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"Nehmt und esst ... nehmt und trinkt!"

Die Liturgische Kommission für Österreich hat im Blick auf den Gottesdienst vom Letzten Abendmahl und der Feier der Osternacht zur Kommunion unter beiderlei Gestalten einige Empfehlungen zusammengestellt.

Eine Empfehlung zum Reichen der Kommunion unter beiden Gestalten

In den Jahren der Covid-19 Pandemie war es nicht möglich, die Kommunion auch in der Gestalt des Weins zu reichen. Zwar sind mittlerweile alle Einschränkungen, die dem Schutz vor einer Ansteckung im Gottesdienst gedient haben, aufgehoben. Trotzdem ist selbst dort, wo die Praxis der Kelchkommunion etabliert war, diese vielfach nicht wieder aktiviert worden – sei es aus Gedankenlosigkeit, sei es, weil die Pandemie für Fragen der Hygiene sensibilisiert hat.


Die Messe vom Letzten Abendmahl und die Feier der Osternacht sind Anlässe, die
Kelchkommunion wieder zu fördern.
Ja, diese Messen verlangen geradezu danach, die
Kommunion stiftungsgemäß auch in der Gestalt des eucharistischen Weins zu reichen.
Denn die Kommunion gewinnt “ihre volle Zeichenhaftigkeit [...], wenn sie unter beiden
Gestalten gereicht wird. In dieser Form wird das Zeichen des eucharistischen Mahles auf
vollkommenere Art zum Ausdruck gebracht. Es wird auch deutlich, daß der neue und ewige
Bund im Blut des Herrn geschlossen wurde. Außerdem wird der Zusammenhang zwischen
dem eucharistischen und dem endzeitlichen Mahl im Reich des Vaters besser erkennbar”
(Allgemeine Einführung ins Messbuch, Nr. 240).

 

Die folgenden Hinweise verstehen sich als Hilfestellung und wollen nachdrücklich dazu
ermutigen, die Kelchkommunion wieder zu ermöglichen.

 

Formen der Kelchkommunion
1. Trinken aus dem Kelch
2. Eintauchen des eucharistischen Brotes in den Kelch (Mundkommunion)

 

Zu 1.: Trinken aus dem Kelch

  • Diese Form entspricht am besten dem Stiftungsauftrag Jesu und der Zeichenhaftigkeit des Vollzugs.
  • Es können mehrere Kelche verwendet werden. Wo ein Kelch mit Schüttrand (verhindert das Tropfen und Verschütten) vorhanden ist, kann der eucharistische Wein zum Agnus Dei aus diesem auf weitere Kelche ausgeteilt werden. Wenn ein Kelch mit Schüttrand fehlt, können mehrere Kelche bereits bei der Gabenbereitung auf den Altar gestellt werden.
  • Zwischen den Orten, an denen das eucharistische Brot und der Kelch gereicht werden, soll ein größerer Abstand sein – das schafft Raum zum Anstellen und ermöglicht das Vorbeigehen, wenn jemand auf die Kelchkommunion verzichten möchte.
  • Unabdingbar ist die Verwendung frischer Kelchwäsche (gegebenenfalls auch zwischendurch wechseln).
  • Die Kommunionhelfer:innen müssen instruiert sein – und dies am besten auch geübt haben –, nach jedem Abwischen des Kelches jeweils das Kelchtuch mit den Fingern weiterzuschieben, sodass immer mit einer frischen Stelle gereinigt wird; zudem wird der Kelch jeweils ein Stück weitergedreht, dass nicht von derselben Stelle wie vorher getrunken wird.

Zu 2.) Eintauchen des eucharistischen Brotes in den Kelch (Mundkommunion)

  • Diese Form ist liturgierechtlich möglich, allerdings geht dabei die Symbolik des Trinkens gänzlich verloren.
  • Vorgesehen ist das Eintauchen des eucharistischen Brotes in den Kelch durch die Kommunionspender:innen (Mundkommunion). Es muss gewährleistet sein, dass an wenigstens einem Ort ausschließlich das eucharistische Brot empfangen werden kann.
  • Es ist vorteilhaft, den Kelch mit dem Blut Christi zu neigen. So kann weniger Wein verwendet werden und ein Berühren des Kelchinneren wird vermieden.

Zu 1. und 2.

  • Das Austrinken der Kelche geschieht besser an der Kredenz als am Altar. Die Gefäße können auch nach Ende der Messfeier ausgetrunken und gereinigt werden. Das empfiehlt sich insbesondere, wenn eine größere Menge des eucharistischen Weins übrig bleibt.
  • Die Kelchwäsche ist nach jeder Messe wie vorgesehen zu reinigen. Unmittelbar vor Beginn der Messe vom Letzten Abendmahl.

 

Vor Beginn der Messe

(in der Osternacht besser unmittelbar vor dem Austeilen der Kommunion) soll die Feiergemeinde über die Möglichkeit und die Form der Kelchkommunion
informiert werden. Folgende Hinweise sind hilfreich:

  • Wer die Brotkommunion empfängt, ist auch zur Kelchkommunion eingeladen, aber niemand soll sich verpflichtet fühlen.

- Bei Form 1:

  • Heute besteht die Möglichkeit, die Kommunion unter beiden Gestalten, als Brot und Wein, zu empfangen.
  • Wer die Kelchkommunion empfangen will, möge nach dem gewohnten Empfang der Hostie zu einem der Kelche weitergehen [hier gegebenenfalls die Stellen benennen, wo die Kommunionspender:innen mit dem Kelch stehen]. Wer ausschließlich den Leib Christi (ohne Wein) empfangen will, kann – wie sonst auch – nach dem Empfang der Hostie direkt zum Platz zurückgehen.
  • Wer Erkältungssymptome (Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, …) bei sich wahrnimmt, verzichtet auf das Trinken aus dem Kelch.
  • Die Kommunionhelfer:innen sind instruiert, den Kelch nach jedem Mal Trinken mit einer frischen Stelle des Kelchtuchs zu reinigen und vor dem nächsten Trinken weiterzudrehen.

- Bei Form 2:

  • Heute besteht die Möglichkeit, die Kommunion unter beiden Gestalten, Brot und Wein, zu empfangen.
  • Vorgesehen ist, dass die Kommunionspender:innen die Hostie in den Wein eintauchen und die Eucharistie als Mundkommunion reichen mit den Worten „Der Leib und das Blut Christi“.
  • Wer ausschließlich die Brotgestalt (ohne Wein) empfangen will, möge sich bitte ... [hier bitte die vereinbarte Stelle im Kirchenraum nennen] anstellen.

Weitere Hinweise und Empfehlungen

  • - Alle, die die Kommunion reichen, achten auf die nötige Handhygiene.
  • Zur stiftungsgemäßen Feier der Eucharistie gehört, „dass alle von demselben Brot essen und an dem einen Leib Christi teilhaben” (Messbuch, 519). Dies wird besser erfahrbar, wenn statt vorgestanzter kleiner Hostien große Brothostien (etwa 18 cm)1 gebrochen werden. Wird eine große Feiergemeinde erwartet, kann ein Teil der großen Hostien bereits im Voraus in der Sakristei gebrochen werden. Entscheidend ist, dass alle ein Fragment eines größeren Ganzen erhalten.

 

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