Mittwoch 14. Oktober 2026

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Liturgie ist der Dienst der Gemeinde

viele Ehrenamtliche übernehmen Aufgaben

Kantor:in

Wikipedia beschreibt die Kantor:in unter anderem so:

In der erneuerten Liturgie der römisch-katholischen Kirche ist das Amt des Kantors als liturgisches Amt vorgesehen. Die Grundordnung des Römischen Messbuchs von 2007 verfügt für die Feier der Gemeindemesse: „Es empfiehlt sich, dass dem zelebrierenden Priester in der Regel ein Akolyth, ein Lektor und ein Kantor zur Seite stehen.“ (Nr. 117) „Es sollte einen Kantor oder einen Chorleiter geben, um den Gesang des Volkes zu leiten und zu stützen. Steht überhaupt keine Schola zur Verfügung, kommt dem Kantor die Leitung der verschiedenen Gesänge zu, an denen sich auf seine Weise das Volk beteiligt.“ (Nr. 104) Diese Gesänge sind in der heiligen Messe der Gesang zum Einzug, die Antwort- und Begleitgesänge, die Gesänge des Ordinariums und die Akklamationen. Der Kantor stimmt die Gesänge an und singt sie, gegebenenfalls im Wechsel mit der Schola oder der Gemeinde. Das Kantorenamt wird zumeist von Laien ausgeübt und steht Männern und Frauen offen.

 

Informationen, Ausbildungs- und Fortbildungsmöglichkeiten in der Erzdiözese Wien finden sich auf dieser Webseite.

Lektor:innen

Wikipedia definiert die Lektor:inn folgendermaßen:

Die Hauptaufgabe des Lektors besteht darin, die für den jeweiligen Tag vorgesehenen Schriftlesungen vorzutragen. Das Evangelium der heiligen Messe hingegen wird von einem Diakon oder Priester vorgetragen. Die Aufgaben des Lektors können Männer und Frauen erfüllen, die gefirmt und mindestens 16 Jahre alt sein sollen. Der Dienst des Lektors ist ein eigenständiger Dienst, das heißt, der Lektor soll auch dann vortragen, wenn außer dem Zelebranten noch andere Kleriker anwesend sind. Mancherorts übernimmt der Lektor auch andere liturgische Rollen; er kann die Fürbitten, den Eröffnungsvers und, wenn kein Kantor anwesend ist, den Antwortpsalm vortragen oder als Kommunionhelfer am Gottesdienst mitwirken.

Für den Dienst des Lektors sieht die Liturgie eine besondere kirchliche Beauftragung vor.

In unsere Diözese kann dazu ein halbtägiger Kurs besucht werden, an dessen Ende die Beauftragung steht. Da es ein Dienst aus und für die Gemeinde ist nimmt die Kandidat:innen im Auftrag des PGR an der Schulung teil.

Informationen zum Lektor:innenamt finden sich hier.

Am Abend des 31. Oktober erstrahlen in vielen Pfarren tausende Lichter: Sie möchten uns einstimmen auf das Allerheiligen-Fest. Kirchen, Kapellen, besondere Orte, Wege, Labyrinthe - viele verschiedene Projekte laden dazu ein, in eine besondere Atmosph

Kommunionhelfer:in

Zitat aus der Richtlinie der Erzdiözese Wien:

I. Kommunionspender und Kommunionhelfer
Der Dienst der Kommunionspendung in der Liturgie und an die Kranken ist Teil des bischöflichen, priesterlichen und diakonalen Dienstes. Daher werden Bischöfe, Priester und Diakone ordentliche Kommunionspender genannt. Ihnen als Helfer zur Seite gestellt, sind die außerordentlichen Kommunionhelfer: Akolythen, die sich auf das Diakonat vorbereiten, Frauen und Männer, die hierfür ihre Bereitschaft bekundet und eine Beauftragung erhalten haben1. Religionspädagogen und Religionspädagoginnen üben den Dienst des Kommunionhelfers2 im Rahmen von Schulgottesdiensten aus, wo dies nötig ist.

II. Ein zweifacher Dienst
1. Der Dienst der Kommunionspendung ist ein Dienst am „Leib Christi“ in zweifachem Sinne, als Dienst an der Eucharistie und als Dienst für die Kirche, den geheimnisvollen Leib Christi. Es ist ein Dienst am Heiligsten, das uns anvertraut wurde, und zugleich immer auch ein Dienst für die Menschen.
2. Dem entsprechen zwei Grundhaltungen: Ehrfurcht (nicht Scheu) vor der Eucharistie und Dienstbereitschaft (Güte, Geduld, Einfühlungsbereitschaft) gegenüber den Menschen, denen der Leib und das Blut des Herrn gereicht wird.
3. Wie der Kommunionspender steht auch der Kommunionhelfer mehr als andere Christen in der Öffentlichkeit des kirchlichen Gemeindedienstes. Deshalb erwartet man von ihm auch das Zeugnis eines christlichen Lebenswandels.
4. Das Reichen der Eucharistie mit den Worten „Der Leib Christi“ – „Das Blut Christi“ ist zugleich ein Akt der Glaubensverkündigung. Aus der Art und Weise, wie er mit den heiligen Gestalten umgeht, kann die Gemeinde auch Rückschlüsse über seinen persönlchen Glauben und seine Einstellung zur Eucharistie ziehen.

 

Hinweise zu diesem Dienst finden sich auf dieser Webseite der Erzdiözese Wien. Der PGR entsendet Kandidat:innen zu den vorbereitenden Kursen, die mit der Beauftragung enden.

Ein Bild um 1425 aus dem Hausbuch der Mendelschen Zwölfbrüderstiftung. Der Mesner arbeitet in der Kirche, läutet die Glocken und hat alle Schlüssel. Das ist auch heute noch so.

Mesner:in

Wikipedia weiß das folgende zur Mesner:in:

Der Dienst des Küsters wird sowohl haupt- als auch neben- und ehrenamtlich ausgeübt. Angestellte Küster üben einen kirchlichen Beruf aus.

Ein Küster bereitet Gottesdienste vor bzw. nach, leistet Dienste in der Liturgie und betreut die Sakristei. Zu den Aufgaben gehören das Öffnen und Schließen der Kirche, das Anzünden der Kerzen, Stecken der Liedtafeln, das Läuten der Glocken sowie die Vorbereitung der liturgischen Gefäße und Geräte sowie der liturgischen Bücher, die Sorge für den Kirchenschmuck, die Paramente und die liturgischen Gewänder.

Einem Küster werden zudem oft auch Hausmeisterdienste für Kirche, Gemeindezentrum, Pfarrhof und andere Einrichtungen der Pfarrei übertragen.

Der Beruf erfordert regelmäßig Präsenz zu außergewöhnlichen Zeiten, an Wochenenden und Feiertagen. Für eine hauptamtliche Anstellung ist in der Regel eine Ausbildung erforderlich, die liturgische, spirituelle und kirchenorganisatorische Themen genauso umfasst wie praktisch-handwerkliche Themen.

 

Informationen zum Dienst der Mesner:in und zu Aus- und Weiterbildungskurse finden sich auf dieser Webseite der Erzdiözese.

 

Kurse für ehrenamtliche Mesner:in werden durch den PGR beantragt, da es sich um einen Dienst aus und für die Gemeinde handelt.

 

Unsere hautpamtlichen Mesner sind:

Georg Bachmann

NN (ab 1. Oktober)

Die Feier zu Ehren der Priester, die ihr 25. jähriges Weihejubiläum gefeiert haben mit einem Hochamt im Wiener Stephansdom Zelebrant: Generalvikar der Erzdiözese Wien, Nikolaus Krasa.

Paramente

Wikipedia definiert Paramente wie folgt:

Paramente (neulateinische Wortbildung aus parāre, „bereiten“ mit dem Suffix -mentum „Mittel“) sind die im Kirchenraum und in der Liturgie verwendeten Textilien z. B. für liturgische Gewänder oder Antependien, die oftmals künstlerisch aufwendig gestaltet sind.

Es handelt sich um die Kleidungstücke der liturgischen Dienste und der Paramente des Altars, der sogenannten Kelchwäsche.

In der Pfarre am Lainzerbach wäscht der Mesner und Ehrenamtliche übernehmen das Bügeln, Mangeln und reparieren. Möchten Sie mithelfen? Rufen Sie uns an (0676 9228 103). Danke.