Termine statt.
Termine statt.
Die vielen verschiedenenen Vorbereitungs-Teams für die unterschiedlichen Bereiche haben gut vernetzt zusammengearbeitet und mit großer Begeisterung und Hingabe einen sehr stimmigen Gottesdienst erarbeitet. Fiktive Telefongespräche, erstellt anhand der Texte queere, geflüchteter Menschen, wurden gelesen, vertont, von Luftakrobaten in eine großartige Choreographie umgesetzt und mit dem Leiden Jesu in Verbindung gebracht. Der gut besuchte Gottesdienst traf einen Nerv bei den Mitfeiernden, die Rückmeldungen vor Ort waren durchwegs postiv, die Menschen waren berührt und bewegt.
Das hat sich bewährt
Die Kombination von Tanz, Musik und gesprochenem Wort hat die Mitfeiernden mit allen Sinnen angesprochen und dadurch auf einer ganz tiefliegenden Ebene berührt. Durch einen interaktiven Teil wurden sie nochmal ganz besonders in den Gottesdienst mithineingenommen. Das Miteinander der vielen verschiedenen Menschen aus unterschiedlichen christlichen Kirchen, aus allen Altersgruppen, queer und nichtqueer, sowohl bei den Mitwirkende, als auch bei den Mitfeiernde hat sehr gut getan.
Besonders bei essentiell wichtigen Texten muss darauf deutlich geworden geachtet werden, dass diese von allen gut verstanden werden. Da Kirchenakkustik oft schwierig ist, ist es auf jeden Fall angebracht, Texte zum Mitlesen anzubieten.
Projekte in dieser Größenordnung, mit sovielen Mitwirkenden, die auch erst komplett neu entwickelt werden, sind besonders vom Aufwand her, nicht zu unterschätzen. Allerdings lohnt es sich - abgesehen vom erfolgreichen Ergebnis - auch für die Mitwirkenden. Das Arbeiten in einem so diversen Team war extrem bereichernd und erfüllend.
Nachdem der Kreuzweg so gut angenommen wurde, wird es voraussichtlich auch nächstes Jahr einen queeren Kreuzweg geben.
Mut zu unkonventionellen Formen. Mit diesem Konzept konnten wir auch kirchenferne Menschen erreichen, die sich sonst nicht angesprochen gefühlt hätten.