Dienstag 17. März 2026

 

Schöpfungsverantwortung

 

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Umweltbüro

VERNETZUNGSTREFFEN „Haltung bewahren“

Vor kurzem fand das Vernetzungstreffen für alle Umweltverantwortlichen in den Pfarren (vor allem aus dem Vikariat Nord) statt. Hier geht es zu weiteren Infos zu diesem Abend und zum Nachsehen der Vorträge von Weihbischof Stephan Turnovszky und Rudolf Anschober.

Vor kurzem fand das Vernetzungstreffen für alle Umweltverantwortlichen in den Pfarren (vor allem aus dem Vikariat Nord) statt. Rund 60 Personen nahmen an dem Treffen teil, dass erstmals in hybrider Form (Online und in der Bildungsakademie Weinviertel in Gaweinstal) durchgeführt wurde und in bewährter Form vom Arbeitskreis Schöpfungsverantwortung des Vikariats Nord gemeinsam mit dem Umweltbüro organisiert wurde. 

Markus Gerhartinger, der Umweltbeauftragte der Erzdiözese Wien begrüßte alle Anwesenden und freute sich besonders darüber, dass Bischofsvikar Weihbischof Stephan Turnovszky teilnahm und er als Referenten den Bundesminister außer Dienst, Rudi Anschober begrüßen konnte.

In seinen Gedanken zum Thema des Abends betonte Weihbischof Turnovszky die Wichtigkeit des Einsatzes für die Schöpfung und für die Umwelt und brachte seinen Dank für den Einsatz der Umwelt-Pfarrgemeinderäte und der Interessierten zum Ausdruck.

Er erinnerte auch daran, daß die Verantwortung für die Schöpfung, füreinander ein christlicher Grundauftrag ist und ermutigte die Anwesenden, diesen Auftrag immer wieder neu für sich anzunehmen.

Hier geht es zum Video der Gedanken von Weihbischof Stephan Turnovszky.

Rudi Anschober hob in seinem Referat hervor, daß wir gerade im Angesicht so vieler Krisen und Schwierigkeiten, die aus dem Weltgeschehen auch in unseren Alltag hineinwirken, nicht vergessen dürfen, was an Gutem, was an Fortschritt auch in Sachen Umweltschutz und Bewahrung der Schöpfung passiert.

Natürlich können wir mit Pessimismus sagen, daß etwa der Anteil an Elektroautos noch ausbaufähig ist, aber wir dürfen dabei nicht vergessen, daß etwa in den letzten 30 Jahren das Nutzen von Sonnenenergie nicht nur um 99,6 Prozent billiger geworden ist, sondern das heute viele Haushalte Sonnenenergie nützen, um Stromkosten zu senken.

Der Einsatz umweltfreundlicher Technologien nimmt in den letzten Jahrzehnten ständig zu.

Das positive Denken, das nach Potentialen sucht, braucht es nicht nur in Sachen Umweltschutz, sondern es ist eine Hilfe für alle Lebensbereiche.

Gerade die christliche Perspektive der Hoffnung verleitet zu einem positiven Grunddenken.

Wir haben alle eine Verantwortung und das Argument, daß „erstmal die Chinesen was tun sollen, weil die so viele sind “stimmt so nicht, denn erstens tut China schon sehr viel und zweitens kann und soll auch jeder und jede von uns die Verantwortung im je eigenen Bereich wahrnehmen und hier Haltung bewahren.

Wir dürfen uns nicht davon entmutigen lassen, daß unser Beitrag vielleicht verschwindend klein sein mag, denn jeder noch so kleine Beitrag für die Umwelt, für die Schöpfung, ist ein kleines Zeichen der Hoffnung für eine Zukunft, die wir den nachfolgenden Generationen schuldig sind.

Anschober verwies dabei auch auf sein neues Buch „Ermutigung“ in welchem er in vielen Beispielen aus aller Welt vor Augen führt, was gerade auch im Bereich Umweltschutz an guten Schritten passiert, weil etwa Städte teilweise oder ganz autofrei werden, weil Radwege ausgebaut, weil Menschen umdenken und neue Wege für eine bessere (Um)welt beschreiten.

Hier geht es zum Video des Vortrages von Rudolf Anschober

Im Anschluss an den Vortrag wurden drei Good-practice Projekte näher vorgestellt, bevor es zum Austausch und zur Diskussion über den heutigen Abend ging. Der Austausch fand sowohl im Saal als auch in Online-Gruppen statt und bildete den Abschluss dieser Veranstaltung, die es auch 2027 wieder geben soll…

Weihbischof Bischofsvikar Stephan Turnovszky und Rudolf Anschober mit Franz Knittelfelder (Bildungsakademie Weinviertel) und den Mitarbeiter/innen des Arbeitskreises Schöpfungsverantwortung im Vikariat Nord, die vor Ort dabei waren.

Kath. Aktion der ED. Wien Umweltbüro
Kath. Aktion der ED. Wien Umweltbüro
Stephansplatz 6/3/5/542
1010 Wien

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