Montag 6. April 2026
Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

suchen
  • YouTube
  • facebook
  • instagram
  • twitter
  • anliegen@edw.or.at
Topmenü:
  • Jobs
  • Mitarbeiterportal
  • Pfarren
  • Personen
  • Presse
  • Shop

Sprachenmenü:
  • EN
  • FR
  • ES
  • IT
  • PL

  • A: Schriftgröße: normal
  • A: Schriftgröße: groß
  • A: Schriftgröße: sehr groß
  • A: Standardfarben
  • A: Gelb auf Schwarz
  • A: Schwarz auf Gelb
  • A: Weiss auf Blau
  • A: Blau auf Weiss
Hauptmenü:
  • Glauben & Feiern
  •  
  • Nachrichten & Magazin
  •  
  • Service & Hilfe
  •  
  • Menschen & Organisation
  •  

Hauptmenü ein-/ausblenden
06.06.2016 · Weltkirche · Schönborn

Kardinal: Besondere Verantwortung für christliche Flüchtlinge

Kardinal: Besondere Verantwortung für christliche Flüchtlinge

"Wir haben eine besondere Verantwortung gegenüber unseren verfolgten christlichen Glaubensgeschwistern in Syrien", so Kardinal Schönborn. Er traf mit drei christlichen Flüchtlingsfamilien aus Syrien zum Mittagsgebet und Mittagessen im Wiener Erzbischöflichen Palais zusammen.

Wiener Erzbischof traf mit christlichen Flüchtlingsfamilien aus Syrien zusammen.

"Wir haben eine besondere Verantwortung gegenüber unseren verfolgten christlichen Glaubensgeschwistern in Syrien": Das hat Kardinal Christoph Schönborn betont. Er traf am vergangenen Freitag, 3. Juni 2016 mit drei christlichen Flüchtlingsfamilien aus Syrien zum Mittagsgebet und Mittagessen im Wiener Erzbischöflichen Palais zusammen.

 

Familien aus "Resettlement"-Programm

Die Familien kamen im Rahmen eines sogenannten "Resettlement"-Programms nach Österreich, mit dem besonders gefährdete Flüchtlinge direkt ins Land geholt werden; darunter auch viele Christen, wie Schönborn sagte. Schutzbedürftig seien freilich zwar nicht nur Christen, "aber sie sind mitunter die schutzlosesten und wehrlosesten".

 

Der Erzbischof konnte im Palais u.a. die 25-Jährige Sahar Bahno begrüßen. Vor den Augen der damals hochschwangeren Syrerin wurde ihr Mann von IS-Terroristen erschossen. Der Grund? "Weil wir Christen sind", erklärte Sahar. Ihre Flucht führte die Frau gemeinsam mit ihrem Bruder Feras und ihrem neugeborenen Sohn Josef zuerst in den Libanon. Von dort aus kam sie mit ihrer Familie nach Österreich. Seit einem Monat wohnt die Familie in der Pfarre Dornbach im 17. Wiener Gemeindebezirk.

 

In Syrien hat die 25-Jährige als Angestellte in einem Pharma-Konzern gearbeitet, "das möchte ich auch hier in Österreich machen, wenn ich die Sprache gelernt habe". Von der Zukunft wünscht sie sich ein friedliches und gutes Leben für sich und ihren Sohn. Ihr besonderer Dank gelte der katholischen Kirche und mit ihr Kardinal Schönborn, so die junge Frau.

 

"Schnelle Integration von christlichen Flüchtlingen"

Das Resettlement-Programm, bei dem die Kirche eng mit dem Innenministerium zusammenarbeitet, habe den Vorteil, dass die Menschen kontrolliert und sicher nach Österreich kommen können, so Kardinal Schönborn, - "ohne Schlepper und ohne die vielen weiteren Gefahren der Flüchtlingsrouten". Die Menschen müssten auch in Österreich kein Asylverfahren mehr durchlaufen. Die Fälle würden von den Behörden zuvor schon sorgfältig geprüft, so Schönborn, der der Regierung bzw. dem Innenministerium in diesem Zusammenhang auch seinen Dank aussprechen wollte. Sind die Menschen einmal in Österreich, könne die Integration sofort beginnen.

 

Dabei würden sich die vor allem die christlichen Flüchtlinge sehr schnell integrieren, berichtete der Kardinal. Sie würden in den Pfarren von vielen Freiwilligen sehr engagiert betreut und würden rasch privaten und beruflichen Anschluss finden. Im Übrigen geschehe viel Gutes hier, ohne das es öffentlich bekannt wird, ergänzte der Erzbischof: "Wir tun auch vieles, ohne darüber zu reden."

 

Besondere Verantwortung gegenüber verfolgten Christen

"Wir haben als Christen hier im Land eine besondere Verantwortung gegenüber verfolgten Christen", betonte Schönborn. Viele Muslime würden beklagen, dass sie diese Solidarität in ihrer eigenen Glaubensgemeinschaft nicht wahrnehmen würden. Freilich gebe es auch muslimische Länder wie Jordanien, die sehr wohl sehr solidarisch agieren würden, ergänzte der Kardinal.

erstellt von: red/kap
zurück
Fotos

Gruppenbild der christlichen Flüchtlinge aus Syrien mit Kardinal Schönborn.

Weitere Informationen:

Kardinal Schönborn

Mehr über Kardinal Christoph Schönborn

 


Artikel zum Thema:

 

Wie kann ich verfolgten Christen helfen?

 

Christenverfolgung: Alle fünf Minuten eine Ermordung


Papst: Christenverfolgung im Nahen Osten "eine Art Völkermord"

Nachrichten
zurück
Weitere Artikel zum Thema

Über 750 Menschen laufen im Prater für Missio-Krankenhaus

Der „RunForHope“ übertrifft alle Erwartungen der Organisatoren. Über 750 Menschen sind am Sonntagvormittag in der Prater-Hauptallee beim Missio-Charity-Lauf „RunForHope“ mitgelaufen. Kinder, Jugendliche, Hobby- und Profiläufer über alle Altersgruppen hinweg, haben mitgemacht. 

Musik, Begegnungen und Verantwortung – Kardinal Turkson über Wien und die Jugend

Kardinal Peter Turkson spricht im Interview über seine Eindrücke von Wien – vom Wiener Schnitzel bis zur Oper. Er würdigt die kulturelle Tiefe der Stadt, seine Begegnung mit Kardinal Schönborn und betont die Rolle junger Menschen in der Klimafrage. Ein Gespräch über Kunst, Kirche und Zukunftsperspektiven.

Kardinal Turkson eröffnet Klima-Gipfel mit Aufruf zu Solidarität

Hochrangige Veranstaltung am 28./29. August in der Akademie der Wissenschaften über regionale und lokale Strategien zum Umgang mit der Klimakrise. Turkson: Wien hat auch in Klimafragen wichtige Brückenfunktion zwischen Ost und West.

Lackner: Kritik an Antisemitismus und Krieg im Heiligen Land

Wortlaut der Erklärung von Erzbischof Lackner zum zunehmenden Antisemitismus in Österreich und zu Krieg und Terror im Heiligen Land.

Synodaler Prozess: Weltsynode-Schlussdokument auf Deutsch erschienen

Broschüre der Deutschen Bischofskonferenz enthält auch Papst-Ansprachen und erklärende Note.

Karibu sana Kenya – Eine Reise der Hoffnung und Begegnung

Vor zwei Jahren begann unsere gemeinsame Reise in Wien – nun endlich war es so weit: Der Besuch unserer Partnerdiözese in Lodwar, Kenia, konnte Wirklichkeit werden.

Religion und Wandel: EuARe-Konferenz in Wien eröffnet

Europäische Religionsakademie tagt in Wien. Keynotes von Franz Fischler und Grace Davie zu Keynotes zu Religion, Säkularisierung, Populismus und gesellschaftlichem Wandel in Europa.

Synoden-Expertin Becquart

Synoden-Expertin Becquart: Austausch zwischen Ortskirchen fördern

Theologin und Synodensekretärin zu neuem Schreiben über Umsetzungsphase der Weltsynode. Leo XIV. übt Papstamt "in synodalen Stil" aus.

Freiwillige aus Erzdiözese Wien gehen nach Ecuador, Georgien, Kambodscha, Kenia und Kolumbien

15 junge Freiwillige starten in wenigen Wochen ihren Sozialdienst in Bildungs- und Sozialprojekten auf der ganzen Welt. Acht von ihnen kommen aus der Erzdiözese Wien.

Blick über den Vatican und Rom

Vatikan veröffentlicht Fahrplan für Weltsynode bis 2028

Schreiben zur Umsetzungsphase der Weltsynode für eine synodale Kirche liegt vor. Fünf Phasen auf diözesaner, nationaler und internationaler Ebene münden in "allgemeine kirchliche Versammlung" im Vatikan.

Pilgerinnen und Pilger der Hoffnung – Eine Lern- und Begegnungsreise nach Lodwar, Kenia

Eine Gruppe aus der Erzdiözese Wien reist im Juli 2025 nach Lodwar, Kenia – für interkulturellen Austausch, gemeinsames Lernen und gelebte weltkirchliche Solidarität.

Leo XIV. stärkt Reformprozess der Weltsynode

Der Papst traf Mitglieder des Ordentlichen Rates des Generalsekretariates der Bischofssynode. Leo XIV.: "Synodalität ist ein Stil, eine Haltung, die uns hilft, Kirche zu sein und authentische Erfahrungen von Teilhabe und Gemeinschaft zu fördern".

P. Wallner: Weltmission Schlüssel für Aufbruch der Kirche in Europa

Missio-Österreich-Direktor nach Begegnung mit Papst Leo XIV.: Kirche muss selbstbezogene Haltung überwinden. Päpstliche Missionswerke wollen "Brückenfunktion" einnehmen.

Österreichs katholische Kirche dankt für neuen Papst Leo XIV.

Kardinal Schönborn beim "Te Deum" im Stephansdom: Das Bekenntnis zu Christus ist ein Fels, auf den die Kirche gebaut ist. Der 267. Nachfolger Petri in 2000 Jahren zeigt  Kontinuität.

"Sich klein machen, damit Christus bleibt" - Erste Papstpredigt im Wortlaut

Wortlaut der Predigt von Papst Leo XIV. bei der Messe mit den Kardinälen am 9. Mai 2025 in der Sixtinischen Kapelle.

Schönborn: Papst kam früher schon gerne nach Österreich

Kardinal Schönborn bei einer Pressekonferenz in Wien über die Affinität des neuen Papstes zu Österreich, seine künftigen Akzentsetzungen und warum ein Teamplayer an der Spitze der Katholischen Kirche so wichtig ist.

Rauch- und Hoffnungszeichen

Von einem, der ohne große Erwartungen auf den Petersplatz geht und voll Hoffnung davon zurückkommt…

Der neue Papst trägt den Namen Leo - In den Spuren großer Vorgänger

Kardinal Robert Francis Prevost hat sich für den Namen Leo XIV. entschieden. Mit diesem Namen tritt er in eine traditionsreiche Reihe ein - Von Christiane Laudage.

Beten für den neuen Papst und die Kirche

Gebet, Andacht und Fürbitten für den neuen Papst und die Kirche.

Papst Leo XIV. setzt zu Beginn klare Signale

Der neue Papst in seiner erstern Ansprache: "Wir wollen gemeinsam unterwegs sein, den Frieden und die Gerechtigkeit ohne Furcht suchen. Wir wollen gemeinsam als Missionare unterwegs sein."

nach oben springen
Sitemapmenü:
Glauben &
Feiern
Nachrichten &
Magazin
Service &
Hilfe
Menschen &
Organisation

ERZDIÖZESE WIEN
Wollzeile 2
1010 Wien
Tel.: +43 1 51552 - 0

anliegen@edw.or.at

Impressum
Datenschutzerklärung
Barrierefreiheitserklärung
Cookie-Einstellungen
https://www.erzdioezese-wien.at/
nach oben springen