Taufpate

Der Taufpate soll den Täufling auf seinem Glaubensweg begleiten und mithelfen, dass er ein christliches Leben führt.

Ein möglicher Pate muss deshalb getauft und gefirmt, mindestens 16 Jahre alt sein und der katholischen Kirche angehören.

  • Die Eltern können selbst nicht Taufpaten sein.
  • Wenn es einen katholischen Taufpaten gibt, können orthodoxe und altorientalische Christen zusätzlich zweiter Taufpate werden.  
  • Christen anderer Konfessionen können als Taufzeugen zugelassen werden, wenn es einen katholischen Taufpaten gibt. 
  • Wer aus der Kirche ausgetreten ist, kann nicht Taufpate/Taufpatin werden.

Bei der Taufe spricht der Taufpate stellvertretend für den Täufling das Glaubensbekenntnis. Das kann er sinnvollerweise nur, wenn er Mitglied der Kirche ist.

 

Grundsätzlich sollte es einen Taufpaten oder eine Taufpatin geben. Als Taufzeugen sind mehrere Personen zugelassen.

Ablauf der Taufe

 

Vor der Kirche werden Eltern, Taufpaten und Täufling von Pfarrer oder Diakon im Namen der Kirchengemeinde begrüßt. Die Eltern stellen ihr Kind dann mit seinem Namen vor und bitten um die Taufe. Dazu erklären sie sich bereit, ihr Kind im Glauben und Lieben zu begleiten. Danach wird das Kind von den Eltern in die Kirche getragen.