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10.04.2016 · Weltkirche · Orden

Papst fordert Freilassung von im Jemen entführtem Priester

Papst Franziskus , Salesianerpater Tom Uzhunnalil

P. Uzhunnalil war Anfang März in der jemenitischen Hauptstadt Aden mutmaßlich von der Terrormiliz "Islamischer Staat" verschleppt worden. Zuvor hatten mutmaßliche Islamisten bei einem Anschlag auf ein christliches Seniorenheim 16 Menschen ermordet, darunter vier Ordensfrauen.

Appell an Entführer beim traditionellen Mittagsgebet auf dem Petersplatz .

Papst Franziskus hat die Freilassung des im Jemen entführten indischen Priesters gefordert. "Ich erneuere meinen Appell zur Freilassung aller Personen, die in Kriegsgebieten entführt wurden; besonders will ich an den Priester und Salesianerpater Tom Uzhunnalil erinnern", sagte der Papst am Sonntag, 10. April 2016 zum Abschluss des Mittagsgebets am Fenster des Apostolischen Palastes.

Uzhunnalil war Anfang März in der jemenitischen Hauptstadt Aden mutmaßlich von der Terrormiliz "Islamischer Staat" verschleppt worden. Zuvor hatten mutmaßliche Islamisten bei einem Anschlag auf ein christliches Seniorenheim 16 Menschen ermordet, darunter vier Ordensfrauen. Zu Ostern kursierten Meldungen über ein Video, in dem der Priester um Hilfe gebeten und seine Entführer eine hohe Geldsumme für dessen Freilassung gefordert haben sollen.

Zuletzt hieß es, außer der Regierung und der Bischofskonferenz in Indien seien auch die jemenitische Regierung, der Vatikan und der Salesianerorden an den Bemühungen um die Freilassung des Ordensmanns beteiligt. Die katholische Indischen Bischofskonferenz teilte Anfang April mit, der Entführte sei noch am Leben.


Kirche darf sich Freude nicht nehmen lassen

In seiner Ansprache beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz sagte der Papst, die katholische Kirche solle sich nicht durch ein scheinbares Übergewicht des Bösen und die Mühen des Alltags entmutigen lassen. "Manchmal kann es auf einen oberflächlichen Blick so erscheinen, als hätten die Finsternis des Bösen und die Beschwernisse des täglichen Lebens die Oberhand", sagte der Papst.

Doch die Kirche könne stets gewiss sein, "dass das unauslöschliche Licht von Ostern über jenen leuchtet, die Jesus, dem Herrn folgen". Auch heute müsse sie die freudige Botschaft von der Auferstehung Jesu Christi verkünden, so der Papst. Sie müsse sie vor allem den Leidenden, Einsamen, Ausgegrenzten und Kranken bringen.

Die Gegenwart des auferstandenen Christus verändere alles, sagte Franziskus weiter. Er verwies auf das Tages-Evangelium, die Erzählung von dessen Begegnung mit seinen Jüngern am See Genezareth. Christus gebe den enttäuschten und niedergeschlagenen Jüngern den Ratschlag, ihr Netze auf der anderen Seite auszuwerfen, und beschere ihnen so einen reichen Fang. So zeige er, dass das Licht die Dunkelheit besiegt habe und die zunächst ertraglose Arbeit der Jünger wieder einträglich und vielversprechend werde. 

erstellt von: red/kap
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Weitere Informationen:

Indiens Bischöfe: Im Jemen entführter Priester lebt

 

Bischof: Verschleppter Priester im Jemen vermutlich am Leben

 

JEMEN: Blutbad in einem Seniorenheim in der Hafenstadt Aden

 


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