Dienstag 19. Mai 2026
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״FLUCHTWEG" - ein ökumenischer queerer Kreuzweg

Aus Interviews geflüchteter queerer Personen werden Texte erarbeitet, die beim Kreuzweg von Luftakrobat*innen umgesetzt und auf künstlerische Art und weise erfahrbar werden.

 

Projektablauf in kurzen Worten

Die vielen verschiedenenen Vorbereitungs-Teams für die unterschiedlichen Bereiche haben gut vernetzt zusammengearbeitet und mit großer Begeisterung und Hingabe einen sehr stimmigen Gottesdienst erarbeitet. Fiktive Telefongespräche, erstellt anhand der Texte queere, geflüchteter Menschen, wurden gelesen, vertont, von Luftakrobaten in eine großartige Choreographie umgesetzt und mit dem Leiden Jesu in Verbindung gebracht. Der gut besuchte Gottesdienst traf einen Nerv bei den Mitfeiernden, die Rückmeldungen vor Ort waren durchwegs postiv, die Menschen waren berührt und bewegt.

 

 

Das hat sich bewährt

Die Kombination von Tanz, Musik und gesprochenem Wort hat die Mitfeiernden mit allen Sinnen angesprochen und dadurch auf einer ganz tiefliegenden Ebene berührt. Durch einen interaktiven Teil wurden sie nochmal ganz besonders in den Gottesdienst mithineingenommen. Das Miteinander der vielen verschiedenen Menschen aus unterschiedlichen christlichen Kirchen, aus allen Altersgruppen, queer und nichtqueer, sowohl bei den Mitwirkende, als auch bei den Mitfeiernde hat sehr gut getan.

 

Diese Herausforderungen sind deutlich geworden

Besonders bei essentiell wichtigen Texten muss darauf deutlich geworden geachtet werden, dass diese von allen gut verstanden werden. Da Kirchenakkustik oft schwierig ist, ist es auf jeden Fall angebracht, Texte zum Mitlesen anzubieten.

 

Das haben wir als Durchführende dabei gelernt

Projekte in dieser Größenordnung, mit sovielen Mitwirkenden, die auch erst komplett neu entwickelt werden, sind besonders vom Aufwand her, nicht zu unterschätzen. Allerdings lohnt es sich - abgesehen vom erfolgreichen Ergebnis - auch für die Mitwirkenden. Das Arbeiten in einem so diversen Team war extrem bereichernd und erfüllend.

 

Diese Impulse haben sich aus dem Projekt für unsere weitere Arbeit ergeben

Nachdem der Kreuzweg so gut angenommen wurde, wird es voraussichtlich auch nächstes Jahr einen queeren Kreuzweg geben.

 

Das empfehlen wir anderen, wenn sie sich von diesem Projekt inspirieren lassen

Mut zu unkonventionellen Formen. Mit diesem Konzept konnten wir auch kirchenferne Menschen erreichen, die sich sonst nicht angesprochen gefühlt hätten.

Diözesaner Entwicklungsprozess APG2.1

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