Montag 18. Mai 2026

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Erzdiözese Wien/Schönlaub, Erzdiözese Wien/ Schönlaub
Sakrament der Krankensalbung

Stärkung. Trost. Hoffnung.

Die Krankensalbung ist ein Sakrament der Stärkung, des Trostes und der Hoffnung. In Zeiten schwerer Krankheit, im hohen Alter oder vor einer Operation schenkt sie dem Menschen die heilende Nähe Gottes.

 

Der Kranke soll dabei die Kraft des Heiligen Geistes empfangen. Die Krankensalbung ist kein "Sterbesakrament", im Gegenteil: Durch die Salbung soll der Kranke spüren, dass Gott sich ihm liebevoll zuwendet, ihn aufrichtet und rettet.

Wissenwertes
Die Krankensalbung erhalten

Jeder Priester kann die Krankensalbung spenden - wenden Sie sich deshalb bitte an unsere Priester im Pfarrverband.

Kontakt

Wann soll die Krankensalbung gespendet werden?

Die Krankensalbung kann jeder Gläubige empfangen, der durch Krankheit oder Altersschwäche in Gefahr ist.

 

Das Sakrament kann wiederholt gespendet werden.

 

Auch in Zweifelsfällen - wenn jemand das Bewusstsein verloren hat - soll die Krankensalbung gespendet werden.

Ablauf der Krankensalbung

 

Nach einem Eröffnungsgebet, der Bitte um Vergebung der Schuld, einer kurzen Schriftlesung und den Fürbitten spricht der Priester ein Lobgebet über das geweihte Öl. Dann legt der Priester die Hände auf und zeichnet mit dem Öl das Kreuz auf Stirn und Hände des Kranken.

 

Dabei spricht er: "Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes. Der Herr, der dich von den Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf. Amen."

 

Mit dem Vater unser und dem Segen endet die Feier der Krankensalbung.

 

Die Beichte kann der Krankensalbung vorausgehen.