Montag 29. Juni 2026
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Saturday Evening

Eine moderne und lebendige Messe, die darauf abzielt, den Glauben auf ansprechende und zeitgemäße Weise zu erleben. 

Projektablauf in kurzen Worten

Der Saturday Evening wurde als moderne und lebendige Gottesdienstform für Jugendliche und junge Erwachsene entwickelt. Jeder Abend begann mit einem lockeren Get-together, gefolgt von Worship-Musik und einem inspirierenden Glaubensimpuls eines eingeladenen Speakers. Anschließend wurde gemeinsam Wortgottesdienst bzw. Eucharistie gefeiert, begleitet von einer Moderation, die zentrale Elemente verständlich erklärte. Den Abschluss bildete ein gemütlicher Ausklang mit Getränken und Snacks, der Raum für Begegnung, Austausch und Gemeinschaft bot.

Wir haben begonnen mit einem Saturday Evening pro Quartal und sind nun bei einem pro Monat, wovon jeder dritte offen ist für alle Altersgruppen, ansonsten ist er gedacht für Jugendliche und junge Erwachsene. Wir erreichen dabei Menschen über unsere Pfarrgrenzen hinaus. Sind je nach Termin mal eine größere, mal eine kleinere Gruppe (zwischen 30 und 120 Personen) Wir haben mittlerweile ein eigenes Logo, Visitenkarten und eine Website: Saturday Evening | Entwicklungsraum Retz mit jeweils den aktuellen Terminen. Auch das Team wächst von anfänglichen 6-8 Personen auf rund 12-15 Personen.

 

 

Das hat sich bewährt

Besonders bewährt hat sich die Kombination aus moderner Worship-Musik, lebensnahen Glaubensimpulsen und einer offenen, einladenden Atmosphäre. Viele junge Menschen fühlten sich durch die verständliche Sprache, die authentischen Zeugnisse und die Möglichkeit zur Begegnung angesprochen. Auch die bewusste Gestaltung von Gemeinschaft vor und nach der Messe wurde sehr positiv wahrgenommen. Die persönliche Einladung durch Jugendliche und junge Erwachsene spielte ebenfalls eine wichtige Rolle. Genauso wie die regelmäßige Öffnung für alle Altersgruppen. Wichtig sind auch gute Speaker für den Inputteil.

 

Diese Herausforderungen sind deutlich geworden

Im Verlauf des Projekts hat sich gezeigt, dass die Terminfindung eine Herausforderung darstellt, da Jugendliche und junge Erwachsene oft zahlreiche Verpflichtungen und Freizeitangebote haben. Auch die Bewerbung der Veranstaltungen erforderte einen kontinuierlichen Einsatz, um neue Menschen zu erreichen und auf das Angebot aufmerksam zu machen. Darüber hinaus wurde deutlich, dass es Zeit und Ausdauer braucht, Menschen nicht nur einmalig, sondern auch langfristig für das Format zu begeistern. Erschwerend kommt hinzu, dass Samstagabende häufig von konkurrierenden Veranstaltungen geprägt sind, wodurch potenzielle Teilnehmende zwischen vielen attraktiven Angeboten wählen können.

 

Das haben wir als Durchführende dabei gelernt

Der Saturday Evening hat uns gelehrt, auch dann dranzubleiben, wenn einzelne Veranstaltungen weniger Besucherinnen und Besucher anziehen als erhofft. Dabei haben wir gelernt, unseren Fokus nicht in erster Linie auf Zahlen, sondern auf Jesus Christus und den Auftrag der Evangelisierung zu richten. Die gemeinsame Planung und Durchführung hat unser Team gestärkt und zu einem tieferen Zusammenwachsen beigetragen. Gleichzeitig wurden wir ermutigt, unsere persönliche Komfortzone zu verlassen, neue Aufgaben zu übernehmen und Verantwortung zu tragen. Auch in herausfordernden Phasen haben wir erfahren, wie wichtig Freude, Leichtigkeit und gegenseitige Ermutigung sind. Besonders wertvoll war für uns, Entscheidungen nicht allein aufgrund organisatorischer Überlegungen zu treffen, sondern diese im Gebet zu bewegen und gemeinsam nach Gottes Führung zu suchen.

 

Diese Impulse haben sich aus dem Projekt für unsere weitere Arbeit ergeben

Der Saturday Evening hat uns gezeigt, wie groß die Sehnsucht vieler junger Menschen nach Gemeinschaft, Sinn und echter Gottesbegegnung ist. Daraus entstand der Wunsch, junge Menschen noch stärker aktiv einzubinden und weitere niederschwellige Glaubensangebote zu schaffen. Außerdem möchten wir die Verbindung zwischen Jugendpastoral, Firmvorbereitung und gemeinschaftlichen Glaubensformaten weiter vertiefen.

 

 

Diözesaner Entwicklungsprozess APG2.1

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